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Wettberg beurteilt den Kader jetzt stärker

Fußball: Trainer des SV Seligenporten muss fünf Zu- und Abgänge verkraften — Heute Test in Nürnberg - 02.02.2013 11:19 Uhr

PYRBAUM/SELIGENPORTEN  - Kurz vor Ende der Transferfrist sorgt der Regionalligist SV Seligenporten noch für einen Knaller: Der SVS hat Engin Kalender ins Kloster geholt.

Wettbergs Erfolge auf einem T-Shirt: Der Titel 2013 fehlt noch. <autor>Archiv: Etzold
Wettbergs Erfolge auf einem T-Shirt: Der Titel 2013 fehlt noch. Archiv: Etzold
Wettbergs Erfolge auf einem T-Shirt: Der Titel 2013 fehlt noch. <autor>Archiv: Etzold
Wettbergs Erfolge auf einem T-Shirt: Der Titel 2013 fehlt noch. Archiv: Etzold

Trainer Karsten Wettberg spricht von einem „unfreiwilligen Umbruch“. Fünf Spieler haben den Verein im Winter verlassen, doch dem stehen fünf Neuzugänge gegenüber. Der bekannteste ist Engin Kalender.

Am Mittwoch trafen sich SVS-Abteilungsleiter Carlo Wild und der Stürmer und einigten sich vorerst bis zum Saisonende. Der 29-jährige Angreifer war zuletzt beim FC Amberg, wo sein Vertrag allerdings im Herbst aufgelöst wurde. „Es gab in Amberg wohl irgendwelche Probleme mit dem Verein, aber das interessiert mich nicht“, sagt Karsten Wettberg und fügt an: „Es ist jetzt meine Aufgabe, Engin in die Mannschaft einzubauen.“


Der Neuzugang jedenfalls zeigt sich motiviert: „Ich bin fit. Ich will beim SV Seligenporten nochmal voll angreifen“, erklärte er einem Internetmagazin.

Neben Kalender kam mit Florian Jakl auch ein alter Bekannter zurück. Der Innenverteidiger war zuletzt in Bayreuth, ging dann für ein halbes Jahr nach Amerika zum Studieren und kehrt jetzt zum SVS zurück.

Da mit Sebastian Ruhl (MTV Berg, bei München) aus beruflichen Gründen eine „tragende Säule im Defensivverbund“ (Wettberg) wegfällt, soll Jakl helfen, diese Lücke zu schließen.

Ein zweiter Defensivmann kam mit Timo Scherer. Der 23-jährige Mittelfeldspieler kickte schon beim SC Freiburg II und dem FSV Frankfurt II in der Regionalliga und spielte zuletzt beim Oberligisten FC Singen 04.

Wettberg erhofft sich einiges von Scherer: „Wir haben mit Matthias Wolf im Sommer unser Herzstück verloren, diesen Weggang haben wir bis heute noch nicht kompensieren können. Ich hoffe, dass wir mit Timo hier wieder einen Schritt nach vorne machen.“

Des weiteren kamen noch Ali Yetkin und Marcel Ebeling. Die Stürmer sollen die Lücke schließen, die Bernd Rosinger (1.FC Nürnberg II) hinterlassen hat, und ein Stück weit auch die Abgänge von Florian Grau (VfB Eichstätt) und Bastian Weiß (SpVgg Ansbach) kompensieren.

„Ich glaube, in der Breite haben wir die Qualität des Kaders steigern können, allerdings haben wir nach wie vor einen kleinen Kader und viel Arbeit vor uns“, so Wettberg, der seine Spieler deutlich davor warnt, die Situation zu unterschätzen.

Abstand so gering wie selten

„Platz drei in der Liga mag gut aussehen, aber wir brauchen so schnell wie möglich 15 Punkte. Der Abstand nach unten ist so gering, wie ich es selten erlebt habe. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. Auch die anderen Vereine haben sich verstärkt.“

Um möglichst gut vorbereitet zu sein, fahren die Klosterer am Donnerstag ins Trainingslager nach Pilsen. „Wir haben dort mit Kunstrasenplätzen gute Bedingungen. Das ist sehr wichtig in der Wintervorbereitung.“

Bereits heute um 14 Uhr testet der SVS gegen Derghaspor Nürnberg. „Ich möchte alle Spieler einsetzen, die fit sind.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Michael Brandl, der an Problemen im Sprunggelenk leidet.

Zwei vor der Rückkehr in den Spielbetrieb der Regionalliga Bayern bestreitet der SV Seligenporten ein Vorbereitungsspiel bei der Nürnberger „Nummer zwei“. Am Samstag, 2. Februar, testen die Klosterer um 15 Uhr auf der Anlage des VfL Nürnberg in der Salzbrunner Straße gegen den Landesligisten Dergahspor. 

mem


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Spielklasse:
Regionalliga
Kurzbeschreibung:
Mit der Neueinteilung der Amateurligen zur Saison 2012/13 gibt es fünf Regionalligen in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Neben den zweiten Mannschaften der beiden fränkischen Profivereine 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth sind hier aus dem Großraum Nürnberg auch der SC Eltersdorf und der SV Seligenporten vertreten.


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