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Kleeblatt in Höchstadt: Treffsicher in den Kurzurlaub

Die SpVgg-Profis machen nach dem Testspiel in Höchstadt eine Woche Pause - 16.07.2012 12:36 Uhr

FÜRTH/HÖCHSTADT  - 2100 Zuschauer wollten den ersten Auftritt der neuen Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth in der Region sehen. Anlässlich dessen 150-jährigen Bestehens gastierte das Kleeblatt beim TSV Höchstadt. Erwartungsgemäß war der Fußball-Kreisklassist chancenlos, die SpVgg siegte 18:0.

Wie ein Riese beugte sich Innenverteidiger Lasse Sobiech in Höchstadt zu jungen Autogrammjägern hinunter. Das erste der 18 Tore im vorausgegangenen Testspiel und noch zwei weitere steuerte Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah bei (re. , hier mit dem Torhüter des TSV Höchstadt).
Wie ein Riese beugte sich Innenverteidiger Lasse Sobiech in Höchstadt zu jungen Autogrammjägern hinunter. Das erste der 18 Tore im vorausgegangenen Testspiel und noch zwei weitere steuerte Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah bei (re. , hier mit dem Torhüter des TSV Höchstadt).
Foto: Wolfgang Zink
Wie ein Riese beugte sich Innenverteidiger Lasse Sobiech in Höchstadt zu jungen Autogrammjägern hinunter. Das erste der 18 Tore im vorausgegangenen Testspiel und noch zwei weitere steuerte Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah bei (re. , hier mit dem Torhüter des TSV Höchstadt).
Wie ein Riese beugte sich Innenverteidiger Lasse Sobiech in Höchstadt zu jungen Autogrammjägern hinunter. Das erste der 18 Tore im vorausgegangenen Testspiel und noch zwei weitere steuerte Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah bei (re. , hier mit dem Torhüter des TSV Höchstadt).
Foto: Wolfgang Zink

Abgesehen von den Langzeitverletzten Kevin Kraus und Robert Zillner fehlten bei den Fürthern noch Torwart Max Grün sowie die angeschlagenen Felix Klaus und Milorad Pekovic. Im Tor begann Neuzugang Wolfgang Hesl, die Innenverteidigung bestand aus dem Stammduo der letzten Saison, Kapitän Thomas Kleine und Mergim Mavraj. Talent Johannes Geis lief als Rechtsverteidiger auf, sein Pendant links war der gerade mal 18-jährige Ghanaer Baba Abdul Rahman. Das zentrale Mittelfeld bildete Derbyheld Edgar Prib zusammen mit dem aus Leverkusen gekommene Thanos Petsos. Auf den Flügeln wirbelten Tayfun Pektürk und Sercan Sararer, im Angriff begannen Christopher Nöthe und Routinier Gerald Asamoah.


Dem Ex-Nationalspieler war es vorbehalten, nach zwölf Minuten den ersten Treffer für den haushohen Favoriten zu erzielen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Asamoah selbst netzte noch zweimal ein, außerdem trafen für den in der Halbzeit komplett durchwechselnden Bundesligisten Sercan Sararer (3), Christopher Nöthe (2), Zoltan Stieber (2), Kingsley Onuegbu (2), Stephan Fürstner (2), Edgar Prib, Thomas Kleine, Sebastian Tyrala und Thomas Pledl.

Bernd Nehrig kickt seit 2007 für das Kleeblatt und weiß genau, dass solche Vorbereitungsspiele in sportlicher Hinsicht wenig Aussagekraft haben. Von Bedeutung seien sie dennoch. „Die sind wichtig für uns als Mannschaft, uns — vor allem mit den Neuzugängen — zu finden, und wichtig für die kleinen Vereine und die ganze Umgebung. Dass es dann hoch ausgeht, ist bei diesen Leistungsunterschieden normal.“ Immerhin hatte der 25-Jährige für die Kreisklassenspieler der TSV Höchstadt ein kleines Lob übrig: „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben sie sich taktisch gut angestellt. Andere haben das schon schlechter gemacht.“


Am Montag haben die Spieler von Trainer Mike Büskens eine Woche frei. Das nächste Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung steht am Freitag, 3. August auf dem Programmen. Dann gastiert die SpVgg ab 18 Uhr beim TV Markt Weiltingen.

Ob bis dahin der seit langem gesuchte neue Stürmer eingetroffen ist, mochte Vereinspräsident Helmut Hack gestern nicht vorhersagen. „Wir haben momentan mehrere Bälle in der Luft, er ist schwierig“, sagte Hack auf Anfrage unserer Zeitung. Zuletzt hatte sich das Kleeblatt stark für den Dresdner Mickael Poté interessiert. Allerdings braucht der Nationalspieler aus dem Benin die Freigabe von Dynamo. Die Verhandlungen dauern offenbar an. Angeblich soll Poté etwa eine Million Euro Ablöse kosten — wenn er denn überhaupt wechseln darf.
  

fn


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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Geschichten rund um den Fußball in der Region.