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Lellenfelder bleiben dran

SG Ramsberg/Veit auch in Dittenheim ohne Gegentor - 20.11.2012 15:42 Uhr

GUNZENHAUSEN  - Auch die Kreisligareserve des FV Dittenheim hat es nicht geschafft, in der A-Klasse Neumarkt/Jura Mitte die gegentorlo­se Zeit der SG Ramsberg/St. Veit zu beenden. Zwei Punkte weniger als der makellose Spitzenreiter, aber auch schon ein Spiel mehr ausgetragen hat der SV Lellenfeld, der gegen Groß­weingarten seiner Favoritenrolle mit einem 4:0 gerecht wurde.

Einen Treffer mehr erzielte der fünf Zähler hinter dem Tabellenzweiten lie­gende FC Altenmuhr beim FC Aha. Noch böser unter die Räder kam der andere Aufsteiger Auernheim mit dem 0:8 gegen den FC Markt Berolzheim Meinheim.Musste sich Polsingen gegen Gunzenhausen II mit einer Nullnum­mer begnügen, konnte sich der andere Kreisklassenabsteiger Heidenheim-Hechlingen in Kalbensteinberg knapp mit 3:2 durchsetzen.

SV Lellenfeld – SV Großweingarten II 4:0 (1:0). Einseitiger könnte ein Spiel kaum sein. Die mit nur elf Spielern an­gereisten Gäste waren eigentlich nur darauf bedacht,Tore zu verhindern und ab und zu zu kontern. Lellenfeld hatte schon in der ersten Halbzeit enorm vie­le Torchancen, kam aber nur durch Tho­mas Liebgott zu einem Treffer (15.). Im zweiten Durchgang ließen dann die Kräfte des SVG nach und Heiko Rebe­lein erhöhte mit einem Freistoß auf 2:0 (55.). Lellenfeld berannte weiter das Gästetor, doch erst in der letzten Vier­telstunde machten Andreas Webel und Julian Gulden alles klar.

FV Dittenheim II – SG Ramsberg/St. Veit 0:3 (0:0). Nach der ungewollten „Herbstpause“ mit lediglich einer Par­tie in sieben Wochen hatte die Kreisliga­reserve den erwartet starken Gegner zu Gast. Beide Mannschaften begannen sehr defensiv, wobei sich die Heimelf aus einer sicheren Abwehr heraus mehr Ballbesitz erarbeitet. In der 28.Minute flankte Jochen Prosiegel mustergültig von der Außenbahn in den Strafraum, aber Michael Linsenmeier zögerte et­was zu lange beim Torabschluss und die SG konnte klären. Obwohl beide Teams eine kämpferische und kurzweilige ers­te Halbzeit boten, waren Strafraumsze­nen Mangelware. Nach dem Seiten­wechsel legte der Tabellenführer einen Gang zu und bei Dittenheim schlichen sich immer mehr Fehler ein. Mit einer tollen Fußabwehr hielt Benedikt Schlu­de den FV-Kasten sauber (48.) und hatte Glück, dass Lechner einen fragwürdi­gen Handelfmeter über den Kasten setzte (50.). Beim folgenden Abstoß nahm sich der FV allerdings die nächste Auszeit und Kugler erzielte die Gäste­führung. Die in der ersten Halbzeit gute FV-Defensive erlaubte sich in den nächsten zehn Minuten noch zwei wei­tere Schnitzer,dieLechner und Slonevs­kij eiskalt nutzen. Nach dem 0:3 steckte Dittenheim zwar nicht auf, biss sich je­doch an der guten Gästeabwehr die Zähne aus und konnte dem ehemaligen FV-Keeper Thomas Schneider nicht den ersten Saisontreffer ins Netz setzen.

FC Aha – FC Altenmuhr 0:5 (0:3).

Die „Ohmer“ gingen gegen den FC Altenmuhr zwar keinem Zweikampf aus dem Weg, mussten sich aber deutlich mit 0:5 geschlagen geben.
Die „Ohmer“ gingen gegen den FC Altenmuhr zwar keinem Zweikampf aus dem Weg, mussten sich aber deutlich mit 0:5 geschlagen geben.
Foto: Gruber

Be­reits in der 3. Minute musste der „Ohmer“ Keeper hinter sich greifen,als ein langer Ball in den Strafraum nicht abgewehrt werden konnte und Andre Löffler aus kurzer Distanz traf.Als nur zwei Zeigerumdrehungen später der Muhrer Kapitän einen Freistoß aus 17 Metern unhaltbar zum 0:2 über die Mauer zirkelte, war den zahlreichen Zuschauern klar, wo die Reise für ihren FCA hingehen würde. Die „Ohmer“ hielten zwar dagegen, konnte sich al­lerdings keine Torchance herausarbei­ten. Auf der anderen Seite gelang dem Gast zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause das 0:3, als sich Lorenz Lämmermann stark über links durchsetzte und Florian Rü­ger das scharfe Zuspiel nur noch ein­schieben brauchte. Mit dem Pausen­pfiff hatte Julian Bauer noch die beste Gelegenheit der Heimelf. Nachdem er sich gut gegen drei Gegenspieler durch­gesetzt hatte, ging der Schuss aber knapp vorbei. In der zweiten Halbzeit machte Altenmuhr clever weiter und Löffler erhöhte per Kopf mit seinem dritten Treffer auf 4:0 (56.). Nach einer Stunde prüfte dann Steffen Eichhorn zum ersten Mal den Gästetorhüter, der nur kurz darauf nach einem Kopfball aus acht Metern von Thomas Neuhäu­ser schon sein ganzes Können aufbieten musste, um die Null zu halten. Den Schlusspunkt für den an diesem Tag in allen Belangen überlegenen Gast setzte Nico Reif, der eine Hereingabe von der linken Seite aus sieben Metern freiste­hend zum 0:5 einnetzte.

SV Auernheim – FC Markt Berolz­heim- Meinheim 0:8 (0:2). Der Aufstei­ger musste eine sehr böse Heimschlap­pe gegen die junge FC-Truppe einste­cken. Diese deutete sich jedoch nicht sofort an, denn in den ersten 20 Minu­ten hatten die Gäste nur leichte Feld­vorteile. Danach kamen sie jedoch im­mer gefährlicher vors Tor und nach herrlicher Kombination durch Chris­toph Bloß zur Führung (30). Danach plätscherte das Spiel wieder vor sich hin. Kurz vor der Pause gab es einen zweifelhaften Elfmeter, den Max Mül­ler zum 2:0 verwandelte.Nach dem Sei­tenwechsel war den Platzherren der Wille anzumerken,das Ergebniss korri­gieren zu wollen. Doch mitten in den SV-Angriffsbemühungen verwandelte Daniel Köbler einen direkten Freistoß zum 3:0.Damit war dann auch der letz­te Funke Hoffnung erloschen und die Auernheimer ergaben sich ihrem Schicksal. Ab diesem Zeitpunkt war es nur noch ein Spiel auf ein Tor und Lu­kas Winter (Kopfball), Thomas Stützer (Abstauber), Markus Lechner (nach Doppelpass und Solo) und Stefan Schmidt (Distanzschuss in den Winkel) schraubten das Ergebnis noch auf 8:0.

SC Polsingen – FC Gunzenhausen II 0:0. Bei guten äußeren Bedingungen be­stimmten zunächst die immer einen Schritt schnelleren Gäste das Spiel.Lo­gische Folge war ein deutliches Chan­cenplus. Doch SC-Keeper Zäh hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und hatte dann zehn Minuten vor der Pause Glück, dass der Pfosten die ei­gentlich überfällige Gästeführung ver­hinderte. Gegen gut gestaffelte Gäste hatte erst kurz vor dem Halbzeitpfiff Aaron Schmutterer die erste gute Gele­genheit, die jedoch nichts einbrachte. Nach dem Seitenwechsel besann sich die junge SC-Truppe ihrer Qualitäten und zog das Spiel immer mehr an sich, doch erst verhinderte das Torgebälk ei­nen Treffer und wenig später rettete der gute Gästekeeper im letzten Moment gegen den allein auf ihn zustürmenden Kritsch. Gunzenhausen hatte in dieser Phase nur noch sparadisch Aktionen nach vorne, scheiterte mit einem Kopf­ball aber ein weiteres Mal am Gebälk. In der Folge haderten beide Seiten im­mer mehr mit den Entscheidungen des jungen Unparteiischen und die Partie wurde hierdurch immer zerfahrener. Fühlten sich die Polsinger einige Male ungerecht behandelt, hatten sie zehn Minuten vor Schluss Glück, dass ein Foul gegen einen Gästeangreifer nicht mit den entsprechenden Konsequenzen geahndet wurde. So blieb es letztlich beim wohl gerechten Unentschieden.  

ko


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