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Mutiger Auftritt genügte FC Pegnitz nicht

FC-Fußballdamen landeten bei der Hallenbezirksmeisterschaft auf Rang sieben - 04.02.2013 13:52 Uhr

PEGNITZ  - Ordentlich präsentiert und Erfahrungen gesammelt: Auf diesen Nenner bringen die FC-Fußballdamen ihren siebten Platz bei der Hallenbezirksmeisterschaft in Nürnberg.

Durch einen denkbar knappen 5:4- Erfolg im Sieben-Meter-Krimi gegen die Gastgeberinnen von der SG 83 Nürnberg-Fürth konnte der Vize- Kreismeister des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund die Hallenbezirksmeisterschaft in Nürnberg mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Aufgrund der enorm schweren Vorrundengruppe mit dem Regionalligisten SV 67 Weinberg und dem „Club“ aus Nürnberg war an diesem Tag nicht mehr als der 7. Platz für die Mannschaft von Trainer Michael Bauerschmitt drin.

Krankheitsbedingt musste das Landesliga-Team aus Pegnitz wie schon in den Qualifikationsturnieren auf einige etablierte Stammkräfte verzichten. Dennoch startete man mit einem couragierten Auftritt ins Turnier. Gegen den Bezirksoberligisten SV Leerstetten setzte das FC-Team die taktischen Vorgaben des Trainers weitestgehend um und erspielte sich Torchancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. So hieß es am Ende schließlich 0:0, eine gerechte Punkteteilung für die Frauen vom Buchauer Berg.

Im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg konnte man die gezeigte Leistung der Auftaktbegegnung nicht bestätigen und verlor auch in der Höhe verdient mit 0:3. Dabei reichte den „Cluberinnen“ eine allenfalls durchschnittliche Leistung, da der FC oft nicht an der Gegenspielerin dran war und das schnelle Umschaltspiel des FCN nicht unterbinden konnte. Im letzten Vorrundenspiel gegen den klassenhöchsten Verein im Teilnehmerfeld, den SV 67 Weinberg, zog sich der FC mit einem 0:2 achtbar aus der Affäre, die teilweise erneut fehlende Zuordnung im Defensivverbund sowie das temporeiche Angriffsspiel der Weinbergerinnen verhinderten einen Punktgewinn.

Nervenstärke half

Mit einem Punkt und einem Torverhältnis von 0:5 beendete der FC die Gruppenphase als Vierter und musste im Spiel um Platz 7 gegen die SG 83 Nürnberg-Fürth antreten. Auch in diesem Spiel gelang kein Treffer in der regulären Spielzeit, wenngleich man die tonangebende Mannschaft gegen den Kreisligisten war. So musste das Sieben-Meter-Schießen die Entscheidung bringen. Hier zeigte sich der FC Pegnitz nervenstark: Heim, Looshorn, Konrad, Held und Kirchner verwandelten souverän. Da die SG Nürnberg-Fürth einmal am Aluminium scheiterte, hieß es am Ende 5:4.

Die Halbfinalbegegnungen lauteten SV 67 Weinberg gegen FSV Großenseebach und 1. FC Nürnberg gegen Greuther Fürth. Während die erstgenannte Begegnung klar mit 2:0 an Weinberg ging, war das „Frankenderby“ spannend bis zur Schlusssirene und schließlich musste die Entscheidung vom Punkt getroffen werden. Hier avancierte Club-Torhüterin Jacqueline Pfaller zur Heldin, da sie den letzten Schuss bravourös entschärfte und den Finaleinzug perfekt machte.

Im Finale setzten sich die favorisierten Frauen aus Weinberg mit 2:1 gegen den FCN durch, was den Turnierverlauf widerspiegelte. Das Spiel um Platz drei gewann Großenseebach mit 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Der Hallenbezirksmeister SV 67 Weinberg vertritt nun den Bezirk Mittelfranken bei der Bayerischen Meisterschaft am 17. Februar in Speichersdorf.

Nüchterne Bilanz von FC-Trainer Michael Bauerschmitt: „Mit Ausnahme des Spiels gegen den Club können wir durchaus zufrieden sein. Wir sind als Außenseiter angetreten, haben uns ordentlich verkauft und sind ohne Verletzungen durch das Turnier gekommen.“

FC Pegnitz: F. Grams — E. Kirchner, R. Held, M. Lindner, A. Konrad, J. Looshorn, D. Bauer, P. Schäll, C. Heim, N. Großpietsch. 



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