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Kaum ein Durchkommen gegen starke Steiner Abwehr

Bezirksliga: SpVgg Heßdorf kassiert im letzten Heimspiel 2011 eine 0:1-Niederlage gegen den Tabellenzweiten - 27.11. 17:20 Uhr

HESSDORF  - Sie wollten das Spitzenteam ärgern, doch am Ende mussten die Bezirksligafußballer der SpVgg akzeptieren, dass der FC Stein einfach das „Drüggerla“ besser waren als man selbst. Zumindest nutzten sie wenigstens eine ihrer Chancen zum 1:0-Endstand.


Es wurden nur wenige Gelegenheiten schön herausgespielt, was auch am holprigen Rasen gelegen haben dürfte. Die Hausherren hatten in der gesamten ersten Hälfte keinen einzigen Schuss aufs Tor zu verzeichnen, der Tabellenzweite aus Stein war immerhin drei Mal in Person seines Torjägers Erman Elibol gefährlich vor dem Kasten von Sebastian Heinlein aufgetaucht - und immerhin ein Mal war der Knipser erfolgreich. Nach einem schönen Pass in die Gasse profitierte er aber auch davon, dass Heinlein kurz ausrutschte und dann auch noch sein Schuss abgefäscht wurde (12.).

Nach dem Seitenwechsel wurde die SpVgg endlich aktiver. Wirklich hochkarätige Chancen sprangen gegen die starke Gästeabwehr wenige heraus. Nach einem Freistoß von Sebastian Bräunig (50.) traf der häufig unkonzentriert wirkende Mario Linsenmeyer den Ball nicht richtig, und nach einem wunderbaren Solo des erst eingewechselten, weil angeschlagenen Fabian Straub brachte Florian Binder den Schuss zu schwach aufs Tor. Auf der Gegenseite eröffneten sich natürlich Konterchancen, aber Stein ließ mehrfach die Möglichkeit liegen, mit dem 2:0 alles klar zu machen.

SpVgg-Trainer Joachim Schwarz war angesichts der personellen Notlage nicht unzufrieden: „Stein ist eine Topmannschaft. Vorne hatten wir zwei, drei Mal Pech im Abschluss. Nach der guten Leistung in der zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Jetzt hoffen wir, dass sich in der Winterpause unser Lazarett lichtet und wir im Frühjahr wieder angreifen können.“

Heßdorf: Heinlein, Hofmann (55. Straub), Gumbrecht, Nagel, Purucker (38. Riedel), Marxer, Fleischmann, Binder, Linsenmeyer, Bräunig (60. Höhn), Büttner.

  



VON HOLGER PETER

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