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So parkt man richtig

Fallstricke vermeiden - Tipps und Ratschläge - 04.10.2017 10:13 Uhr

Wohnwagen: Kraftfahrzeuganhänger ohne Zugfahrzeug dürfen normalerweise maximal zwei Wochen lang geparkt werden. © ARCD


Halten und Parken - wo liegt eigentlich der Unterschied?

Parken bedeutet, länger als drei Minuten zu halten und/oder sein Fahrzeug zu verlassen.

Wo darf man weder halten noch parken?

Experten des Auto- und Reiseclubs ARCD listen hier eine ganze Reihe von Verbotszonen auf: Enge und unübersichtliche Straßenstellen, den Bereich scharfer Kurven, Fußgängerüberwege (und bis zu fünf Meter davor), Einfädelungs- und Ausfädelungsstreifen, Bahnübergänge, Autobahnen und Kraftfahrstraßen sowie amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrten. Außerdem den Bereich im Halte- und Parkverbot. Auf dem Gehweg sollte man nur dann parken (auch halb), wenn dies durch eine Parkflächenmarkierung bzw. ein Verkehrsschild angeordnet wird.

Dieses Verkehrszeichen ordnet "halb Parken" auf dem Gehweg an. © Bundesanstalt für Straßenwesen


Wo ist speziell das Parken verboten?

Vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je fünf Meter, vor Bordsteinabsenkungen, über Schachtdeckeln o.ä., wenn das abgestellte Fahrzeug anderen Fahrzeugen das Benutzen gekennzeichneter Parkflächen unmöglich macht. Außerdem vor Grundstücksein- und ausfahrten (auf schmalen Fahrbahnen auch gegenüber), auf Vorfahrtstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften und bis zu 15 Meter vor und hinter dem Zeichen "Bushaltestelle".

Was ist an Bahnübergängen zu beachten?

Dass innerhalb geschlossener Ortschaften vor und hinter dem Andreaskreuz bis zu fünf Meter Parkverbot herrscht und außerorts bis zu je 50 Meter.

Welche Regeln gelten fürs Parken außerorts?

Auf Vorfahrtsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Parkverbot. An Fahrstreifenbegrenzungen muss zwischen dem Fahrzeug und der durchgezogenen Linie mehr als drei Meter Platz sein.

Wer hat Vorrang an der Parklücke?

Immer der, der sie zuerst erreicht, sagen die ARCD-Experten. Das gilt auch dann, wenn man an der Parklücke zunächst vorbeigefahren ist, um dann rückwärts einzuparken, oder wenn man aufs Freiwerden des Parkplatzes wartet.

Parkuhr oder Parkscheinautomat sind defekt. Was jetzt?

Das Abstellen des Autos ist auch in diesem Fall erlaubt. Allerdings muss dann eine Parkscheibe im Auto ausgelegt werden. Dabei die Höchstparkdauer beachten!

Wie wird die Parkscheibe richtig eingestellt?

Indem auf die nächste halbe Stunde aufgerundet wird. Parkt man um 11:05 Uhr, muss die Scheibe also auf 11:30 gestellt werden, um 11:35 aber auf 12 Uhr.

Wie lange dürfen Wohnmobile und Wohnwagen auf öffentlichen Parkplätzen stehenbleiben?

Zugelassene Wohnmobile bis 7,5 Tonnen unterliegen keiner Beschränkung. Kraftfahrzeuganhänger ohne Zugfahrzeug aber dürfen maximal zwei Wochen lang geparkt werden - es sei denn, die Zeichengebung gestattet anderes.

epr   

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