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Röttenbach ist endlich die Rote Laterne los

Fußball in der Bezirksliga: 3:1-Erfolg über den Post SV Nürnberg — TSV-Kicker mit dem zweiten Sieg in Folge - 12.03.2012 10:00 Uhr

RÖTTENBACH  - Mit dem 3:1-Sieg über den Post SV Nürnberg — es war der zweite Sieg in Folge — konnte der TSV Röttenbach in der Bezirksliga die Rote Laterne an Bayern Kickers Nürnberg abgeben und hat auf den rettenden 12. Tabellenplatz „nur“ noch acht statt zehn Punkte Rückstand.

Voller Einsatz: Die Spieler des TSV Röttenbach behielten in einer teilweise hektischen Partie gegen den Post SV Nürnberg (gelb-blaue Trikots) die Oberhand.
Voller Einsatz: Die Spieler des TSV Röttenbach behielten in einer teilweise hektischen Partie gegen den Post SV Nürnberg (gelb-blaue Trikots) die Oberhand.
Foto: Günter Distler
Voller Einsatz: Die Spieler des TSV Röttenbach behielten in einer teilweise hektischen Partie gegen den Post SV Nürnberg (gelb-blaue Trikots) die Oberhand.
Voller Einsatz: Die Spieler des TSV Röttenbach behielten in einer teilweise hektischen Partie gegen den Post SV Nürnberg (gelb-blaue Trikots) die Oberhand.
Foto: Günter Distler

Die „Mission Impossible“ scheint unter Trainer Jojo Müller am Ende einer mehr als durchwachsenen Saison eventuell doch noch gut für die Röttenbacher auszugehen. Robert Almosdörfer vom Post SV Nürnberg hatte vor der Partie ein 3:1 für seine Mannschaft vorhergesagt, und er sollte mit seiner Prognose total daneben liegen. Denn am Ende eines vor allem in der Schlussphase etwas hektisch gewordenen Spiels — Schiri Johannes Fröbe hatte Mühe, die vielen Nickligkeiten auf beiden Seiten mittels Gelber Karten unter Kontrolle zu kriegen — behielt der Gastgeber die drei wichtigen Punkte. Jetzt muss der Post SV selbst aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.


Die Nerven flatterten in den letzten 20 Minuten auf Seiten des Gastgebers nach einer eigentlich beruhigenden 2:0-Führung durch zwei blitzsauber erzielte Tore von Mittelstürmer Roland Bauer in der 26.und 55. Min. Dabei hatten die Gäste in der ersten Halbzeit zwei hochkarätige Chancen in der 7. und 14. Min. zur Führung leichtfertig vergeben, so dass das 1:0 für Röttenbach durch Roland Bauer nach herrlichem Zuspiel des überragend agierenden Robert Kovacic (26.) nicht dem Spielverlauf entsprach.

Nach der Teepause kam der Gastgeber immer besser ins Spiel, und das 2:0 (55. Min.) durch Roland Bauer, der nach Querpass von Göhr nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte, schien bereits die Vorentscheidung zu sein. Und hätte der nie in den Griff zu kriegende Roland Bauer in der 66. Min. aus kurzer Entfernung völlig freistehend nicht das Kunststück fertiggebracht, das Leder statt ins Tor in die Hände von Gästekeeper Kir Uka zu schieben, wäre den gut 100 Röttenbacher Anhängern das Nervenflattern in der Schlussphase erspart geblieben.

In der 80. Min. gelang Bastian Borndörfer der 1:2-Anschlusstreffer. Der Post SV warf nun alles nach vorne, aber in der Nachspielzeit patzte Gästekeeper Kir Uka und Serkan Keles machte das 3:1. Uka legte quasi dem TSV-Angreifer das Leder einschussgerecht vor. Das war’s dann.

Röttenbach: Schauer, Stöhr, Gambel, Schmitt, Warter, Köhler (46. Keles), Müller, Göhr, Kovacic (84. Baumüller), Gürses (75. Özsoy), Bauer.
  

JOCHEN FICHTELMANN


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