13°C
Samstag, 18.05. - 12:13 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

DTM: Jamie Green triumphiert auf dem Norisring

Brite gewinnt chaotisches Regenrennen - Zehnter Sieg in Serie für Mercedes - 01.07.2012 19:56 Uhr

Nürnberg  - Buchstäblich in der letzten Runde machte er den Jubiläums-Sieg perfekt: Kurz vor dem Zielstrich fing Jamie Green Titelverteidiger Martin Tomczyk noch ab und fuhr am Sonntag den zehnten Erfolg in Serie für Mercedes-Benz am Norisring heraus.

Der britische Rennfahrer Jamie Green hat das Rennen auf dem Norisring gewonnen.
Der britische Rennfahrer Jamie Green hat das Rennen auf dem Norisring gewonnen.
Foto: dpa
Der britische Rennfahrer Jamie Green hat das Rennen auf dem Norisring gewonnen.
Der britische Rennfahrer Jamie Green hat das Rennen auf dem Norisring gewonnen.
Foto: dpa

Der Stadtkurs von Nürnberg ist schließlich Greens Hausstrecke im Rennkalender des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM): von 2008 bis 2010 siegte der Brite dreimal nacheinander, 2011 wurde er Zweiter.

«Das Glück war heute auf meiner Seite», sagte ein überglücklicher Green. «Mein Auto hat einfach so gut funktioniert.» «Das war wie aus dem Drehbuch für einen Film, einfach unglaublich», meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. «Es ist eine Schande, wenn man das Rennen in der letzten Runde verliert. Das ist das Schlimmste, was passieren kann», klagte Tomczyk.

Gary Paffett (r, Nr. 11) verursacht nach einem Dreher einen Stau.
Gary Paffett (r, Nr. 11) verursacht nach einem Dreher einen Stau.
Foto: dpa
Gary Paffett (r, Nr. 11) verursacht nach einem Dreher einen Stau.
Gary Paffett (r, Nr. 11) verursacht nach einem Dreher einen Stau.
Foto: dpa

Mit seinem vierten Triumph verhinderte Green einen Doppelerfolg von Rückkehrer BMW. Denn der Rosenheimer Tomczyk und der Kanadier Bruno Spengler hatten bis kurz vor Schluss noch geführt - dann überholte Green sie mit einem furiosen Schluss-Spurt in der 78. Runde. Auf regennasser Fahrbahn hatte es zuvor zahlreiche Kollisionen gegeben. So war der Gesamtführende Garry Paffett (Großbritannien) im Mercedes nach dem Start auf Platz 19 zurückgefallen, schloss das Rennen jedoch noch als Vierter ab.

Paffett, von der Pole Position aus gestartet, hatte sich gleich in der ersten Kurve gedreht und für einen Verkehrsstau gesorgt. Den zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström traf es noch härter. Der Schwede brachte seinen lädierten Audi gerade noch in die Box, für ihn war das Rennen jäh beendet. «Da merkt man, dass auch im Profisport Amateure unterwegs sind», klagte Ekström, der den Brasilianer Augusto Farfus im BMW für sein Ausscheiden verantwortlich machte.

Bilderstrecke zum Thema
Viel Regen, viel Action und ein Sieger in letzter Sekunde: Das DTM-Rennen auf dem Norisring bot auch in diesem Jahr jede Menge Adrenalin für Fahrer und Zuschauer. Wir haben die besten Bilder vom Rennen!

Nutznießer des turbulenten Startes war Ralf Schumacher. Der frühere Formel-1-Pilot setzte sich an die Spitze des Feldes, auch Tomczyk spülte der Start im Nassen nach vorne. Von Platz sechs aus gestartet, setzte sich der BMW-Pilot hinter Schumacher. In der 17. Runde übernahm der Rosenheimer dann sogar die Führung. Denn Schumacher musste wegen eines Elektronik-Problems bei seinem Rennwagen gleich drei Verfolger passieren lassen. Der Kerpener blieb beinahe mitten auf der Strecke stehen - Tomczyk, Spengler und Green überholten.

Bilderstrecke zum Thema
Sie gehören zum Rennen wie die Autos und das Motorengeheul: Die Gridgirls. Egal ob am heißen Samstag oder am nassen Sonntag: Hingucker waren die Mädels auch dieses Jahr wieder.

Paffet startete eine furiose Aufholjagd vom Ende des Feldes, die ihn zur Hälfte des Rennens sogar an die Spitze zurückführte. Zur gleichen Zeit musste Schumacher aufgeben - sein Wagen streikte. «Das hätte heute sehr, sehr gut werden können ohne diese Probleme», meinte Schumacher. Greens Fahrt zum Sieg und auf Platz zwei der Gesamtwertung konnte Schumacher nur noch am Bildschirm in der Boxengasse verfolgen. Der dritte Hersteller Audi dagegen erlebte bei seinem Heimrennen einen Absturz: bester Pilot war Mike Rockenfeller auf dem sechsten Rang. «Das ist ein Desaster», sagte Rockenfeller. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Steintribüne Norisring
Seit:
1947
Turnus:
jährlich

Termin:
12. bis 14.7.2013
Kurzbeschreibung:
Das Norisring-Rennen ist das Saison-Highlight im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Die Rennstrecke verläuft rund um die Zeppelintribüne am ehemaligen Reichsparteitagsgelände.

Fahrer, Strecke, Fakten - Alles zum Norisring 2012


Grafik zum Öffnen anklicken!
Besucher:
135.000 Besucher im Jahr 2012