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Zölles Elf will weiter für Furore sorgen

Junioren im Einsatz - 16.02. 16:24 Uhr

NÜRNBERG  - Der Nachwuchs marschiert vorneweg: Während im Amateurbereich der Spielbetrieb noch ruht, sind die Bundesliga- Junioren des 1.FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth am vergangenen Wochenende erfolgreich in die Rückrunde gestartet. In der „U19“-Beletage schickte der Club den Karlsruher SC geschlagen (4:2) auf die Heimreise ins Badische, während ihre Fürther Altersgenossen dank eines 2:1-Erfolgs drei Punkte vom Gastspiel beim FSV Mainz 05 mit heimbrachten. Mit dem gleichen Resultat schlugen die „U17“-Junioren des „Kleeblatts“ denselben Verein.

Der U 17-Trainer des Clubs Tobias Zölle voll in seinem Element.
Der U 17-Trainer des Clubs Tobias Zölle voll in seinem Element.
Foto: Zink
Der U 17-Trainer des Clubs Tobias Zölle voll in seinem Element.
Der U 17-Trainer des Clubs Tobias Zölle voll in seinem Element.
Foto: Zink

So es das Wetter (und die Kunstrasenplätze) zulässt, soll es am Wochenende weitergehen. Das Team von Rene van Eck, in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest momentan Dritter in der durch Ausfälle leicht verzerrten Tabelle, reist am Sonntag (14 Uhr) im FCN-Bus zum SC Freiburg. Die Fürther „U19“, momentan sogar Tabellenzweiter, empfängt morgen zur gleichen Uhrzeit Waldhof Mannheim.

Die B-Junioren der Spielvereinigung, die dank des jüngsten Sieges etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen gewonnen haben, wollen am Sonntag (14 Uhr) beim FSV Frankfurt nachlegen. Vorher hat Coach Tobias Zölle vor, mit den B-Junioren des Clubs gegen die TSG Hoffenheim (morgen, 12.30 Uhr) an die fulminante Vorrunde anzuknüpfen. Die hatten die jungen Nürnberger als Tabellenzweiter abgeschlossen, was die Hoffnungen auf die Endrunde um die deutsche Meisterschaft nährt, an der die beiden Erstplatzierten teilnehmen. Schließlich liegt der letzte Titelgewinn des Clubs weit zurück: 1974 holten die A-Junioren die Meisterschaft, 1993 das letzte Mal den DFB-Pokal, der damals noch DFB-Kicker-Pokal hieß.



„Dass wir vorne mit dabei sind, ist die Konsequenz dessen, was die Jungs in der Vorrunde geleistet haben“, lobt Trainer Zölle sein Team. „Sie haben gut mitgezogen, so dass dann die Erfolge kamen.“ Zugleich tritt er auf die Euphoriebremse. „Ich weiß nicht, ob die Erwartungshaltung wirklich da ist im Umfeld – ich glaube, den Druck werden sich mehr die Jungs machen.“ Ein Muss oder Vorgabe seitens des Vereins sei die Qualifikation für die Endrunde keineswegs, allerdings: „Wenn man es als Lohn für erfolgreiche Arbeit mitnehmen kann“, habe er nichts dagegen einzuwenden.

Eng wird es in jedem Fall: Die ersten acht Teams in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest liegen gerade mal neun Punkte auseinander. Wobei nach dem Spielausfall des vergangenen Wochenendes der Club Rang drei belegt und mit einer Partie weniger nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Eintracht Frankfurt rangiert. Was sich aber am nächsten Spieltag schon wieder ändern kann.

A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest: SpVgg Greuther Fürth – Waldhof Mannheim (Sa., 14.00), SC Freiburg – 1.FC Nürnberg (So., 14.00).

B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest: 1.FC Nürnberg – TSG Hoffenheim (Sa., 12.30), FSV Frankfurt – SpVgg Greuther Fürth (So., 14.00).

Freundschaftsspiel: ASV Zirndorf – ASV Weinzierlein-Wintersdorf, Dergahspor – SV Seligenporten (beide Sa., 13.00). 



Philipp Roser

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