9°C
Montag, 20.05. - 07:54 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Club und Freiburg teilen sich verdient die Punkte

1. FC Nürnberg verspielt 2:0-Führung in der zweiten Halbzeit - 07.04.2012 17:18 Uhr

Nürnberg  - Eine Halbzeit lang sah es danach aus, dass der Club drei Punkte aus dem Breisgau mit nach Franken nehmen würde. Doch die Freiburger zeigten sich selbstbewusst im zweiten Spielabschnitt und besorgten noch den 2:2-Ausgleich.

Bei der ein oder anderen Szene gab es Diskussionsbedarf - am Ende trennten sich der Club und Freiburg mit 2:2.
Bei der ein oder anderen Szene gab es Diskussionsbedarf - am Ende trennten sich der Club und Freiburg mit 2:2.
Foto: dpa
Bei der ein oder anderen Szene gab es Diskussionsbedarf - am Ende trennten sich der Club und Freiburg mit 2:2.
Bei der ein oder anderen Szene gab es Diskussionsbedarf - am Ende trennten sich der Club und Freiburg mit 2:2.
Foto: dpa

Der SC Freiburg arbeitet sich weiter mit viel Energie Richtung Klassenverbleib. Im Abstiegskampf-Duell mit dem 1. FC Nürnberg machte der Sport-Club am Samstag aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 (0:2)-Unentschieden. Daniel Didavi (8. Minute) und Tomas Pekhart (45.+2) hatten den Club vor 24 000 Zuschauern scheinbar sicher in Führung gebracht. Daniel Caligiuri per Foulelfmeter (53.) und Cedrick Makiadi (79.) belohnten den Freiburger Sturm und Drang der zweiten Halbzeit aber noch mit dem Ausgleich. Das Ende ihrer Serie von vier Niederlagen wird den Nürnbergern kein Trost gewesen sein. Ein Punkt war nach diesem Spielverlauf zu wenig für sie.


Eine Halbzeit lang steckten die Gäste ihren Negativtrend genauso gut weg wie den Ausfall der Leistungsträger Alexander Esswein, Adam Hlousek, Christian Eigler (alle verletzt) und Philipp Wollscheid (gelbgesperrt). Der FCN spielte zumindest 45 Minuten lang deutlich strukturierter als der SC. Bereits in der 8. Minute nutzte Didavi einen haarsträubenden Fehler von Fallou Diagné zum 0:1. Er hob den Ball aus 20 Metern über Torwart Oliver Baumann hinweg.

Wackelige Defensive

Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich danach ein packendes und intensives Spiel, in dem die Freiburger zwar von Beginn an viel Leidenschaft und Laufbereitschaft zeigten, spielerisch aber lange Zeit einige Defizite offenbarten. Der SC wirkte häufig zu überhastet in der Offensive. Seine beste Chance durch Daniel Caligiuri entsprang eher dem Zufall (29.), eine ideale Freistoß-Gelegenheit von der Strafraumgrenze war zuvor schon kläglich vergeben worden (14.). Die Nürnberger machten es besser und erhöhten kurz vor der Pause auf 2:0. Zu allem Überfluss verloren die Breisgauer auch noch ihren Kapitän Julian Schuster mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch.

Bilderstrecke zum Thema
Der 1. FC Nürnberg gab in Freiburg eine 2:0-Führung in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Unverwundbar war der «Club» allerdings nie. So gut der Nürnberger Spielaufbau zeitweise aussah, so wackelig präsentierte sich die Defensive bei der Verrichtung ihrer eigentlichen Abwehrarbeit. Großer Unsicherheitsfaktor war Routinier Per Nilsson, der nach vielen Verletzungsproblemen zum ersten Mal in dieser Saison für den gesperrten Wollscheid von Beginn an spielte. Der Schwede verursachte nach der Pause auch den Foulelfmeter, den Caligiuri zum 1:2 nutzte und der die Freiburger wieder ins Spiel zurückbrachte.

Denn danach drückte nur noch der Sport-Club. Trainer Christian Streich hatte schon vor dem 1:2 in Stefan Reisinger einen zweiten Stürmer eingewechselt, die besten Chancen zum Ausgleich vergaben zunächst er (62.) und Makiadi (71.).

Nürnberg kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, schien das Spiel aber gerade wieder ein wenig beruhigt zu haben, als Makiadi mit einem klugen Schuss von der Strafraumgrenze doch noch das 2:2 erzielte. Dieses Tor war der Lohn für den großen Freiburger Aufwand in der zweiten Halbzeit - und eine Strafe für die Nürnberger Passivität. Am Ende feierten die SC-Fans das Ergebnis wie einen Sieg. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Logo 1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
über 14.000


Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

Zum Thema
Suche wird durchgeführt...