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Abgesehen von den Langzeitverletzten Kevin Kraus und Robert Zillner fehlten bei den Fürthern noch Torwart Max Grün sowie die angeschlagenen Felix Klaus und Milorad Pekovic. Im Tor begann Neuzugang Wolfgang Hesl, die Innenverteidigung bestand aus dem Stammduo der letzten Saison, Kapitän Thomas Kleine und Mergim Mavraj. Talent Johannes Geis lief als Rechtsverteidiger auf, sein Pendant links war der gerade mal 18-jährige Ghanaer Baba Abdul Rahman. Das zentrale Mittelfeld bildete Derbyheld Edgar Prib zusammen mit dem aus Leverkusen gekommene Thanos Petsos. Auf den Flügeln wirbelten Tayfun Pektürk und Sercan Sararer, im Angriff begannen Christopher Nöthe und Routinier Gerald Asamoah.
Dem Ex-Nationalspieler war es vorbehalten, nach zwölf Minuten den ersten Treffer für den haushohen Favoriten zu erzielen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Asamoah selbst netzte noch zweimal ein, außerdem trafen für den in der Halbzeit komplett durchwechselnden Bundesligisten Sercan Sararer (3), Christopher Nöthe (2), Zoltan Stieber (2), Kingsley Onuegbu (2), Stephan Fürstner (2), Edgar Prib, Thomas Kleine, Sebastian Tyrala und Thomas Pledl.
Bernd Nehrig kickt seit 2007 für das Kleeblatt und weiß genau, dass solche Vorbereitungsspiele in sportlicher Hinsicht wenig Aussagekraft haben. Von Bedeutung seien sie dennoch. „Die sind wichtig für uns als Mannschaft, uns — vor allem mit den Neuzugängen — zu finden, und wichtig für die kleinen Vereine und die ganze Umgebung. Dass es dann hoch ausgeht, ist bei diesen Leistungsunterschieden normal.“ Immerhin hatte der 25-Jährige für die Kreisklassenspieler der TSV Höchstadt ein kleines Lob übrig: „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben sie sich taktisch gut angestellt. Andere haben das schon schlechter gemacht.“
Am Montag haben die Spieler von Trainer Mike Büskens eine Woche frei. Das nächste Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung steht am Freitag, 3. August auf dem Programmen. Dann gastiert die SpVgg ab 18 Uhr beim TV Markt Weiltingen.
Ob bis dahin der seit langem gesuchte neue Stürmer eingetroffen ist, mochte Vereinspräsident Helmut Hack gestern nicht vorhersagen. „Wir haben momentan mehrere Bälle in der Luft, er ist schwierig“, sagte Hack auf Anfrage unserer Zeitung. Zuletzt hatte sich das Kleeblatt stark für den Dresdner Mickael Poté interessiert. Allerdings braucht der Nationalspieler aus dem Benin die Freigabe von Dynamo. Die Verhandlungen dauern offenbar an. Angeblich soll Poté etwa eine Million Euro Ablöse kosten — wenn er denn überhaupt wechseln darf.

Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Fr. 17.05.13
Do. 16.05.13