Verfolger lassen es krachen
Dittenheim trifft neun-, Nagelberg acht- und Altenmuhr sechsmal
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27.03.2012 17:05 Uhr
GUNZENHAUSEN
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Während sich der makellose Spitzenreiter FC Geilsheim beim Schlusslicht Heideck II zum 20. Saisonsieg zitterte, ließen es die drei Relegations-Kandidaten ganz schön krachen. Der Tabellenzweite FC Nagelberg schenkte dem Vorletzten Gnotzheim acht, der -dritte FV Dittenheim dem FC/DJK Weißenburg neun und der -vierte Altenmuhr dem SV Cronheim ein halbes Dutzend Tore ein.
TSV Heideck II – FC Geilsheim 1:2 (0:0). Auf dem schwer bespielbaren B-Platz hatte der Tabellenführer große Mühe, beim Schlusslicht seinen Siegeszug fortzusetzen.Während der ersten 45 Minuten wurde trotz klarer spielerischer Überlegenheit kein Mittel gefunden, die TSV-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Nach der Pause hatten Manuel und Sven Reichert die Führung auf dem Fuß, doch der erste Schuss strich knapp am Pfosten vorbei und der zweite über das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss sah ein TSV-Abwehrspieler nach einem Foul wegen Reklamierens die Rote Karte. Patrick Beyer scheiterte nach dem fälligen Freistoß am Torwart, doch im Nachsetzen gelang Klaus Strauß die verdiente Gästeführung. Als kurz danach Torjäger Manuel Reichert auf 2:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Doch zwei Minuten vor Schluss stellte Tom Leitner den Anschluss her und es kam nochmal kurz Spannung auf. Letztendlich blieb es aber beim knappen, aber verdienten Sieg für Geilsheim.
FC/DJK Weißenburg III – FV Dittenheim II 0:9 (0:3). Zu Beginn wurde die FV-Reserve ihrer Favoritenrolle in Weißenburg voll gerecht. Die Elf um Kapitän Sascha Beißer setzte den Gegner in der eigenen Hälfte fest und Jürgen Funk vollstreckte einen Ballgewinn im Mittelfeld aus 20 Metern im Netz (6. Minute). Nach einem Lattentreffer von Michael Linsenmeier (11.) wurde der spielstarke Jonas Kipfmüller im Strafraum gelegt und Funk baute die Führung per Elfmeter auf 2:0 aus (16.). Die Gäste nahmen sich nun eine „Auszeit“ und die Heimelf gestaltete die Partie offen. Keeper Benedikt Schlude hielt mit zwei tollen Paraden den Kasten sauber und Linsenmeier sorgte nach einem Konter für die sichere Pausenführung. Nach 50 Minuten trug sich dann Youngster Kipfmüller gleich zweimal in die Torschützenliste ein. Nach einem verwandelten Handelfmeter (49.) spielte er nach einem Zuspiel von Daniel Prosiegel vor dem 5:0 gleich drei Weißenburger aus. Während Tobias Zander noch am Gebälk scheiterte, machte Heiko Rebelein nach dem nächsten Spielzug per Kopfball das halbe Dutzend voll (65.). In den letzten zehn Minuten ergab sich die Heimelf nun in ihr Schicksal. Nach einem unhaltbaren Gewaltschuss von „Schmied“ Linsenmeier (80.) köpfte Prosiegel, der vorher mehrfach als Vorbereiter in Erscheinung getreten war, aus kurzer Distanz zum 8:0 ein. Kurz vor Schluss stellte Matthias Nießner mit einem trockenen Schuss in den Torwinkel den Endstand her.
DJK Gnotzheim II – FC Nagelberg 0:8 (0:4). Gegen die Fusionself hatte die DJK-Reserve im wahrsten Sinne des Wortes keine Chance. Das sehr einseitige Spiel brachte bis zur Halbzeit einen 0:4-Rückstand ein. Nachdem die Heimelf im zweiten Spielabschnitt das Tor lange Zeit vernageln konnte, fielen in den letzten 20 Minuten noch vier Treffer. Erst kurz vor Schluss hätte Christian Stimpfle den Ehrentreffer erzielen können, sein Schuss ging aber nur haarscharf am Gästetor vorbei. Insgesamt fiel der Sieg vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch aus.
SV Lellenfeld – FC Gunzenhausen II 6:2 (3:2). In dem insgesamt lauen Spiel war dem SVL von Beginn der Siegeswille anzumerken. Aber wie es so ist, ging der Gast nach zehn Minuten in Führung. Dies glich Konni Schindler per Elfmeter aus (20.). Nach einer halben Stunde legte der FCG aber wieder vor. Danach riß sich die Noelp-Truppe zusammen, übernahm das Kommando und verwandelte durch einen Doppelschlag von Andreas Webel (33.) und Manuel Rupp (34.) den Rückstand in eine 3:2-Halbzeitführung. Nach der Pause ging es fast nur noch Richtung Gästetor. Die Heimelf nutzte den Großteil ihrer Chancen, um durch Andreas Webel (65.), Jörg Gulden (78.) und Christian Nägelein noch das halbe Dutzend voll zu machen und einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg zu landen.