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Den insgesamt 260 Startern in den Klassen Frauen-Regionalliga, Männer-Bayern- und Regionalliga sowie zweite Bundesliga fiel das kaum auf. Viel zu sehr waren sie mit sich beschäftigt, galt es doch, die Taktik zu besprechen oder erneut zu überdenken.
Triathlon, das heißt für jeden Teilnehmer Schwimmen, Laufen und Radfahren. Entsprechend ihren Klassen mussten die je nach Ligazugehörigkeit vier oder fünf Athleten umfassenden Teams unterschiedliche Distanzen zurücklegen.
Für die Frauen bedeutete das 750 Meter im Wasser und 3,6 Kilometer in den Laufschuhen rund um den Wöhrder See, die Männer hatten in der Bayernliga identische Strecken zu bewältigen, in der Regionalliga und in der zweiten Bundesliga warteten 850 Meter im kühlen Nass und ebenfalls 3,6 Kilometer um den See auf sie.
"Triathlon fängt immer früh an“, sah Stefan Erdorf von den Lokalmatadoren TSV Altenfurt II, die in der Bayernliga an den Start gingen, den frühen Beginn des Wettbewerbs gelassen. Da die Zeit des Langsamsten eines jeden Teams in jeder der Disziplinen gewertet wurde, entschlossen sich Erdorf und seine Mitstreiter Niki Abel, Julian Schmidt sowie Sebastian Sippel ihren besten Schwimmer zuletzt loslegen zu lassen. „Er kann die anderen anschieben“, begründete Erdorf den Schachzug.
Raus aus dem Wasser, rein in die Laufschuhe. Für die Sportler gab es keine Pause, nur für diejenigen, die auf ihre Nachzügler im Wasser warten mussten – unfreiwillig. Schließlich galt es, als Team immer schön zusammenzubleiben.
Von der Wechselzone auf der Liegewiese hetzten sie dann Richtung Wöhrder See. Zeit für einen wehmütigen Blick auf die Lounge im Eingangsbereich des Schwimmbads mit ihren beigen Schirmen und den gemütlichen Sitzecken blieb da nicht. Auch nicht auf dem Rückweg, der sie erneut an dem Ort der Entspannung vorbeiführte. Belohnt wurde die Konzentration im Falle der Altenfurter mit Platz vier nach dem Schwimmen und Laufen bei nur acht Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Mit exakt diesem Abstand gingen die Athleten dann nach rund zwei Stunden Pause in Teil zwei des
unterteilten Wettstreits. Wieder musste das Feld entsprechend der Liga unterschiedliche Wegstrecken überwinden. Je sechs oder sieben Runden im Sattel (ca. 21 bzw. 25 Kilometer) plus vier oder sechs Runden à 400 Meter im Laufen standen auf dem Programm.
„Zum Glück regnet es nicht“, atmete Sippel auf. Ein Wolkenbruch auf dem Kopfsteinpflaster rund um den Hauptmarkt hätte das Gefahrenpotenzial für die Aktiven deutlich erhöht. Schon trocken war die enge Strecke mit ihren Kurven tückisch, auf seifigem Untergrund hätten Stürze gedroht. So blieben sie aber aus. Trotzdem beendeten die Altenfurter ihren Einsatz auf dem Rad nur zu dritt. „Auf einmal war ich völlig leer“, gestand Schmidt, der sich das selbst nicht erklären konnte und aussteigen musste.
Als Trio schlossen seine Teamkollegen den Gesamtwettbewerb auf Position sieben ab. Beachtlich, bedenkt man, dass alle vier schon am Samstag beim Aufbau der Strecke geholfen hatten. „Die Strecke war ganz schön knackig“, resümierte Abel im Ziel. Ausgepowert wie seine Kollegen. Aber zufrieden. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt.
2.Bundesliga Süd: 1.Team Saar 46:54, 2.RSG Montabaur 47:18, 3.TSG 08 Roth 49:35 ... 11.Tricamp Team SSV Forchheim 53:07.
Regionalliga: 1.SG Grassau 48:51, 2.Team Landshut 49:10, 3.TSV Altenfurt 49:40.
Bayernliga: 1.Tristar Regensburg 39:33, 2.TV Memmingen 40:22, 3.TV Fürth 1860 43:31, 4.TriTeam Rothsee 43:46 ... 7.TSV Altenfurt II 44:27.
Frauen, Regionalliga: 1.Team Schongau 46:10, 2.SV Würzburg 05 47:30, 3.TSV Altenfurt 47:46, 4.TV 48 Erlangen 47:54, 5.TriTeam Rothsee 52:31.

Mi. 22.05.13
Mi. 22.05.13
Mi. 22.05.13
Di. 21.05.13
Mi. 15.05.13
Do. 23.05.13
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Mi. 22.05.13
Mo. 20.05.13
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