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Damit enden die Spekulationen um die Rückkehr des Stürmers, der für den Jahn in seinen letzten 89 Spielen 50 Tore in BOL und Landesliga erzielt hatte. Im Zuge des großen Umbruchs beim Forchheimer Landesliga-Verein zum Ende der letzten Spielzeit (wir berichteten ausführlich) zog es Ulbricht zum FSV Erlangen-Bruck in die Bayernliga. Hier kam der Offensivspieler allerdings nicht so recht zum Zuge, auch weil ihn Verletzungen bremsten. Seine Bilanz: ein Tor aus 15 Spielen, dabei wurde er sieben Mal ein- und viermal ausgewechselt.
„Der Auslöser für meinen Wechsel zurück nach Forchheim liegt im Beruflichen“, so Ulbricht. Der 27-Jährige arbeitet bei einem großen Sportartikelhersteller in Herzogenaurach. Er habe zuletzt immer seltener trainieren können, was seine Chancen auf Einsätze in der Bayern- oder Regionalliga schmälerten. „Fakt ist aber, dass ich spielen will. Also habe ich mit Brucks Trainer Gerd Klaus vereinbart, dass ich wechseln kann.“ Ulbricht dementierte, dass die seit Monaten ausbleibenden Gehälter in Bruck (wir berichteten) den Ausschlag für einen Wechsel gegeben hätten.
„Wir warten noch auf die Bestätigung des Bayerischen Fußball-Verbands, hoffen aber, dass er noch heute die Freigabe erhält“, so Besnik Avdiji, der Fußball-Abteilungsleiter des Jahn, am Montag. Ulbricht hätte keinerlei Ablöse gekostet und würde auch nicht mehr als vor seinem Weggang in Forchheim verdienen, versicherte Avdiji.
„Die Verhandlungen gingen jetzt eine Woche lang, wir hatten aber auch vorher schon immer wieder losen Kontakt zum Tobi“, erzählt Avdiji. Am Sonntag sei man sich mit dem FSV Bruck einig geworden. Ulbricht erhält nun einen Vertragsamateur-Status bis Saisonende, soll aber auch darüber hinaus mindestens für ein weiteres Jahr beim Jahn bleiben.
„Es gab Anfragen von mehreren Vereinen. Jetzt ging alles sehr schnell, ich hätte ehrlich gesagt selbst nicht mehr mit einem Wechsel gerechnet“, so Tobias Ulbricht. Für den Jahn habe er sich entschieden, „weil ich mich dort sechs Jahre lang sehr wohlgefühlt habe“.
Schon Anfang Dezember 2011 hatten die NN berichtet, dass Tobias Ulbricht bereit wäre zu einer Rückkehr zum Jahn. Damals versicherte Jahn-Trainer Michael Hutzler noch, es habe noch keine Gespräche mit Ulbricht gegeben. „Selbst wenn der Spieler zu uns zurück will, müsste ihn Bruck freigeben. Einfach ,Rauskaufen‘ geht nicht, er braucht die Freigabe“, sagte Hutzler damals. Diese hat er nun vom FSV Bruck bekommen, der nächste Schritt liegt beim BFV, dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein.
Mi. 16.05.12
So. 13.05.12
So. 20.05.12
Fr. 18.05.12
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Do. 17.05.12
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