Vor Penelope (Christina Ricci) laufen die Männer schreiend davon! Obwohl sie die reiche Erbin einer adeligen Familie ist und ein kluges, nettes Mädchen obendrein. Das Problem: Auf Penelope lastet ein alter Familienfluch! Bis jemand von blauem Blut sie wirklich liebt, muss sie mit einer Schweinsnase im Gesicht leben.
Besonders der Mutter (Catherine O’ Hara) ist der Fluch peinlich, weshalb sie Penelope seit ihrer Kindheit in ihrem Schloss einsperrt. Um ein Foto von dem geheimnisvollen Mädchen zu bekommen, engagiert der Paparazzo Lemon den verarmten Adeligen Max (James Mc Avoy). Er soll Penelopes Vertrauen gewinnen und heimlich ein Foto von ihr machen. Es kommt wie erwartet: Max verliebt sich in Penelopes Stimme und auch sie findet Gefallen an dem linkischen Jungen – bis ein Unglück sie auseinander bringt.
Jetzt schmiedet Penelope andere Pläne: Statt weiter im goldenen Käfig auf den erlösenden Lover zu warten, will sie endlich frei sein und die Welt kennenlernen. Mit einem Schal als Verkleidung entkommt sie...
Das Spielfilmdebüt von Mark Palansky ist vor allem in der ersten Hälfte eine höchst vergnügliche und temporeiche moderne Märchengeschichte, die an Tim Burtons «Edward mit den Scherenhänden» erinnert – nur lustiger! Dass dem Film stets die Balance zwischen Slapstik-Komik, leiser Kritik am Schönheitswahn und Romantik gelingt, liegt vor allem an Christina Ricci, die mit Schweinsnase (die ihre großen Augen betont) noch schöner aussieht als sonst.