In einem Universum, das fast wie unseres ist - außer dass die Seelen der Menschen als Tiere neben ihnen herspazieren -, versucht das böse «Magisterium», Leben und Gedanken der Menschen zu kontrollieren und sie vom «Staub» abzuschneiden. Das ist eine Art Bio-Orgonstrahlung, welche alle Universen zusammenhält.
Darum macht es Jagd auf Kinder. Im Weg steht nur die kleine Lyra (Dakota Blue Richards). Um die Kinder zu befreien, muss sie der Obhut einer Hexe (Nicole Kidman) entkommen und mit Piraten nach Norden reisen, ins Land der sprechenden Eisbären. Zum Glück bekommt sie vom Verschwörerkreis ihres Onkels (Daniel Craig) einen goldenen Kompass, der eine Antwort auf alle Fragen hat.
Außer auf die, warum Chris Weitz aus so netten Fantasy-Zutaten so einen langweiligen Film gemacht hat! Denn abgesehen von drei kurzen Kampfszenen besteht «Der goldene Kompass» nur aus Geschwätz. Alles, was gute Filme uns zeigen würden, Taten, Gedanken, Gefühle, bekommen wir hier nur erzählt.
Dabei wirkt die Handlung schludrig und sprunghaft. Viele Charaktere sind so schnell wieder weg wie sie gekommen sind (Christopher Lee ist ungefähr für zehn Sekunden dabei), und was das Ganze soll, bleibt rätselhaft. Fortsetzung folgt. Leider.