7°C
Donnerstag, 23.05. - 02:20 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Lunz übernimmt in Bad Windsheim für Christ

Bezirksliga-Fußballer des FSV haben einen neuen Trainer – „Windsheimer Ur-Gestein“ hat viel vor - 31.01.2013 11:55 Uhr

BAD WINDSHEIM  - Bernd Lunz trainiert ab sofort die Bezirksliga-Fußballer des FSV Bad Windsheim. Er löst Hermann Christ ab, der sich am Dienstagabend von seiner Mann­schaft verabschiedete. Der Wechsel kam für die Spieler überraschend. Der Vorstand und Christ hatten sich erst am Dienstag für diese Lösung entschieden.


Hermann Christ (rechts) beendet seine Traineraufgabe beim FSV Bad Windsheim. Unser Bild entstand in der Vorbereitungsphase für die Saison 2012/2013 im Juli vergangenen Jahres. Links im Bild ist Kapitän Stefan Blank zu sehen.
Hermann Christ (rechts) beendet seine Traineraufgabe beim FSV Bad Windsheim. Unser Bild entstand in der Vorbereitungsphase für die Saison 2012/2013 im Juli vergangenen Jahres. Links im Bild ist Kapitän Stefan Blank zu sehen.
Foto: Katrin Müller (Archiv)

FSV-Vorsitzender Horst Allraun hatte Christ am Dienstag mitgeteilt, „dass wir ab Juli mit einem neuen Trainer planen“. Auf die Frage, wieso diese Entscheidung gefallen ist, ob­wohl der Verein mit 26 Punkten auf dem zehnten Platz der Liga eigent­lich gut dasteht, sagt Allraun, dass es in dieser guten Ausgangslage leichter sei, eine solche Entscheidung zu tref­fen. „Wir sind jetzt der Überzeugung, dass es richtig ist, etwas Neues aus­zuprobieren“, sagt Allraun. Nach fünf Jahren sei es an der Zeit einen Wechsel vorzunehmen. Christ hatte zunächst die Zweite Mannschaft trai­niert und nach dem Weggang von Herbert Heidenreich vor zweieinhalb Jahren die Erste übernommen.

Noch kein Angebot


Nachdem Allraun Christ die Ent­scheidung des Vereins mitgeteilt hat­te, beschloss Christ, die Mannschaft sofort an Bernd Lunz zu übergeben. Lunz kenne das Team zwar bereits, aber so habe er noch mehr Zeit, sich auf die Spieler einzulassen. Es sei ein ganz normaler Prozess, dass sich Mannschaften von ihrem Trainer trennen, sagte Christ. Er gehe im Gu­ten und habe beim Verein viele Freunde gewonnen, die auch seine Freunde bleiben werden. „Ich habe immer ein gutes Verhältnis zur Mannschaft gehabt. Sie soll jetzt im Kopf frei sein und sich auf den neuen Trainer einlassen können. Wo Türen zugeschlagen werden, gehen neue auf. Den Trainer Hermann Christ wird es weiter geben.“ Ein Angebot von einem anderen Verein hat Christ noch nicht, er will jetzt erst einmal alles ruhig angehen.

 „Mein größter Wunsch ist es, dass die Mannschaft in der Liga bleibt – und das schafft sie“, sagt Christ. Die­ses Ziel hat natürlich auch Bernd Lunz, der bis Herbst 2012 den Kreis­klassisten Weigenheim trainiert hat. Für ihn ist es als Windsheimer „eine Herzensangelegenheit“, den FSV zu coachen. Auch Horst Allraun freut sich, ein „Windsheimer Ur-Gestein“ ins Boot geholt zu haben.

Bereits im vergangenen Jahr habe es eine „lose Anfrage“ des Vereins ge­geben, erzählt Lunz und er habe sich darüber gefreut. Gern hätte er zwar noch etwas Auszeit gehabt, für ihn sei es aber „kein Weltuntergang“, so­fort zu übernehmen. „Ich freue mich auf die Arbeit und will erst einmal Kontinuität in die Mannschaft brin­gen.“ Seinem Vorgänger attestiert der 51-Jährige gute Arbeit. „Im sportlichen Bereich kann man Her­mann Christ nichts nachsagen. Ich kann nur den Hut ziehen.“ Bernd Lunz will „eine stabile Mannschaft formen, die in der Be­zirksliga weiter vorhanden sein dürf­te“.

Bis April hat er sich auch für das Training neue Ziele gesetzt. „Die Ba­sis ist Fitness und da müssen wir was machen.“ Auch für die neue Saison hat sich der neue Coach schon seine Gedan­ken gemacht. Neue Spieler hat er im Auge, welche das sein werden, das verrät er noch nicht. „Ich habe meine Kontakte schon spielen lassen. Eine Auffrischung für den Sommer scha­det nicht.“ Bernd Lunz startete seine Karriere beim FSV. Er durchlief alle Jugend­mannschaften und spielte bis 1987 in Bad Windsheim. Mit dem FSV spiel­te er Bezirksliga, Landesliga und kämpfte in der Relegation mit um den Aufstieg in die Bayernliga, den der FSV verpasste.

Danach spielte er zunächst bei der Spielvereinigung Fürth in der Bay­ernliga und dann in Vestenbergs­greuth in der Regionalliga, bevor er als Trainer anfing. Mit Diespeck spielte er Bezirksliga, mit Sugen­heim Kreisklasse und mit Weigen­heim zunächst Kreisliga, dann -klas­se. Lunz hat daher schon viele Erfah­rungen gesammelt, die er nun dem Windsheimer Kader weitergeben möchte.  

KATRIN MÜLLER


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Zum Thema
Suche wird durchgeführt...