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Lösbare Aufgabe war doch zu schwer

Landesliga: Bruck II verliert Heimspiel gegen Ansbach - 06.05.2012 18:26 Uhr

ERLANGEN  - Der FSV Bruck stand im Spiel gegen die SpVgg Ansbach eigentlich vor einer lösbaren Aufgabe. Die Bezirkshauptstädter behielten aber doch dass bessere Ende für sich, denn mit dem 2:1 entführte die Spielvereinigung alle drei Punkte.

Der geht rein: Der Ausgleich durch Messingschlager reichte aber nicht.
Der geht rein: Der Ausgleich durch Messingschlager reichte aber nicht.
Foto: Bernd Böhner
Der geht rein: Der Ausgleich durch Messingschlager reichte aber nicht.
Der geht rein: Der Ausgleich durch Messingschlager reichte aber nicht.
Foto: Bernd Böhner

Dass keine der beiden Mannschaften wirklich überzeugen konnte, war nur ein schwacher Trost für die Brucker Bayernligareserve. Unübersehbar war auf Brucker Seite die Unfähigkeit für Gefahr vor dem Ansbacher Tor zu sorgen. Die herausgespielten Gelegenheiten waren zum einen sehr selten und zum anderen einfach nicht zwingend genug um das Ansbacher Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Freilich machten es die Gäste aus Ansbach kaum besser, aber wenigstens trafen die als erste ins Schwarze.

In der 17. Minute nutzte nämlich Herzner ein Missverständnis zwischen FSV-Torwart Stiegler und seinem Verteidiger Meisner zum Führungstreffer. Der Ansbacher Angreifer war bei einem langen Ball einen Schritt schneller als die unentschlossenen Brucker und schob den Ball ins Tor. Die Freude der Gäste dauerte aber nur drei Minuten, denn der FSV Bruck glich in der 20. Minute aus. Nach feiner Einzelleistung spielte Messingschlager den Torhüter der Gäste aus und schob den Ball fast unbedrängt ins leere Ansbacher Tor.


Das Unentschieden zur Pause war aufgrund der einigermaßen gleich verteilten Spielanteile gerecht.

Auch nach der Pause änderte sich am Gesamtbild nicht viel. Allerdings zeigte der Gast aus Ansbach die bessere Spielanlage und war eine Kleinigkeit besser als die Platzbesitzer. Vor allem Gassner war auf Ansbacher Seite immer wieder mit Distanzschüssen gefährlich und Herzner überzeugte durch feine Technik. Der FSV Bruck hingegen war meist nur bei Eckbällen gefährlich und ließ die Durchschlagskraft im Angriff weiter vermissen. So kam es wie es kommen musste: Den Gästen gelang in der Schlussphase noch der Siegtreffer. Gassner fasste sich aus gut zwanzig Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar für den Brucker Schlussmann ins Tor.

Hätte Snajder seine hundertprozentige Chance genutzt – er brachte den Ball freistehend nicht im Tor unter – wäre für Bruck mehr möglich gewesen. So aber gewann Ansbach glücklich, aber aufgrund der besseren spielerischen Leistung nicht unverdient.

FSV Bruck: Stiegler; Weiss, Meisner, Schraivogel, Meyer, Wilke, Kilic, Valerie (60. Yagiz), Snaijder (75.Dervishaj), Messingschlager, Walker ( 27. Lödel).

Tore: 0:1 Herzner (17.), 1:1 Messingschlager (20.), 1:2 Gassner (87.). Zuschauer: 50. Schiedsrichterin: Andrea Knauer (Ismaning). 

RALF FOITH


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