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Donots: Punkrock aus Ibbenbüren

Westfälische Stimmungsmucke der unpeinlichen Sorte - 13.02. 13:46 Uhr

Nürnberg  - "When will the Scorpions brake up?" fragten die Donots rotzfrech im Jahr 2000. Tja, die Scorpions sind inzwischen Geschichte, aber die Donots sind immer noch da. Grund dafür ist das gute Gespür der Jungs für Melodien und ihre Livequalitäten, die den Westfalen eine treue Fangemeinde beschert haben.

Bei Rock im Park 2012: Punkrock aus Westfalen mit Malocher-Attitüde.
Bei Rock im Park 2012: Punkrock aus Westfalen mit Malocher-Attitüde.
Foto: Donots (PR)
Bei Rock im Park 2012: Punkrock aus Westfalen mit Malocher-Attitüde.
Bei Rock im Park 2012: Punkrock aus Westfalen mit Malocher-Attitüde.
Foto: Donots (PR)

Das Jahr 2000: Die Neunziger waren gerade vorbei, ein neues Jahrtausend war angebrochen, da lief auf MTV (ja, das gab es damals noch) das Video zu "Whatever happened to 80's". Die Hitmelodie und der einprägsame Text machten das Lied schnell zu einer der Indie-Hymnen des Jahres.

Zwar geht es im Song "offiziell" um die Achtziger, aber die Nachricht, dass ein Jahrzehnt mit all seinen Eigenheiten einfach so vorbei sein kann, trifft eben auch den Nerv aller in den 90ern Geborenen.

Mit dem Song liefern die Donots auch die Blaupause, an der sich ihr Songwriting in den Folgejahren ausrichtet. Egal ob bei der "Twisted Sister"-Coverversion "We're not gonna take it" (2002), dem Wok-WM-Titelsong "Calling" (2010) oder dem wehmütigen "Stop the Clocks" (2010), dessen Video dank süßer Hundewelpen zum meistgesehenen Clip der Bandgeschichte wird: Einprägsame Melodien, mehrstimmiger Gesang und Texte, die zum Mitsingen einladen prägen alle Donots-Singles.


Und auch wenn sich der Sound der Band im Laufe der Zeit gewandelt hat, und heute mehr Wave und Pop als Punk ist - live geht bei den Donots immer noch die Post ab. Dafür sorgt auch am Samstag, 2. Juni, die riesige Konzerterfahrung der Band um die Knollmann-Brüder Ingo und Guido sowie deren westfälische Malochermentalität. Von 14.40 bis 15.30 Uhr bespielen sie die Centerstage.

 

Genre: Punkrock, Alternative

Herkunft: Ibbenbüren

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Piano: Ingo Knollmann
Gitarre, Gesang: Guido Knollmann
Gitarre, Gesang: Alex Siedenbiedel (seit 1996)
Bass, Gesang: Jan-Dirk Poggemann
Schlagzeug: Eike Herwig (seit 1995)

Bisherige Alben:

Pedigree Punk (1996)
Tonight's Karaoke Contest Winners (1998)
Better Days Not Included (1999)
Pocketrock (2001)
Amplify the Good Times (2002)
Got the Noise (2004)
Coma Chameleon (2008)
 

Aktuelles Album: The Long Way Home (2010)

 

Alle Bands von RiP in der Bildergalerie.

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Und es nimmt kein Ende: Nach dem das Line-Up bis dato schon toll war, wird es mit den neuesten Bandankündigungen überragend: Unter anderem gesellen sich die Beginner, The Hives, Maximo Park und The Ting Tings zu den Headlinern Metallica und Motörhead.

 



Philipp Niemöller

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Zum Thema
Anthrax
Turnus:
jährlich, seit 1997 in Nürnberg
Termin:
1. bis 3. Juni 2012


Kurzbeschreibung:
Das Line-Up von Rock im Park 2012 kann sich sehen lassen: Neben den zwei Headlinern Metallica und den Toten Hosen, die 2012 ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, kommt die wohl populärste und erfolgreichste US-Rockgruppe Linkin Park nach Nürnberg.

Was, wann, wo - interaktive Grafik

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