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The Killers: Die Verfechter des Pop-Rock

Vier Musiker, die auszogen, die Charts zu erobern - 15.01.2013 10:02 Uhr

Nürnberg  - Die Band aus Las Vegas legte eine der steilsten Karrieren der jüngeren Musikgeschichte hin. Dabei hatten sie sich von Anfang an auf die Fahnen geschrieben, die Spitze des musikalischen Olymps zu erklimmen.

The Killers ist eine der wenigen Bands, die in der Glamour-Stadt Las Vegas beheimatet ist.
The Killers ist eine der wenigen Bands, die in der Glamour-Stadt Las Vegas beheimatet ist.
Foto: Peter Klauzner (dpa)
The Killers ist eine der wenigen Bands, die in der Glamour-Stadt Las Vegas beheimatet ist.
The Killers ist eine der wenigen Bands, die in der Glamour-Stadt Las Vegas beheimatet ist.
Foto: Peter Klauzner (dpa)

Vielen großen Musikern wird irgendwann die Ehre zuteil, eine eigene Show in Las Vegas angeboten zu bekommen. So ging es beispielsweise Céline Dion oder Elton John. Auch Elvis Presley und das legendäre Rat Pack um Frank Sinatra und Dean Martin wurden zu ihrer Zeit des Öfteren dort gesehen. Doch die Glamour-Metropole in der Wüste selbst bietet scheinbar kaum fruchtbaren Boden für eigene Bands. Eine der wenigen, die hier ihre Wurzeln hat, ist The Killers.

Aus kleinen Dingen kann Großes entstehen. So oder so ähnlich könnte der Slogan der Band lauten, denn angefangen hat alles mit einer einfachen Zeitungsannonce. Mit dieser ging Gitarrist Dave Keuning zu Beginn des neuen Jahrtausends auf die Suche nach einem Gleichgesinnten, mit dem er Musik machen konnte. Es meldete sich ein Typ namens Brandon Flowers, der nicht nur die Liebe zur Musik, sondern auch die Begeisterung für die Band Oasis mit ihm teilte.

Nun ist es zu zweit eher schwer, eine schlagkräftige Kapelle auf die Beine zu stellen und so entschieden sie sich nach einem Casting für Mark Stoermer am Bass und Ronnie Vannucci an den Drums. The Killers - übrigens benannt nach einer fiktiven Band aus einem Musikvideo der Band New Order - waren endgültig bereit, ihren Siegeszug zu starten.

Dass ihre Karriere zunächst in England so richtig in Schwung kam, lag vielleicht auch daran, dass sie anfangs stark von ihren Vorbildern Oasis inspiriert waren und so ihr Debütalbum wie ein klassisches Britpop-Album klang. "Hot Fuss" kletterte bis auf Platz eins der UK-Charts, die Singleauskopplungen "Mr. Brightside" und "Somebody Told Me" wurden schließlich weltweite Hits. Es folgten Touren mit Morrisey und U2.

In ihrer Heimat entstand daraufhin ihr zweites Album, bei dem die Band ihren ganz eigenen Sound, jene Mischung aus Rock und Synthiepop, noch weiter entwickelte. Die Platte schoss direkt an die spitze der UK-Charts, jenseits des großen Teiches reichte es für "Sam's Town" immerhin noch zu Platz zwei.

Zwei Jahre später, im Jahr 2008, schmissen sie ihren dritten Streich, die Scheibe "Day & Age", auf den internationalen Musikmarkt. Diese, wie könnte es anders sein, erreichte ebenfalls Platz eins im Vereinigten Königreich. In den USA war das Album mit Platz sechs zwar nicht ganz so erfolgreich wie sein Vorgänger, doch ist auf ihm mit "Human" der bislang größte Hit von The Killers überhaupt zu finden. Auch ihr letztes Studioalbum, "Battle Born", erschienen im September des vergangenen Jahres, hat wieder jede Menge erstklassigen Stadionrock und Pop zu bieten. Reichlich neue Kost also, um den Gästen bei Rock im Park gehörig einzuheizen.

So klingen The Killers im Musikvideo:

 

 

Genre: Pop-Rock, Alternative Rock

Herkunft: Las Vegas

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Keyboard, Bass: Brandon Flowers
Leadgitarre, Hintergrundgesang: Dave Keuning
Schlagzeug, Perkussion: Ronnie Vannucci Jr.
Bass, Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang: Mark Stoermer

Bisherige Alben:

2004: Hot Fuss
2006: Sam's Town
2008: Day & Age

Aktuelles Album: Battle Born (2012)

 

Bilderstrecke zum Thema
Rock im Park ist im Kalender jedes Musikfans rot angestrichen. Der Besuch ist dieses Jahr wieder besonders lohnenswert, denn unter den 30 bereits angekündigten Bands finden sich so Hochkaräter wie Volbeat, Green Day und Casper, aber auch Cro, The Prodigy und 30 Seconds To Mars. Wen es sonst noch zu hören geben wird, zeigt unsere Bildergalerie.

  

Manuel Wunder


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