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Spieli zieht Pumas früh den Zahn

Kreisliga: Auch 1. FC Herzogenaurach kann den Spitzenreiter nicht stoppen - 27.11. 18:36 Uhr

HERZOGENAURACH  - Der Kreisliga Erlangen droht eine gewisse Langeweile: Auch der Tabellenzweite 1. FC Herzogenaurach konnte die SpVgg Erlangen nicht stoppen: Er verlor das Gipfeltreffen mit 1:3 (1:2) und damit den Spitzenreiter aus den Augen, der nun mit acht Punkten Vorsprung in die Spielpause geht.

Unsanfte Landung: Christian Müller, der Spielführer der Spielvereinigung Erlangen, stürzt nach einem Kopfball. Sein Team hatte am Ende aber die Nase vorn und gewann in Herzogenaurach mit 3:1.
Unsanfte Landung: Christian Müller, der Spielführer der Spielvereinigung Erlangen, stürzt nach einem Kopfball. Sein Team hatte am Ende aber die Nase vorn und gewann in Herzogenaurach mit 3:1.
Foto: Hubert Bösl
Unsanfte Landung: Christian Müller, der Spielführer der Spielvereinigung Erlangen, stürzt nach einem Kopfball. Sein Team hatte am Ende aber die Nase vorn und gewann in Herzogenaurach mit 3:1.
Unsanfte Landung: Christian Müller, der Spielführer der Spielvereinigung Erlangen, stürzt nach einem Kopfball. Sein Team hatte am Ende aber die Nase vorn und gewann in Herzogenaurach mit 3:1.
Foto: Hubert Bösl

Gästetrainer Bernd Fuchsbauer war mit der Leistung seiner Elf hochzufrieden und meinte am Schluss der kurzweiligen 90 Minuten vor gut 150 Zuschauern, dass der Sieg bei konsequenterer Ausnutzung der Konterchancen in der zweiten Halbzeit noch höher hätte ausfallen können. Die Pumas seien nach dem 1:3-Rückstand beim Drängen auf den Anschlusstreffer immer in Gefahr gelaufen, weitere Gegentreffer zu kassieren.

FC-Coach Rudi Litz hingegen sah ein Spiel zweier gleichwertiger Teams und monierte nur die ab und zu gezeigte Unkonzentriertheit, die seiner Meinung dazu führte, dass die Gäste innerhalb weniger Minuten mit 2:0 in Führung gingen und danach geschickt Ball und Gegner laufen ließen.



Der Spitzenreiter legte los wie die Feuerwehr, und nach nur einer Minute klingelte es im Kasten des tüchtigen Florian Peter, als Dennis Zyder nach Vorlage von Joschka Kissel dem FC-Keeper per trockenem Flachschuss aus gut 18 Metern ins untere rechte Toreck keine Abwehrchance ließ. Das 2:0 für die Gäste fiel nur zwei Minuten später durch Dominik Beier, der nach einem Durcheinander in der FC-Abwehr wenig Probleme hatte, das Leder ins leere Tor zu setzen.

Wer jetzt einen Zusammenbruch der FC-Youngsters um Routinier Uwe Sill, der neben Michael Thomann überraschend mitwirken konnte, erwartet hatte, sah sich getäuscht. Denn die Pumas fuhren in der Folgezeit ihre Krallen aus und Nick Maschke netzte in der 13. Minute den Ball aus der Drehung aus wenigen Metern zum 1:2 ein.

Beier ließ in der 29. Minute noch eine Großchance für die Gäste aus, als er das Leder freistehend neben das Tor setzte. Und in der 43. Min. verhinderte Peter mit einem Superreflex das 1:3, so dass die 2:1 Halbzeitführung für die Spieli in Ordnung ging.

Nach der Pause wollte die Heimelf unbedingt den Ausgleich, erhöhte das Tempo, war optisch überlegen, bot aber Räume für Konter. Denn die Gäste um Spielführer Christian Müller präsentierten sich als lauf-und spielstarkes Team, das in der 53. Minute auf 3:1 erhöhte, als Torjäger Kissel freistehend im Strafraum den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.

Pech für den Gastgeber, dass ein Freistoßhammer von Mittelstürmer Erich Stübing, der ansonsten wenig zum Zug kam, aus gut 25 Metern (56.) von Gästekeeper Jörg Körner glänzend pariert wurde. Ein Anschlusstreffer zum diesem Zeitpunkt hätte eventuell das Spiel kippen können. Die letzte Großchance des Spiels bot sich allerdings erneut Kissel, der frei vor Peter auftauchte und erst im letzten Moment am Torschuss gehindert werden konnte.

FCH: Peter, Dittner, Bauer, Scarcella, Rauschenberger, Reinhardt, Schleicher, Thomann, Stübing, Sill, Maschke (Einwechslungen: Ciupka, Mo, Matthäus)

SpVgg: Körner, Stark, Härtl, Müller, Zyder, Beier, Müller, Kissel, Schulte, Machold, Schneider (Einwechslungen: Michels, Ebenhöch)  



VON JOCHEN FICHTELMANN

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