Kornburg hat Landesliga ins Visier genommen
Bezirksoberligist will undbedingt unter die ersten Sechs
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05.07. 08:27 Uhr
KORNBURG
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Reichlich Gedrängel in der Bezirksoberliga. Weil das Oberhaus des Fußballbezirks nach der Spielzeit 2011/2012 in die ewigen Jagdgründe geschickt wird um Platz zu machen für die neue Spielklassenreform, peilen alle 16 Mannschaften mindestens Platz sechs an. Nur der garantiert nämlich noch die Zugehörigkeit zur neuen fünfgruppigen Landesliga. Alle anderen Plätze müssen entweder noch eine Qualifikation ausspielen (Ränge 7 bis 10) oder müssen direkt zurück in die Bezirksliga (Ränge 11 bis 16). Und welcher Verein gibt als Saisonziel schon gerne den (möglichen) Abstieg an?
Alleine die Neuzugänge beim TSV Kornburg ergeben mehr als eine komplette Fußballmannschaft. Stehend von links Daniel Tempcke, Petrit Djonbalic, Konstantin Kleen, Patrick Zorn, Marco Bömoser, Pascal Weidmann, Matthias Hartmann, Trainer Florian Beck und Abteilungsleiter Harald Schwarz. In der Hocke von links Yakup Basoglu, Valon Korqaj, Andreas Roskoschek, Adrian Milano, Dominik Rauch, Physiotherapeutin Steffi Johl und Patrick Kepeschziuk, der neue Trainer der Zweiten Mannschaft. Es fehlen noch Ito Yusuke, Peter Suchy und Giovanni Paolino.
Foto: Gerner
Alleine die Neuzugänge beim TSV Kornburg ergeben mehr als eine komplette Fußballmannschaft. Stehend von links Daniel Tempcke, Petrit Djonbalic, Konstantin Kleen, Patrick Zorn, Marco Bömoser, Pascal Weidmann, Matthias Hartmann, Trainer Florian Beck und Abteilungsleiter Harald Schwarz. In der Hocke von links Yakup Basoglu, Valon Korqaj, Andreas Roskoschek, Adrian Milano, Dominik Rauch, Physiotherapeutin Steffi Johl und Patrick Kepeschziuk, der neue Trainer der Zweiten Mannschaft. Es fehlen noch Ito Yusuke, Peter Suchy und Giovanni Paolino.
Zu denen, die nicht nur gerne vorne mitmischen wollen, sondern sicherlich auch das Potenzial dazu haben, gehört der TSV Kornburg. Die Mannschaft aus dem Nürnberger Süden hat zwar eine ganze Fußball-Elf an andere Vereine verloren (Daniel Wolf, Mario Swierkot, Daniel Distler, Marc Eger, David Tsiramua, Marco Jakl, Thomas Nadolski, Burhan Karasu, Blerim Destani, Andrè Ulrich, Johann Selenski). Doch auf der anderen Seite schlossen sich gleich 15 Neue dem TSV an, aus denen Trainer Florian Beck (auch neu, bisher ASV Neumarkt II) und sein neuer Co-Trainer Tom Scholl nun binnen weniger Wochen eine Einheit schweißen müssen.
Beck weiß, dass er unter Druck steht. „Die Vorgabe lautet Platz zwei bis Platz sechs“, machte Abteilungsleiter Harald Schwarz bei der Vorstellung der „Neuen“ am Rande des Testspiels gegen den SV 73 Nürnberg Süd (3:0) deutlich. Doch den jungen Übungsleiter schrecken die Ziele nicht. „Kornburg ist ein super geführter Verein mit sportlicher Perspektive. Da macht es Spaß zu arbeiten.“
Beck hat im vergangenen Jahr bei der Neumarkter Landesliga-Reserve bekanntlich anderes erlebt. Hin und wieder stand man zu Neunt auf dem Feld, einige Male musste man wegen Personalmangel ganz absagen. Für eine Mannschaft, die damals noch in der Bezirksoberliga gekickt hat, ist das ein Armutszeugnis.
So etwas wird es in Kornburg nicht geben. Der Kampf um die Stammplätze ist angesichts der vielen Neuzugänge eher noch härter geworden. Und wer es auf Anhieb nicht schafft, muss in der Reserve (Neuling in der Kreisliga) beweisen, dass er zu höherem berufen ist. „Das haben wir im Vorfeld ganz klar geregelt“, sagt Abteilungsleiter Schwarz. Auch bei der Reserve gibt es eine wichtige Änderung. Das Amt des Spielertrainers übernimmt von Daniel Wolf, den es nach Feucht gezogen hat, Patrick Kepeschziuk, der als langjähriger Spieler beim TSV schon zum Inventar gehört, jetzt aber erstmals Verantwortung für die ganze Mannschaft trägt. Unterstützt wird er von Christian Kolb.
Noch einmal alle Neuzugänge des TSV auf einen Blick: Marco Bömoser, Daniel Tempcke (beide FV Wendelstein), Yakub Basoglu, Ito Yusuke (beide ASV Neumarkt), Petrit Djonbalic, Valon Korqai (beide 1. FC Hersbruck), Matthias Hartmann (1. FC Schwand), Constantin Kleen (SV Unterreichenbach), Adrian Milano (Torhüter, TSV Kleinschwarzenlohe), Pascal Weidmann (TSG 08 Roth), Patrick Zorn (SC Großschwarzenlohe), Andreas Roskoschek (Torhüter, Post-SV Nürnberg), Dominik Rauch (SV 73 Nürnberg Süd), Giovanni Paonlino (Azurri Nürnberg), Peter Suchy (Kickers Würzburg). Neu sind auch Trainer Florian Beck und sein „Co“ Tom Scholl, der Trainer der Kreisliga-Mannschaft, Patrick Kepeschziuk (bisher nur Spieler) und Physiotherapeutin Steffi Johl.