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Mittwoch, 28.06. - 10:59 Uhr

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Tipps: Bewerbungsgespräch

Bewerbungsgespräch © Colourbox


Vorbereitung auf das persönliche Gespräch

Ihre fachliche Qualifikation und Kompetenz sowie Ihr Bewerbungsschreiben haben überzeugt! Nun will sich der Betrieb einen persönlichen Eindruck (Persönlichkeits merkmale, Sozial- und Fachkompetenz, Führungsqualitäten ...) von Ihnen verschaffen. Passen Sie in den Betrieb, die Abteilung oder das Team? Können Sie das Unternehmen gut nach außen repräsentieren?

Für das Vorstellungsgespräch müssen Ihnen die Bewerbungsunterlagen und Ihr persönliches Leistungsprofil bestens vertraut sein. Auch sollten Sie sich nochmals über die Firma gründlich informieren. Nutzen Sie hierfür das Internet und werten Sie die Firmenhomepage intensiv aus. Schauen Sie sich das genaue Stellenprofil gründlich an und überlegen Sie dabei kritisch, welche Ihrer beruflichen und persönlichen Qualifikationen Sie im Gespräch gut anführen können.

Dies immer unter folgendem Blickwinkel: Was ist für die Firma bzw. die Stelle interessant? Gehen Sie ehrlich mit Lücken im Lebenslauf um. Was sind Ihre Stärken, was sind Ihre Schwächen? Welche Erfolge hatten Sie bisher? Was ist Ihnen weniger gut gelungen? Bei Ihren Stärken und Erfolgen sollten Beispiele angeführt werden, die einen Bezug zur angestrebten Tätigkeit aufzeigen.

Organisatorisches nicht vergessen

Auch organisatorisch will das Vorstellungsgespräch geplant sein. Damit Sie am entscheidenden Tag nicht feststellen müssen, dass Ihr Bewerbungs-Dress noch in der Reinigung ist.

Planen Sie Ihre Anreise und den zeitlichen Ablauf: Sie sollten unbedingt pünktlich und ausgeruht ankommen. Denken Sie auch an Stau, Panne, Unfall, Unwetter, oder Glatteis. Wenn Sie mit dem Auto anfahren, bedenken Sie, dass auch das eine Ihrer „Visitenkarten“ ist. Besitzen Sie angemessene, saubere und gepflegte Kleidung oder müssen Sie sich neu einkleiden? Ihre Garderobe für das Vorstellungsgespräch sollten Sie kennen, das heißt bereits einmal getragen haben, damit Sie sich darin wohl fühlen. Als Bewerber sollten Sie sich in Ihrer Kleidung wohl fühlen und sie der jeweiligen Branche anpassen. Der Monteur im Nadelstreifenanzug ist ebenso unpassend, wie der Banker im Freizeit-Look. Der superkurze Mini, das tiefe Dekolletee oder die freie Sicht auf die behaarte Männerbrust sind im Vorstellungsgespräch fehl am Platz.

Nonverbale Kommunikation

Es sind nicht nur die objektiven „harten Fakten“ die zählen, auch so genannte „weiche Faktoren“ spielen bei der Entscheidung eine Rolle. So kann Sympathie ausschlaggebend sein, ob Sie die Stelle erhalten oder nicht.

Sympathie wird gefördert durch:

Entspanntheit Freundlichkeit Geduld Gelassenheit Höflichkeit Ruhe Selbstsicherheit Toleranz

Antipathie wird mobilisiert durch:

Dominanzstreben Nervosität Unangepasstheit Ungepflegtheit Unruhe Unsicherheit

Sympathie lässt sich nicht erzwingen, manchmal stimmt einfach „die Chemie“ nicht. Aus der Forschung weiß man aber, was Sympathie hervorruft oder verhindert. Gefördert wird Sympathie vor allem durch Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten. Wenn es also einmal trotz bester Voraussetzungen nicht geklappt hat, kann es daran liegen, dass Sie und die Personalverantwortlichen nicht „auf der gleichen Wellenlänge“ lagen.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit) 

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