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Für Köln war es bereits die fünfte Niederlage in den vergangenen sechs Spielen. Nürnberg war dagegen zum ersten Mal seit drei Partien wieder erfolgreich und überholte die Kölner in der Tabelle.
2500 Kölner Fans waren trotz des Kölner Karnevals mit nach Nürnberg gereist. Einige von ihnen zündeten im Gästeblock bereits vor Anpfiff bengalische Feuer. Ganz so hitzig ging es auf dem Platz nicht zu. Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer blieb in seinem 400. Spiel für den Club meist beschäftigungslos und sein Gegenüber Michael Rensing musste erst in der 12. Minute ernsthaft eingreifen. Neuzugang Hanno Balitsch hatte in seinem ersten Spiel für Nürnberg den zuletzt glücklosen Tomas Pekhart mit einem Steilpass in den Strafraum geschickt. Doch Rensing war schneller als der tschechische Nationalstürmer.
Nürnberg wirkte vor 38.101 Zuschauern bemühter, konnte sich bis zur 28. Minute aber kaum eine nennenswerte Torchancen erarbeiten. So war es ein Sonntagsschuss von Esswein, der die Franken in Führung brachte. Der vergangene Woche noch wegen zu lascher Trainingsleistungen aus der Stammformation gestrichene Stürmer zog nach einem Eckstoß aus 17 Metern ab und traf zum 1:0. Sein dritter Saisontreffer war gleichzeitig das erste Nürnberger Tor seit drei Bundesligaspielen.
Von Köln war ohne Topstürmer Lukas Podolski (15 Ligatreffer) weiterhin wenig zu sehen. Der 26-Jährige hatte sich beim Hallenfußball mit Freunden eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen, absolviert aber bereits wieder Lauftraining. Nach viel mehr sah die Kölner Darbietung in der ersten Hälfte auch nicht aus.
Eigentlich wollte sich der FC nach einer turbulenten Woche mit einem Autounfall unter Alkoholeinfluss von Miso Brecko, einer Partynacht bis in die Morgenstunden einiger Kollegen und Podolskis' Vereinskritik in einem unautorisierten Interview mit einem sportlichen Erfolg zurückmelden. Doch die einzige echte Chance vergab Novakovic freistehend mit einem Kopfball in die Arme von Schäfer (35.).
Nach dem Seitenwechsel wirkte Köln zunächst agiler, kam trotz neuen Schwungs aber kaum zu Torgelegenheiten. Nürnberg blieb nach Standards gefährlich. Für die größte Chance sorgte allerdings ein gelungener Spielzug. Jens Hegeler flankte auf den stark aufspielenden Markus Feulner, der es mit einem Volleyschuss versuchte und an der Fußabwehr von Rensing scheiterte. Doch Köln kam noch einmal zurück und erzielte wie aus dem Nichts das 1:1. Novakovic nutzte das große Durcheinander im Nürnberger Strafraum und sorgte mit seinem Schuss aus fünf Metern für den Ausgleich, ehe Pekhart die Kölner mitten im Karneval in die Krise schoss.

Mi. 16.05.12
Di. 15.05.12
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Mo. 14.05.12
So. 13.05.12
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