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Fürther Kirchweih als Zugnummer

Schausteller sprechen von 1,6 Millionen Besuchern — Immer mehr Auswärtige - 14.10.2010 12:48 Uhr

Ein gewohntes Bild an allen Kirchweihtagen: Das dichte Gedränge wie hier in der Königstraße. © Hans-Joachim Winckler


Bis zuletzt glich der innerstädtische Rummelplatz einem Ameisenhaufen. Oft war das Durchkommen schwierig. Vor allem der große Erntedankfestzug am vergangenen Sonntag hatte enorme Besuchermassen nach Fürth gelockt. Das freute auch die Geschäftsleute, die ihre Läden an den beiden Kirchweihsonntagen geöffnet hatten.

Schausteller Helmut Dölle, Vorstand der Sektion Fürth des „Süddeutschen Schaustellerverbands“, ist denn auch rundum zufrieden. Er schätzt, dass rund 1,6 Millionen Menschen an den zwölf Festtagen durch die Budengassen geschlendert sind. Genau weiß man es natürlich nicht, da es weder nummerierte Eintrittskarten gibt, noch Angestellte, die an den Einfallstraßen die Besucher zählen.

Die Werbung zahlt sich aus

Dennoch kann ein sattes Plus gegenüber den 1,2 Millionen Besuchern von 2009 festgestellt werden. Was Dölle auffällt: Die Fürther Kirchweih ziehe immer mehr Besucher aus dem weiten Umland an. In den Parkhäusern stünden Autos mit Regensburger, Weidener oder Ingolstädter Kennzeichen. Für den Schaustellersprecher ist damit klar: Die Werbung für die Kärwa, die die Schausteller in einem Umkreis von etwa 100 Kilometern aus den Radios dudeln lassen, fruchtet.

Restlos zufrieden ist auch Eduard Wentzl, der Fürther Sprecher des zweiten großen Verbands, dem der „Marktkaufleute und Schausteller“. Von den Marktleuten in der Moststraße — wo es vom Fensterleder bis zum Hornhauthobel alles gibt — habe er nur positive Rückmeldungen, auch wenn die naturgemäß beim einen euphorischer ausfallen als beim anderen. Zudem sei das Fest mal wieder äußerst friedlich verlaufen. 

fn

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