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Kurze Drangphase genügte nicht

Fußball, NN-Schlagerspiel: Weißenohe verliert gegen „Goliath“ Brand mit 1:4 - 01.05. 16:42 Uhr

WEISSENOHE  - Um es vorwegzunehmen: Der in der Kreisklasse 3 vom Ergebnis her standesgemäße 4:1-Sieg von Tabellenführer TSV Brand bei der SpVgg Weißenohe war keineswegs von Beginn an so klar vorauszusehen.


Anfangs hatten die Weißenoher (grün-weiß gestreifte Trikots) den Ball noch unter Kontrolle, nach dem 0:1 aber, ließen sie sich von den Brandern das Heft aus den Händen nehmen.
Anfangs hatten die Weißenoher (grün-weiß gestreifte Trikots) den Ball noch unter Kontrolle, nach dem 0:1 aber, ließen sie sich von den Brandern das Heft aus den Händen nehmen.
Foto: Rudolf Maxbauer
Anfangs hatten die Weißenoher (grün-weiß gestreifte Trikots) den Ball noch unter Kontrolle, nach dem 0:1 aber, ließen sie sich von den Brandern das Heft aus den Händen nehmen.
Anfangs hatten die Weißenoher (grün-weiß gestreifte Trikots) den Ball noch unter Kontrolle, nach dem 0:1 aber, ließen sie sich von den Brandern das Heft aus den Händen nehmen.
Foto: Rudolf Maxbauer

Zunächst hätte man meinen können, die Weißenoher Gastgeber seien die Favoriten. Weißenohe begann forsch und suchte sein Heil nicht in einer Mauertaktik, sondern in der Offensive. Hervorragend eingestellt von Spielertrainer Ramo Bajric, der selbst jedoch nicht mitwirken konnte, nahmen sie so den sichtlich überraschten Spitzenreitern das Heft aus den Händen, ohne dass diese zunächst ein Mittel dagegen fanden.

Eine aus der eigenen Hälfte von Brands Spielertrainer Arne Schmidt nach vorne geschlagene Bogenlampe wendete das Blatt zu seinen Gunsten. Ersatztorhüter Sven Schwarz unterschätzte die Flugbahn und war an die Strafraumgrenze geeilt, wo der Ball über seine Fingerkuppen hinweg sprang und vom mitgelaufenen Harald Reichart nur noch über die Linie zum 0:1 (18.) geköpft werden musste. Damit war die Drangphase des Schlusslichts vorbei, Brand gewann an Fahrt.

Der für den Torschützen eingewechselte Stürmer Stefan Marsing sollte die Schlüsselfigur werden. Zwei Sololäufe auf der linken Außenbahn brachten noch in Hälfte eins die Vorentscheidung. Abnehmer jeweils war Michael Ulrich, der bei beiden Maßflanken das Leder nur noch zum 0:2 und 0:3 abtropfen ließ (36. und 42.).

Mit dem Mut des Verzweifelten versuchten die Gastgeber nach der Pause zurückzukommen, der TSV lauerte auf Konter. Bei gelegentlichen Vorstößen hätten Ulrich und Marsing den Sack bereits zu machen können. Dafür wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt. Michael Neumeier bediente nach Freistoß Daniel Spörler, der zum 1:3-Anschluß einnetzte (65.). Mehr ließ die zweitbeste Abwehr der Liga nicht mehr zu, obwohl viel versprechende Ansätze der SpVgg da waren, das Ergebnis zu verkürzen.

Marsing krönte mit dem 1:4 (79.) seine Leistung, als er frei vor dem Tor unhaltbar einschob. Arne Schmidt spiegelte das Geschehen nach Abpfiff: „Für uns war nur wichtig zu gewinnen und nach dem 3:0 haben wir einen Gang zurückgeschaltet. Aber es war schwerer als gedacht“. Ramo Bajric trauerte der tollen Anfangsphase nach: „Unser Manko ist und bleibt einfach, keine Tore zu erzielen. Mit einer Führung hätten wir Brand ärgern können.“

SpVgg Weißenohe: Schwarz, Albrecht, Bastian Hager, Düll, Berthold, Stefan Hager, Kuchelbauer, Bayerlein, Männlein, Spörler, Neumeier, (Neuner).

TSV Brand: Jäger, Übel, Hecker, Deuerlein, Michael Schmidt, Arne Schmidt, Haas, Pauritsch, Reichart, Wilfling, Ulrich, (Ergün, Marsing).

Schiedsrichter: Michael Rössert (SV Wachenroth). Zuschauer: 120. Tore: 0:1 Reichart (18.), 0:2 Ulrich (36.), 0:3 Ulrich (42.), 1:3 Spörler (65.), 1:4 Marsing (79.).

  





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