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Baumer ist reif für die Insel im Park

Mehr Ruhe als auf der Luiseninsel geht in Berlin fast nicht - 18.08.2018 08:00 Uhr

Nur wenige Menschen kommen hier her, obwohl die Luiseninsel mitten im Berliner Tiergarten liegt. © Harald Baumer


Hier mal zwei Rentner auf einer Bank, dort eine Joggerin oder ein junger Vater, der einen Kinderwagen vor sich her schiebt. Das war’s dann schon. Dabei ist die Luiseninsel ein echtes Schmuckkästchen. Wie der Name verspricht, ist sie von Wasser umgeben und nur über Brücken zu erreichen. Auch die eine oder andere Kaninchentüre muss man als Besucher beim Betreten öffnen und wieder schließen, denn sonst wären die vielen Blumen schnell abgefressen und die Beete untergepflügt.

Allzu groß ist die Insel (120 Meter lang, 75 Meter breit) nicht. Aber das reicht, um zwischen Museums- und Parlamentsbesuch, zwischen Shoppingtour und Stadtbesichtigung im Schatten ein wenig auszuspannen.

Namensgeberin Luise ist als Marmorstandbild gut sichtbar vertreten. © Harald Baumer


Von fast allen Standorten aus ist die beliebteste aller Preußenköniginnen zu sehen: Luise. Ein Marmorstandbild erinnert an die mit 34 Jahren gestorbene Königin, die schon zu Lebzeiten von den Berlinern geradezu kultisch verehrt worden war. Heute noch, über zwei Jahrhunderte nach ihrem Tod, wird ihr Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg gut besucht. Doch davon ein andermal.

 

So kommen Sie hin: Die Luiseninsel liegt im Großen Tiergarten, dem bekanntesten Berliner Landschaftspark. Von allen Ecken des Parks aus (Zoologischer Garten, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Haus der Kulturen der Welt) ist sie in wenigen Minuten zu erreichen. 

Harald Baumer

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