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Stadeln jubelt auf dem Balkon

Die drei Neu-Landesligisten zeigten sich auch beim Feier-Marathon konditionsstark - 30.05.2012 12:57 Uhr

FÜRTH  - Kaum war am Pfingstsamstag der Schlusspfiff ertönt und der Aufstieg in die Fußball-Landesliga perfekt, begannen schon die Aufstiegsfeiern. Die Freude kannte keine Grenzen.

Ein Balkon, eine Meisterschale und der Oberbürgermeister als Festredner mittendrin: Die Fußballer des FSV Stadeln begaben sich bei ihrer Aufstiegsfeier auf die Spuren der SpVgg.
Ein Balkon, eine Meisterschale und der Oberbürgermeister als Festredner mittendrin: Die Fußballer des FSV Stadeln begaben sich bei ihrer Aufstiegsfeier auf die Spuren der SpVgg.
Foto: privat

Beim FSV Stadeln dröhnten zum Feuerwerk die „FSV-Hymne“, das obligatorische „We are the Champions“ von Queen, und „Tage wie dieser“ von den Toten Hosen aus den Lautsprechern, während sich die Mannschaft von den Fans auf dem Platz feiern ließ. Anschließend ging es ins Sportheim, das, so Spielleiter Bernd Mielack, „fast völlig leergetrunken wurde“.

Am nächsten Morgen stand schon die nächste Veranstaltung auf dem Programm. Gönner Hermann Lang hatte die Spieler zu sich eingeladen und auch Oberbürgermeister Thomas Jung, ein gebürtiger Stadelner, ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Den Höhepunkt bildete die Ehrung auf dem Balkon, im Mini-Maßstab den Aufstiegsfeierlichkeiten der SpVgg nachempfunden. Jung jedenfalls hielt nochmals eine ähnlich spektakuläre Rede wie vor einigen Wochen, ehe sich die Mannschaft wieder den zahlreich vorhandenen Erfrischungsgetränken zuwandte.


Spieler und Anhänger des ASV Vach kehrten zunächst in der Baiersdorfer Gaststätte ein, wo man auf den Ansturm aber schlecht vorbereitet war. Schnell gingen dort die Vorräte zur Neige, so dass man sich auf den Weg ins eigene Sportheim begab. Dann wurde bis in den Sonntagmorgen hinein gefeiert. Um neun Uhr traf man sich auf der Erlanger Bergkirchweih und machte dort weiter. Der ASV Zirndorf hatte zum Spiel in Kornburg praktischerweise gleich einen eigenen Bus mitgenommen. Reiner Aberglaube. Hatte man doch noch nie verloren, wenn man ein solches Gefährt gechartert hatte. Dort ging es gleich nach dem Spiel schon auf der Rückfahrt heiß her.


Wenn der ASV Zirndorf im Bus anreist, geht kein Spiel verloren. Auf der Heimfahrt von Kornburg war die Stimmung bereits prächtig.
Wenn der ASV Zirndorf im Bus anreist, geht kein Spiel verloren. Auf der Heimfahrt von Kornburg war die Stimmung bereits prächtig.
Foto: privat

Wieder an der Willi-Knapp-Sportanlage angekommen, fand die offizielle Feier statt. Spät in der Nacht wurde das Geschehen in den Kabinentrakt verlagert. Geschlafen wurde nur kurz und teilweise unter der Dusche. Am nächsten Morgen standen Aufräumarbeiten an (Trainer Martin Hermann: „Sie sind halt in allen Bereichen erstklassig.“). Am Pfingstmontag mussten dann alle drei Aufstiegsmannschaften den Anstrengungen Tribut zollen. Viele Spieler und Funktionäre hatten aber vorsorglich schon für den Dienstag Urlaub genommen. 

VON THOMAS SCHMID


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