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Rock am Ring: Schreibfehler haben Terroralarm ausgelöst

Namen von Aufbauhelfern passten nicht zu den Personallisten der Veranstalter - 14.06.2017 12:37 Uhr

Wegen Terrorgefahr war das Musikfestival Rock am Ring unterbrochen worden. © Thomas Frey/dpa


"Die Namen der Verdächtigen waren falsch geschrieben, wiesen aber eine phonetische (klangliche) Ähnlichkeit mit den realen Schreibweisen auf", sagte der Präsident des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts (LKA), Johannes Kunz, der Mainzer Allgemeinen Zeitung (Mittwoch).

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Das Schwesterfestival von Rock im Park mit 87.000 Besuchern in der Eifel war Anfang Juni am Freitagabend wegen Terrorverdachts unterbrochen worden. Die Namen der beiden Aufbauhelfer eines Frankfurter Subunternehmens passten wegen der Schreibfehler nicht zu den Personallisten der Veranstalter. Das rheinland-pfälzische Innenministerium bestätigte damals den Verdacht einer Verbindung zu hessischen Salafisten. Am Samstag wurde das Rockfestival dann fortgesetzt.

LKA-Chef Kunz sagte nun: "Die Lage war schon sehr ernst, denn wir konnten konkrete Tatvorbereitungen in Richtung eines Anschlages nicht ausschließen." Die Polizei habe zuvor nur die Mitarbeiter der eingesetzten Sicherheitsfirmen überprüft, solle das aber in Zukunft vor Großveranstaltungen auf freiwilliger Basis auch bei Aufbauhelfern tun. Mit Blick auf die Schreibfehler forderte Kunz, "dass uns künftig frühzeitig Personaldokumente vorgelegt werden müssen". 

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