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Ullrich hilft weiter aus

Frauenfußball: Hausens Trainer mit Hinrunde zufrieden - 24.11.11

HAUSEN  - Mit einem 1:1 gegen Greuther Fürth haben Hausens Fußballfrauen die Hinrunde in der Landesliga auf Rang fünf beendet. Am 9. Dezember wartet auf die Mädels nun die erste Vorrunde der Hallen-Bezirksmeisterschaft in Lauf, der am 18. Dezember Runde zwei in Neunkirchen folgen wird. Dabei wird weiterhin Heinz Ullrich auf der Hausener Trainerbank sitzen.

Eigentlich amtsmüde, doch zumindest bis Weihnach­ten weiterhin Hausens Frauen-Trainer: Heinz Ullrich.
Eigentlich amtsmüde, doch zumindest bis Weihnach­ten weiterhin Hausens Frauen-Trainer: Heinz Ullrich.
Foto: Roland Huber

Nach dem Rücktritt von Tobias Körner hatte der frühere Hausener Trainer Heinz Ullrich bei der SpVgg noch einmal aushelfen wollen, allerdings mit der klaren Vorgabe, das Traineramt möglichst bald wieder an einen Nachfolger abzugeben. Doch diesen sucht Hausen noch immer. Der 53-Jährige will „seine Mädels“ natürlich nicht im Stich lassen. „Bei den beiden Hallen-Vorrunden bin ich definitiv noch der Trainer, nach Weihnachten muss man schauen, was sich bei der Suche ergibt.“

Mit der Hinrundenbilanz seiner Elf von 17 Punkten aus elf Partien, die zu Rang fünf reichten, ist Heinz Ullrich „hoch zufrieden“. Denn in seinem eigentlich 19 Spielerinnen umfassenden Kader fallen derzeit ständig sechs verletzt oder beruflich aus. Ein geregeltes Training war kaum möglich. (Ullrich: Einmal die Woche ist in der Landesliga einfach zu wenig). Nur weil langjährige, teilweise schon zurückgetretene Stützen wie Renate Stirnweiß, Steffi Frank oder Franziska Kraus ausgeholfen haben, konnte der Fehlstart mit drei Niederlagen in vier Spielen abgefangen werden. Und inzwischen „haben wir sogar den Anschluss nach vorne noch nicht ganz verloren“ (Ullrich).



Dennoch geht bei den Hausenerinnen neben der Trainersuche natürlich auch die nach Spielerinnen weiter. Interessentinnen wenden sich an die Spielleiterin der SpVgg, an Monika Fritsch (Mobiltelefon 0173/8146617).

Zum letzten Hinrundenspiel gegen Fürth: Hausen fand in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel. Die Spielerinnen wirkten unkonzentriert, mieden die Zweikämpfe und machten im Aufbau zu viele Abspielfehler. Selbst Torfrau Sabrina Kapp wirkte diesmal sehr unsicher. Die Fürtherinnen ließen prompt Ball und Gegnerinnen laufen und lagen bereits nach fünf Minuten und einem langen Pass über Hausens Abwehr hinweg in Führung. Einzige nennenswerte Aktion auf der Gegenseite war ein Lattenschuss von Martina Nögel aus 25 Metern.

In der Pause scheint Trainer Heinz Ullrich jedoch die richtige Ansprache gefunden zu haben. Die Gastgeberinnen wirkten wie ausgewechselt. Plötzlich waren wie in den letzten Spielen auch Zweikampfstärke, Kampfgeist und Laufbereitschaft angesagt und dadurch gewann Hausen nun auch mehr Spielanteile. Als aber nach 80 Minuten zwei gute Chancen vergeben waren, schien die Niederlage festzustehen. Doch zwei Minuten vor Schluss durfte Hausen dann doch noch jubeln. Martina Nögel bediente mit einem langen Pass Tanja Fritsch, die in den Strafraum zog und überlegt zum 1:1 einnetzte.

Fazit von Heinz Ullrich: „Wir wussten, dass Fürth läuferisch überlegen sein würde. Allein der Unterschied in den absolvierten Trainingseinheiten musste sich ja bemerkbar machen. Doch eine tolle Moral und eine beeindruckende kämpferische Leistung meiner Elf haben meinen vollen Respekt.“

Hausen: Kapp, Kraus, Stirnweiß, Haskowic, Gath, Nögel, Adelfinger, Konieczny, Roppel, Feterowski, Fritsch. 



BRUNO BROSTEAN

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