Hilfe für Blinde: Auf vielen unserer Seiten können Sie durch den Sprung zum ersten Anker die gesamte Navigation überspringen und so direkt zum Inhalt gelangen.
Nürnberg - Nach 15 Jahren "Babypause" bringt bei den Grevyzebras im Tiergarten wieder Nachwuchs Leben in die Anlage unterhalb des Aqua-Parks. Am 7. Mai brachte "Denisa" ein gesundes Fohlen zur Welt. Die Besucher können seit einigen Tagen die ganze Zebra-Gruppe auf der Anlage sehen - keine Selbstverständlichkeit.
In vielen Fällen muss der Hengst von der Familie getrennt werden, da er auf den Nachwuchs aggressiv reagiert. Das Nürnberger Familienoberhaupt "Helmut" zeigt zwar mittlerweile Interesse an der kleinen Stute, verhält sich aber friedlich. Zudem schirmt die Mutter und die zweite Stute die Kleine vor jeder möglichen Gefahr ab.
Grevyzebras unterscheiden sich von anderen Zebraarten durch einen weißen, ungestreiften Bauch, das besonders enge Muster und die riesigen "Plüschohren". In ihrer Heimat, den Trockengebieten Ostafrikas von Kenia bis Äthiopien, ist der Bestand in den letzten 25 Jahren um 90 Prozent auf nur noch rund 2000 Tiere zurückgegangen. In Zoos leben 580 Tiere. Damit ist jede Geburt wichtig, um die Art zu erhalten.
19.5.2005 13:25 MEZ
Mehr vom aktuellen Tagesgeschehen lesen Sie in Ihrer Zeitung. Jetzt abonnieren