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Wer hat Angst vor Matthias Wolf?

Bayernliga: Coach und Kapitän passen auf, dass alle Klosterer weiter Gas geben - 05.05.2012 06:00 Uhr

PYRBAUM/SELIGENPORTEN  - Für die ausbleibenden Spiele in der Bayernliga sind nicht die Gegner die Herausforderung. Vielmehr ist es der eigene Schweinehund. Doch Trainer Karsten Wettberg setzt vor dem Heimspiel, heute 15 Uhr, gegen den Würzburger FV auf den Charakter seiner Spieler. Und auf Matthias Wolf.

Nachdem die Qualifikation für die Regionalliga geschafft war, erkämpfte sich der SV Seligenporten ein 1:1 in Heimstetten am vergangenen Spieltag. „Ich glaube, niemand kann uns hier etwas vorwerfen“, sagt Trainer Karsten Wettberg und erwartet genau das auch in den kommenden Spielen.

Ehrgeiziger FV

Gerade gegen Würzburg. Denn der Gast steht mit 37 Punkten vier Punkte hinter den Qualifikationsrängen und will nach einer verkorksten Rückrunde seine Saison doch noch zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.

„Ich erwarte wieder einen sehr aggressiven Auftritt des Würzburger FV. Dieses Spiel wird uns viel abverlangen, genau darauf müssen wir eingestellt sein.“ Angst davor, dass sich seine Spieler in den Anfangsminuten durch ein aggressives Auftreten etwas die Lust am Spiel nehmen und den Schneid abkaufen lassen, hat Wettberg nicht. „Das Auftreten eines Spielers unter diesen Voraussetzungen spiegelt den Charakter eines Spielers wider. Ich kenne den Charakter meiner Mannschaft, sie hat ihn oft genug bewiesen und deshalb bin ich hier zuversichtlich, dass wir eine gute Leistung liefern werden.“

„Die wollen immer gewinnen“

Begründet sieht der Trainer seine Hoffnung in ein paar Spielerpersönlichkeiten seiner Mannschaft. „Marco Wiedmann oder auch Florian Grau haben ja schon Probleme damit, wenn sie ein Trainingsspiel verlieren. Die wollen immer gewinnen. Und dann ist da noch Matthias Wolf. Er schlägt in dieselbe Kerbe wie Wiedmann und Grau, allerdings will kein Spieler auf dem Platz sich den Unmut von Matthias Wolf zuziehen. Der wird bei so etwas ganz schnell ungemütlich. Schon deshalb bin ich zuversichtlich, dass kein Spieler hinter seinem Potenzial zurückstehen wird.“

Spieler haben Gewissheit

Zudem beobachtet Wettberg gerade jetzt sehr genau, welcher Spieler sich wie einsetzt. „Wir sind einer der Vereine, die ihren Spielern schon zu diesem Zeitpunkt der laufenden Saison sagen können, welche Liga sie in der kommenden Saison spielen werden. Viele andere Vereine können das nicht. Unsere Gespräche laufen auf Hochtouren.“ Konkrete Namen nennt der Trainer nicht. Sicher ist bislang lediglich, dass der SVS mit Christopher Schaab von Erlangen-Bruck einig ist. Außerdem haben Brandl, Wiedmann und Grau ihre Verträge verlängert. 

mem


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