Über 5000 Mal Dienst an der Pfeife
Neumarkter Fußball-Schiedsrichter immer öfter im Einsatz — Nachwuchssorgen
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16.02. 16:49 Uhr
HILPOLTSTEIN
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Die Fußball-Schiedsrichter der Gruppe Neumarkt können sich nicht über Beschäftigungsmangel beklagen. Bei der Jahresversammlung, die verbunden war mit der monatlichen Pflichtsitzung, ging Obmann Michael Tittmann bei seinem Rückblick vor allem auf die kontinuierlich gestiegene Zahl von Einsätzen ein.
Die Schiedsrichtergruppe ehrte zahlreiche Jubilare an der Pfeife.
Foto: Samberger
„Es war wieder ein ereignisreiches Jahr, das bei den Schiedsrichtereinsätzen eine deutliche Steigerung aufzeigte“, sagte Tittmann. So entwickelten sich die Einsätze von noch gut 4500 im Jahr 2006 auf 5454 im Jahr 2011. „Gegenüber 2010 waren dies bis zu 300 Einsätzen mehr.“ Tittmann zeigte sich vollauf zufrieden mit der Entwicklung. Die „Top Ten“ der Neumarkter Schiris im vergangenen Jahr: 1. Stefan Großhauser mit 93 Einsätzen, 2. Kurt Meier (88), 3. Magdalena Noderer (88), 4. Manfred Heiselbetz (87), 5. Leonhard Püntzner (84), 6. Horst Gruber (80), 7. Thomas Drexler (78), 8. Jürgen Böhmer (77), 9. Frank Seitz (76). 10. Mike Harbauer (76).
Allerdings zeigt die Altersstruktur kein so positives Bild. Die Unparteiischen von 26 bis 35 Jahre machen nur einen geringen Anteil aus, während die Gruppe der Aktiven zwischen 46 und 65 Jahren mit über 100 Referees leicht zunahm. Insgesamt zählt die Neumarkter Vereinigung derzeit 240 Schiedsrichter. Das sind gegenüber dem Vorjahr, als es noch 257 waren, 17 weniger. 191 der 240 sind als „aktiv“ zu bezeichnen.
Tittmanns Stellvertreter Frank Seitz, der für die Betreuung der Fördergruppe verantwortlich ist, betonte, dass es eine Herausforderung für die jungen Referees sein muss, sich zu binden. „Der Ehrgeiz der jungen Schiris ist gefragt,“ so Seitz. Auch die anstehende Liga-Reform sei eine Herausforderung.
Immerhin; Der Kreisliga-Lehrgang in Greding war gut besucht. Laut Kassenwart Michael Harteis hat die Gruppe eine „Plus-Minus-Null“ erwirtschaftet. „Wir haben uns aber durchaus Rücklagen geschaffen, um für unvorbereitete Auslagen gewappnet zu sein.“
Mehr Engagement gefordert
Für den verhinderten Lehrwart Franz Bradl trug Frank Seitz dessen Rückblick vor: „Insgesamt waren 57 Schiedsrichter im Jahr 2011 bei keiner einzigen Pflichtsitzung vertreten.“ Des Weiteren werde von den qualifizierten Schiedsrichtern der Gruppe mehr Engagement gefordert. Am 11. März beginnt wieder die Punktspielsaison in den meisten Klassen, da sollten die Schiris vorbereitet sein. Der erste Neulingslehrgang beginnt am Freitag, 9. März, beim TSV Röthenbach/ St. Wolfgang. Die Prüfung wird am 18. März sein.
Oliver Johannes berichtete über die Gruppe der U18-Schiris, mit deren Engagement er sehr zufrieden war. Zum Schluss dankte Obmann Michael Tittmann all seinen Helfern, gab aber auch bekannt: „Das jetzige Team wird in zwei Jahren bei den Neuwahlen nicht mehr in dieser Besetzung zur Verfügung stehen.“
Dann gab es noch zahlreiche Ehrungen:
für 55 Jahre Schiedsrichter in der Gruppe Neumarkt: Anton Hahn (FC Deining), Karl Salinger (ASV Neumarkt).
45 Jahre: Gerhard Großmann (SC Pollanten), Alfred Röckl (SV Höhenberg).
35 Jahre:Rainer Grommes(TV Velburg), Ernst Hornung (FSV Oberferrieden).
15 Jahre (Ehrennadel in Gold): Hans Grad(FC Möning), Alfred Schillinger (DJK Berg), Johann Seitz (DJK Rohr), Wolfgang Söder (TSVOchenbruck).
Zehn Jahre (Silbernadel): Gerald Bast (BSC Woffenbach), Johann Betz (DJK Herrnsberg), Josef Dirner (FC Trautmannshofen), Albert Hofbeck (TSVMörsdorf), Andreas Kienlein (TSV Ochenbruck),Michael Laube (FC Sindlbach), Peter Ochsenkühn (FSV Berngau), Angelika Söder (TSV Ochenbruck), Günter Wildfuer (SV Höhenberg).
Nachgeholte Ehrungen: Für 20 Jahre (Verbandszeichen in Silber): Xaver Wittmann (FC Haunstetten).
25 Jahre (Bezirksehrenzeichen in Gold): Josef Buchberger (DJK Wallnsdorf), Siegfried Göbel (TV Thalmässing).
45 Jahre: Hans Werner (DJK Burggriesbach).
50 Jahre: Gerhard Topp(FC Altdorf).