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SC 04 geht nicht in die Berufung

In Brief an BFV-Präsidenten mögliche Nachteile aufzeigen - 21.01. 10:12 Uhr

SCHWABACH  - Der SC 04 Schwabach wird gegen das Urteil des Bezirkssportgerichts zur Partie der Fußball-Bezirksoberliga gegen den 1. FC Herbsruck nicht in die Berufung gehen. Das Sportgericht ist in seiner Sitzung vom vergangenen Dienstag zu dem Ergebnis gekommen, dass die am 26. November beim Stand von 0:1 abgebrochene Begegnung durch den zuständigen Spielleiter neu anzusetzen sei.


In der 49. Minute schickte der Unparteiische beide Mannschaften in die Kabine, nachdem er von protestierenden Gästespielern bedrängt worden war.

Bis zum 7. Februar haben alle drei Seiten — Schiedsrichter, SC 04 Schwabach und 1. FC Hersbruck – die Möglichkeit, in Berufung und damit vor das Verbandssportgericht zu gehen. Nach reiflicher Überlegung und nach Rücksprache mit Reinhard Hader, Richter am Amtsgericht und Beisitzer der Fußball-Abteilung, hat nun der Stellvertretende Vorsitzende des SC 04, Werner Linhart, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen beschlossen, das „Urteil in sportlich fairer Weise zu akzeptieren“. Ähnlich hatte sich zuvor bereits SC-04-Coach Ahmet Koc geäußert: „Wir werden uns jetzt eben die drei Punkte auf dem Platz holen.“

Werner Linhart behielt sich allerdings vor, in einem Brief an den Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes, Dr. Rainer Koch, auf mögliche Nachteile für seinen Verein in Zusammenhang mit diesem Sportgerichtsurteil aufmerksam zu machen, von möglichen Konsequenzen im Bezug auf den künftigen Umgang mit den Schiedsrichtern ganz zu schweigen.

Zwar lag der SC 04 zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 0:1 zurück, doch immerhin hatte man per Strafstoß die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen, um dann in Überzahl (Rote Karte für den Spieler Erhardt) in der verbleibenden Spielzeit (von über 40 Minuten) den Sieg perfekt zu machen. Sollte außerdem der Spielleiter das Wiederholungsspiel zu einem späteren Zeitpunkt ansetzen, könnte die Sperre von vier Spielen für Stefan Erhardt bereits abgelaufen sein.

Sportgericht sorgt für Paukenschlag 



rj

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