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Eine super Bude für alle, die gerne Burger essen

Psychologe macht Lokal auf - 05.08.2013

Lokalgründer Ian Dupont-Lavadux ist mit seiner Freundin Anne stolz auf die neue Gaststätte. © Mark Johnston


„Das heißt so, weil wir ursprünglich mal den Plan hatten, nur eine Bude zu eröffnen. Und weil die Burger einfach super sind“, lacht der 34-Jährige, der unüberhörbar eine Passion für gutes Fleisch hat. Nicht zuletzt darum ist ihm die Qualität seiner Burger ziemlich wichtig. „Ich will hier wenig, aber dafür richtig gute Zutaten“, sagt er.

Das bedeutet zum Beispiel, dass ihm statt Tiefkühlkost ausschließlich frisches Fleisch in die Küche kommt. Und die roten Zwiebeln, „weil die einfach aromatischer sind“, und der Dijon-Senf, „weil das diese leichte Schärfe gibt“. Selbst die Brötchen kommen frisch vom Bäcker. In die brät und bastelt Dupont-Lavadux dann neben dem klassischen Ham- und Cheeseburger (7,50 bzw. 8 Euro) Kreationen wie „Punk Rustikal“ mit Speck und Chester (8,50 Euro) oder „Sweet Barbara“ mit einem Confit aus roten Zwiebeln, Leerdammer und Preiselbeerketchup (8,50 Euro) oder, oha, den „Funky Schäufele“ (9 Euro). Für den wird die frisch zubereitete Schweineschulter nach Art des „pulled pork“ ausgezupft und mit Speck, hausgemachter BBQ-Soße und geriebenem Meerrettich veredelt. „Ich wollte eine Alternative anbieten für Leute, die nicht so gerne Rind essen.“

Eine Alternative für Leute, die überhaupt nicht gerne Fleisch essen, stellt der „Vaggabond“ (9 Euro) dar. Und weil der Koch „keinen Bock auf Grünkernbratlinge“ hatte, ist der belegt mit gegrilltem Gemüse, Ziegenkäse-Ricottacreme und Ruccola. Die Beilagen sind inklusive.

Neben Salatschale und Pommestüte gibt’s statt der obligatorischen Country Potatoes Aromakartoffeln, die sich als kleine, mit frischen Kräutern, Knoblauch und Olivenöl zubereitete Ofenkartoffeln und damit als willkommene Abwechslung entpuppen. Auf dem Gehweg vor dem dank großer Fensterfront sehr hellen Laden kann man auf Minibierbänken und Getränkekistenkonstruktionen sitzen und schnabulieren. Oder auch gerne einfach nur eins trinken. Die Preise der Getränke (u.a. Astra, Fritz und Pretzfelder) sind mehr als fair und bereichern die Gegend um eine schöne Option auf Feierabendbier.

Innen erwartet den Gast mitnichten irgendwas, das man als typischen Burger-Laden-Stil bezeichnen könnte, sondern eine bunte, intuitiv gewachsene Mischung. Zu der sagt Anne lachend: „Ich wohne daheim genauso, da war irgendwie klar, dass das so gerät.“

Mehr Informationen über die Superbude in unserer Rubrik Essen und Trinken!

  

Katharina Wasmeier

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