|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Eine Nachbarin hatte über Notruf die Rettungskräfte verständigte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Penzenhofen, Winkelhaid, Ungelstetten und Altdorf wurden alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges aus Winkelhaid stellte sich schnell heraus, dass sich das Feuer im Anbau bereits über zwei Etagen ausgebreitet hatte.
Die Feuerwehrleute, die sich bereits während der Anfahrt mit Atemschutz ausgerüstet hatten, begannen sofort von der Südseite aus zu löschen. Die FF Penzenhofen baute eine Wasserversorgung für das LF 10 und das TLF der FF Winkelhaid auf. Parallel dazu wurden weitere Trupps mit Atemschutz ausgerüstet und das Löschen über die Hauseingangstür eingeleitet. Da abzusehen war, dass eine größere Zahl von Atemschutzgeräteträgern benötigt würde, wurde die FF Altenthann nachalarmiert. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Kameraden aus Altdorf unterstützten den Innenangriff und bereiteten mit Hilfe der Drehleiter einen Außenangriff über das Dach vor.
Um ein Haus auf der Westseite zu sichern, bauten die Kräfte aus Penzenhofen und Ungelstetten eine Riegelstellung zwischen den Gebäuden auf. Die Altenthanner unterstützen den Innenangriff mit Atemschutzgeräteträgern und stellten die Sicherungstrupps.
Gegen 21 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und es wurde mit den sehr zeitaufwendigen Nachlöscharbeiten begonnen. Zum Schutz der eingesetzten Kräfte war dies nur unter Atemschutz möglich. „Feuer aus“ wurde gegen 22.30 Uhr gemeldet. Während des gesamten Einsatzes wurden die zirka 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr durch das Rote Kreuz und die Familie Härlein vom Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ mit warmen Getränken versorgt.
Wegen überfrierender Nässe wurden Streufahrzeuge der Gemeinde Winkelhaid und des Kreisbauhofes alarmiert, um die Straßen und Gehwege um die Einsatzstelle wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen. Im nahegelegen Feuerwehrhaus der FF Penzenhofen konnten sich die Atemschutzgeräteträger nach ihrem Einsatz ausruhen und die Einsatzkleidung wechseln, um für den nächsten Einsatz wieder zur Verfügung zu stehen. Insgesamt waren 34 Atemschutzgeräteträger beteiligt. Das in Brand geratene Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken ermittelte vor Ort.
In unserer Fotoserie "Mittags in der Stadt" finden Sie an den fünf Werktagen ein aktuelles Foto aus Nürnberg.
In unserer Fotoserie "Auf Pirsch im Tiergarten" finden Sie tierische Fotos.
Jetzt aktuell: