11°C
Mittwoch, 22.05. - 00:01 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

„Spiel-Hölle“ ist die beste Losbude

Jury aus Volksfestbesuchern bewertete unter anderem Freundlichkeit und Optik - 05.09.2012

Nürnberg  - Seit neun Jahren stehen Beatrice Krug und ihr Verlobter Hans Dreyer mit ihrer „Spiel-Hölle“ auf dem Volksfest und verkaufen Lose. Dieses Jahr haben sie selbst den Hauptgewinn gezogen: Der Schaustellerverband kürte ihre „Spiel-Hölle“ zum besten Betrieb auf dem Volksfest in der Sparte „Verlosung“.

25 Cent kostet ein Los in der „Spiel-Hölle“ von Beatrice Krug. Ein möglicher Preis ist das Schaf in ihrem Arm.
25 Cent kostet ein Los in der „Spiel-Hölle“ von Beatrice Krug. Ein möglicher Preis ist das Schaf in ihrem Arm.
Foto: Fengler
25 Cent kostet ein Los in der „Spiel-Hölle“ von Beatrice Krug. Ein möglicher Preis ist das Schaf in ihrem Arm.
25 Cent kostet ein Los in der „Spiel-Hölle“ von Beatrice Krug. Ein möglicher Preis ist das Schaf in ihrem Arm.
Foto: Fengler

An einem normalen Volksfesttag ist Hans Dreyer zwölf Stunden an seinem Stand, der „Spiel-Hölle“. Er verkauft Lose und verteilt Gewinne: Bleistifte, Glücksbärchen, Halma-Spiele. Heute hält Dreyer eine Urkunde in der Hand und deutet auf den schmalen Gang vor der Auslage mit den Preisen. „Da kommt die dann auch hin“, sagt er und lacht.

Damit die Auszeichnung des besten Betriebs unabhängig vergeben wird, bestand die Jury aus normalen Volksfestbesuchern. Sie bewerteten etwa die Freundlichkeit des Personals und die Optik der Stände. „Wir selbst kennen die Jury gar nicht, das lief alles über einen Mittelsmann“, sagt Rudi Bergmann, der Zweite Vorsitzende des Schaustellerverbands. Dieser legte nur die Sparte fest, in der ein Betrieb ausgezeichnet wird. Es soll kein Klüngel-Verdacht aufkommen.

Kleine Schaustellerwelt


Denn die Schaustellerwelt ist klein: Während Dreyer in der „Spiel-Hölle“ Lose zu je 25 Cent anbietet, können Kinder nur einige Meter weiter im Stand seiner Verlobten nach Enten angeln. Gehen sie danach Autoscooter fahren, treffen sie womöglich auf Krugs Eltern. Sie sind ebenfalls in Nürnberg mit dabei. „Seit ich geboren bin, war ich auf dem Volksfest“, sagt Krug. Ihr Verlobter Dreyer, ebenfalls Schaustellerkind, mag es am liebsten, wenn er abends „mit den jungen Leuten Gaudi machen“ kann. Dann bietet er Gewinnern manchmal einen Würfel mit aufgemalten Kamasutra-Stellungen an. Er sagt: „Mir macht’s Spaß, wenn’s den Leuten Spaß macht.“ 

luk


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Volksfest Nürnberg
Seit:
1826
Turnus:
halbjährlich

Termin:
30.3. bis 14.4.2013 (Frühlingsvolksfest)
Kurzbeschreibung:
Das größte Volksfest Frankens wird zweimal im Jahr am Dutzendteich gefeiert:
Als Frühlingsfest und als Herbstvolksfest.
Veranstalter:
Süddeutscher Schaustellerverband
Besucher:
fast 1,9 Millionen Besucher im Herbst 2012, 1,7 Millionen im Herbst 2011
Teilnehmer:
162 Betriebe (Herbst 2012)