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Stefan Hampl in einer neuen Rolle

Vom Trainer zum Torjäger - 13.01. 15:00 Uhr

SCHWABACH  - Beim damaligen Bayernligisten SC 04 Schwabach war er nach seinem Wechsel aus Ansbach einst groß geworden. Ein Torjäger, der in gegnerischen Strafräumen Angst und Schrecken verbreitete — der Wechsel zum Bundesligisten SC Freiburg schien damals der logische Schritt auf der Karriereleiter zu werden.


Doch im Breisgau wurde er nicht so recht glücklich, den Durchbruch schaffte er nicht, wurde überwiegend in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Mittlerweile 37 Jahre alt, kann der Vollblutstürmer trotzdem auf ein bewegtes Fußballerleben zurückblicken.

Zur vergangenen Saison 2010/11 zog es ihn wieder vor die Tore von Schwabach. Zusammen mit Daniel Güthlein wollte er den TSV Mühlhof aus der A-Klasse Jura in die Kreisklasse führen. Es war eine nervenaufreibende Saison. Punktgleich mit dem TSV Katzwang 05 II und dem TV 1848 Schwabach mussten die Mühlhofer Entscheidungsspiele bestreiten, aus der sie als undankbarer Dritter hervorgingen. Katzwang II stieg direkt, der TV 1848 Schwabach über die Relegation in die Kreisklasse auf. Der TSV Mühlhof guckte in die Röhre, spielte weiterhin A-Klasse.

Stefan Hampl suchte als Spielertrainer beim Kreisklassisten TV Leinburg eine neue Herausforderung, doch noch vor Beginn der Winterpause gab er dort seinen Abschied bekannt. Für den Rest der Saison kehrt er schließlich zum SV Wacker Nürnberg zurück und will mit seinen Toren zu dessen Klassenerhalt beitragen. 



rj

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