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Ticker, Video, Bilder: Das war das Bardentreffen 2012

200.000 Besucher kamen nach Nürnberg - Eventuell extra Bühne für Straßenmusiker 2013

Nürnberg  - Nach einem verregneten und kalten 2011 meinte es das Wetter in diesem Jahr wieder gut mit dem Nürnberger Bardentreffen. Die Unwetter zogen an Nürnberg vorbei und bescherten der Dürerstadt ein klingendes Musikwochenende. Rund 200.000 Besucher ließen sich von der unverwechselbaren Atmosphäre der Nürnberger Innenstadt faszinieren. Aus 23 Nationen reisten die über 350 Musiker an.

21:37 Uhr: Wir beenden den Ticker und hoffen, Sie hatten ein schönes Bardentreffen 2012.

Hier können Sie den Samstag nachlesen
 

21:36 Uhr: Sutcliffe beenden den Abend am Lorenzer Platz, der so voll ist wie noch nie an diesem Wochenende. Country, Tarantino, Wüstenbilder im Hintergrund - kommt gut an. Highlight: ein Lied über den legendären Club-Spieler Max Morlock: Perfekt, um den Abend ausklingen zu lassen.


Oskar aus Hamburg kamen am Trödelmarkt gut an.
Oskar aus Hamburg kamen am Trödelmarkt gut an.
Foto: Peter G. Spandl
Oskar aus Hamburg kamen am Trödelmarkt gut an.
Oskar aus Hamburg kamen am Trödelmarkt gut an.
Foto: Peter G. Spandl

21:20 Uhr: Die Macher des Bardentreffens überlegen, im nächsten Jahr eine offene Bühne für Straßenmusikanten anzubieten - wegen der hörbar gestiegenen Qualität und der steigende Anzahl von Aktiven. 

21:06 Uhr: Yemen Blues aus Israel spielen alles andere außer Blues, sehr druckvoll. Die Leute sind gut gelaunt.

20:45 Uhr: Max Prosa - Hammerkonzert - mit Leib und Seele gespielt.

20:37 Uhr: Soundcheck von Yemen Blues am Hauptmarkt besser als manches Konzert.  Sie spielen das letzte Konzert auf der Bühne des Hauptmarkts.

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Wer am Sonntag Glück hatte und in die sehr schöne Atmosphäre von St. Katharina vordringen konnte, der hat vielleicht die australische Band "The Wishing Well" und am Abend Eric Bibb zusammen mit Habib Koité auf der Bühne erlebt. Dazwischen gab es in St. Katharina noch das Duo Goodman & Baker aus Kanada und Max Prosa auf der Insel Schütt zu hören. Unsere Fotografen haben großartige Momente dieser Konzerte eingefangen.

20:33 Uhr: Und hier sind die Bands vom Lorenzer Platz am Sonntag:

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Das junge Publikum beim Bardentreffen trifft sich hauptsächlich an der MUZ-Bühne am Lorenzer Platz. Am Sonntag spielten dort Kin Marrow, Postcard, Jetpack Elephants, Conrads Kartell.

19:51 Uhr: Die nächste Bildergalerie ist fertig. Darin: Oskar, Red Baraat, René Lacaill, Genticorum, Die Blindfische, Fred Heyden und Axel Nagel.

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Yemen Blues, Oskar, Red Baraat, René Lacaill, Genticorum, Die Blindfische, Fred Heyden und Axel Nagel - sie alle unterhielten die Bardentreffenbesucher am Sonntag.

19:27 Uhr: So ein zartes Persönchen, so eine Präsenz: Der aufkommende Wind sorgt zusätzlich für Stimmung. "Heute ist ein schöner Tag", singt Max. Und immer noch Sonne auf der Bühne.

19:20 Uhr: Bei Max Prosa wird noch vor sich hin gesoundcheckt. Das Publikum senkt den Besucherdurchschnitt erheblich.

19:01 Uhr: Raphael Kestler und Band schaffen allerlei bisher beim Bardentreffen ungehörte Instrumente auf die Bühne.

 


18:44 Uhr: Sehr, sehr mäßig ist das Interesse an Rene Lacaille. Auf dem Hauptmarkt böte sich jede Menge Platz zum Tanzen, aber irgendwie will kaum einer.

18:25 Uhr: Der Trödelmarkt platzt aus allen Nähten, selbst die Kinder sind andächtig still: Sandra Nahabian ist eine Meisterin ihres Fachs, des Tango Argentino. Leider bleibt kein einziger Pflasterstein zum Tanzen frei.

18:02 Uhr: Haben den weiten Weg aus Unterfranken auf sich genommen. Conrads Kartell. Hannes Conrads will nur ein bisschen zu sehr klingen wie Rio Reiser.

17:48 Uhr: Erzählen lustige Geschichten von daheim und ihrer Tour: die sympathischen Damen von Madison Violet findem mit ihrem Country-Folk ein großes Publikum. Und fiedeln können sie auch.

17.00 Uhr: Höchstes Lob von unserem Kollegen an die Jetpack Elephants. "Fast auf einem Niveau mit den Strokes. Nur eben "The"-Artikel, sowas brauchen die nicht", sagt er. Na dann, auf zum Lorenzer Platz.

16.08 Uhr: Geben ihr bisher südlichstes Konzert: Oskar aus Hamburg am Trödelmarkt. Balladen à la "Wir sind Helden" und die  schöne Stimme von Nina Müller gefallen. Sonnensitzplatzgarantie inklusive.

Kin Marrow bezeichnet ihren Stil als "Progressive-Future-Funk-Rock".
Kin Marrow bezeichnet ihren Stil als "Progressive-Future-Funk-Rock".
Foto: Björn Bischoff
Kin Marrow bezeichnet ihren Stil als "Progressive-Future-Funk-Rock".
Kin Marrow bezeichnet ihren Stil als "Progressive-Future-Funk-Rock".
Foto: Björn Bischoff

15.34 Uhr: Am Wetter kann's eigentlich nicht liegen, immerhin regnet es nicht. Die Band Postcard setzt am Lorenzer Platz dennoch auf melancholischen Indie-Pop. Das Publikum sitzt und chillt.

15.20 Uhr: Kollektives Mitwippen und Mitklatschen bei Red Baraat am Hauptmarkt. Die Brass-Band bläst die Wolken weg.

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Julieta Venegas füllte den Hauptmarkt, Jarabe de Palo bittet zum Tanz und Karolina aus Israel verzaubert mit ihrer Stimme - der Samstagabend war gespickt mit Höhepunkten.

15.10 Uhr: "Alle meine Entchen" auf Punk: Bei Schnaps im Silbersee gibt's Kinderklassiker - nur eben anders. Aber nur nicht blenden lassen, Schnaps im Silbersee machen vornehmlich anspruchsvolle Musik - wirklich, ganz in echt!

Sorgten am Samstag bereits für einen fulminanten Auftritt: Baskery. Am Sonntag spielen die drei Schwestern erneut am Sebalder Platz.
Sorgten am Samstag bereits für einen fulminanten Auftritt: Baskery. Am Sonntag spielen die drei Schwestern erneut am Sebalder Platz.
Foto: Michael Matejka
Sorgten am Samstag bereits für einen fulminanten Auftritt: Baskery. Am Sonntag spielen die drei Schwestern erneut am Sebalder Platz.
Sorgten am Samstag bereits für einen fulminanten Auftritt: Baskery. Am Sonntag spielen die drei Schwestern erneut am Sebalder Platz.
Foto: Michael Matejka

14.57 Uhr: Noch hält sich der Andrang am Hauptmarkt in Grenzen. Gleich gibt's dort Red Baraat aus den USA. Brooklyn-Style soll's werden, also eine Mischung aus Funk, Latin und Jazz. Mal schauen, ob sich das Areal rund um den Schönen Brunnen noch füllt.

14.35 Uhr: "Kin Marrow sind so ziemlich das Gegenteil von einem sonnigen Mittag. Mehr so auf die Fresse", meint ein Kollege. Für gut befindet er sie dennoch - kann man sich also schon anschauen.

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Die schottische Sängerin Janet M. Christel war mit ihrer Band bereits ab 15.15 Uhr am Lorenzer Platz zu hören, etwas später das Nürnberger Elektronik-Projekt red on. Erst um 21:45 begannen die Nachtigallen-Menschen mit ihrer fetzigen Show, während Klaus Brandl mit Band sein Publikum in gekonnter Manier am Sebalder Platz ab 21 Uhr unterhielt

14.21 Uhr: Pünktlich zum letzten Bardentreffen-Tag lugt die Sonne wieder zwischen den Wolken hervor. Petrus scheint es mit den Besuchern gut zu meinen - zumindest noch. Im Moment spielen Solly am St. Katharina und Kin Marrow am Lorenzer Platz. Außerdem: Sebastian Lohse & die feine Gesellschaft, Fred Heyden und der namenstechnische Redaktionsfavorit Schnaps im Silbersee. Richtig voll ist es noch nicht, das wir sich aber sicher in den nächsten Stunden ändern.

Der gemeine Bardentreffen-Besucher sollte sich auf jeden Fall ein Survival-Kit, bestehend aus Regenschirm und Regenjacke einpacken. Ähnlich wie gestern fährt das Wetter auch am letzten Bardentreffen-Tag wieder Achterbahn. Blendet man die  Witterung aus, dann wird der Sonntag ein guter Tag - zumindest musikalisch.

Auf der Hauptbühne geben sich Yemen Blues, René Lacaille und Red Baraat das Mikrofon in die Hand und auf dem Sebalder Platz gibt's Baskery und Nicolas Pellerin et les Grands Hurleurs, die beide bereits am Samstag spielten. Was am Samstag sonst noch geboten war, können Sie in unserem Live-Ticker nachlesen.

Für das vermeintliche Highlight könnte um 19.15 Uhr Max Prosa auf der Insel Schütt sorgen. Der Newcomer aus Berlin kommt mit seinem kürzlich erschienen Album "Die Phantasie wird siegen" im Gepäck nach Nürnberg.

Doch auch fernab der großen Bühnen geht es hochklassig zu. Dutzende Straßenmusiker bevölkern die Nürnberger Innenstadt und bereichern das Bardentreffen durch kreative Musik, ausgefallene Stil-Mixes und tolle Performances. Einige davon gibt es hier.

Bilderstrecke zum Thema
Was wäre das Bardentreffen ohne die zahlreichen Straßenmusiker? Nur halb so schön. Deshalb widmen wir ihnen eine eigene Bildergalerie.

Mehr Bardentreffen-Tipps der Redaktion gibt es in der Bildergalerie:

Bilderstrecke zum Thema
Von Folk und Blues bis Reggea und Soul. Highlights am Bardentreffen gibt es viele. Wir erleichtern Ihnen mit unseren Tipps die Auswahl an den drei Tagen.

Und zur Einstimmung gibt es hier die Bilder von Freitag und Samstag. Hier gibt's Live-Ticker vom Freitag.

Bilderstrecke zum Thema
Erst Wolken, dann Regen - und dann doch noch Sonne. Das Wetter fuhr mit den Bardentreffen-Besuchern am Samstag Achterbahn. Als es aufklarte, füllte sich allerdings die Nürnberger Innenstadt in Windeseile.


Bilderstrecke zum Thema
Nach dem brütendwarmen Auftakt am Freitag präsentiert sich das Wetter über Nürnberg am Samstag eher durchwachsen. Sogar die Regenschirme müssen teilweise aufgeklappt werden. Das tut der Spielfreude der Musiker jedoch keinen Abbruch.


Bilderstrecke zum Thema
Der Startschuss zum 37. Bardentreffen ist gefallen. Bereits am Freitag ging es zwischen Sebalder Platz und Hauptmarkt hoch her. Unter anderem trällerten WrongKong, Boubacar Traoré und das Trio Stoppok, Dziuk & Mitteregger in die Nürnberger Nacht hinein.


Bilderstrecke zum Thema
Bei tropischen Temperaturen von über 30 Grad hat die charmante Franko-Kanadierin Lisa LeBlanc das 37. Nürnberger Bardentreffen eröffnet. Auch auf den anderen Bühnen legten die Musiker richtig los.


Bilderstrecke zum Thema
Auf der großen Hauptmarktbühne hatte die junge Kanadierin Lisa LeBlanc die Aufgabe übernommen, das 37. Nürnberger Bardentreffen um 19 Uhr zu starten. Wie man an den Fotos sieht, hatte sie sichtlich Spaß daran. Zeitgleich flogen die ersten Töne auf der Insel Schütt, ausgesandt von einer Gruppe namens Strom & Wasser, unterstützt durch The Refugees. Oder lief die Unterstützung anders herum? - Zu sehen gibt es in dieser Bildergalerie noch die Combo Kobo Town, die das Publikum in St. Katharina unterhielt. Die Lokalhelden The Grand Paradiso bespielten ab 20.15 Uhr den Lorenzer Platz.

  

Tobias Lang


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Zum Thema
Oh_wie_schön_ist_Kanada_4c-tipps-barde.jpg
Seit:
1976
Turnus:
jährlich

Termin:
27.07 bis 29.07.2012
Kurzbeschreibung:
Das Nürnberger Bardentreffen ist ein Liedermacher-Festival, auf dem jedes Jahr bekannte und unbekannte Musiker aus Rock, Pop, Blues, Jazz, Folk etc. auftreten. Es ist kostenlos und findet nur draußen statt.
Auch außerhalb der Bühnen ist eine Vielzahl von Musikern in der Innenstadt anzutreffen - meist von Zuhörern dicht umringt.

Infokarte: Alle Bühnen, alle Bands

Karte zum Öffnen anklicken!

Veranstalter:
Stadt Nürnberg
Besucher:
200.000 im Jahr 2012, 170.000 (2011); 200.000 (2010)
Teilnehmer:
fast 70 Konzerte