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Was folgt auf den historischen Hilpoltsteiner Sieg?

Kreisligist TV Hilpoltstein muss nach Triumph in Greding am Donnerstag gegen die DJK Berg ran - 05.05.11

HILPOLTSTEIN  - Eine englische Woche haben die heimischen Neumarkt-Kreisligisten zu bestreiten. Dabei genießt der TV Hilpoltstein gegen die DJK Berg am Donnerstag ebenso Heimrecht wie die DJK Herrnsberg gegen Rasch. Die Partie Altdorf gegen Greding wurde auf den 12. Mai verlegt.


Alexander Rambau vom TV Hilpoltstein ist kein Trainer, der im Rampenlicht stehen will. Doch mit dem Sieg beim TSV Greding geht er in die Historie seines Vereins ein, denn er schaffte es mit seiner Mannschaft seit Jahrzehnten wieder, aus der Schwarzachstadt alle Punkte mitzunehmen.

Ob es nun klappt, noch einen weiteren Platz nach vorne zu rutschen, ist eher theoretisch. Zwar holte der FC Holzheim an in den vergangenen fünf Spielen nur drei Zähler, hat aber mit seinem starken Torjäher Yelegen einen Trumpf im Ärmel.

Dass die Siegesserie des Dritten weitergeht, ist gegen die DJK Berg nicht selbstverständlich, denn gegen Teams aus dem Mittelfeld sahen die Hilpoltsteiner nicht unbedingt immer gut aus, Pölling und Ochenbruck seien als Beispiele genannt. Für die Partie fehlen der beruflich verhinderte Michael Klefoth und der verletzte Andreas Häusler.

25 Spiele und 25 Punkte entsprechen einem Durchschnit von einem Zähler und das ist beileibe nicht üppig. Deshalb befindet sich die DJK Herrnsberg seit längerer Zeit im Abstiegskampf und wird es aller Voraussicht auch noch bleiben.

Herrnsberg hofft

Doch mit dem Sieg in Berg und den Resultaten der anderen gefährdeten Mannschaften ist wieder Zuversicht bei der DJK Herrnsberg eingekehrt.

„Wir sind alle sehr erleichtert und haben wieder Perspektiven, aus dieser misslichen Situation herauszukommen.“ Das sei schon beim Training am Dienstag zu spüren gewesen, sagt Herrnsbergs Trainer Markus Hübner, der sich freute, dass „Dinge funktionieren, über die man nur staunen kann". Sein Kader sei voller Begeisterung bei der Sache gewesen, berichtet der Coach. Dies trage auch zu einer freundlichen Atmosphäre bei, die nicht immer so entspannt war.

Hübner hat klare Vorstellungen, was er von seinen Spielern heute Abend erwartet und hat klare Anweisungen gegegben. Den Gegner aus Rasch schätzt Hübner als sehr spielstark ein, der möglichst schon bei der Ballannahme gestört werden muss, was ei der 1:3-Niederlage aus der Hinrunde nicht gelungen ist.

Mit welchem Personal die DJK die Begegnung bestreiten wird, ist wegen der langen Anfahrtzeiten unklar. Sicher ist aber, dass Florian Winkler aus diesem Grund fehlen wird.
  





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