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Festival-Packliste: Das muss mit auf den Zeltplatz

Von Tickets über Tape bis Isomatte - das dürfen Besucher nicht vergessen - 30.04.2018 22:23 Uhr

Alles dabei? Wer auf ein Festival fährt, kommt ohne ein paar Basics nur schwer über die Runden. © Miriam Schieck


Sommerzeit ist Festivalzeit. Vom kleinen Wald-und-Wiesen-Festival bis hin zu den großen Krachern gibt es jedes Jahr zahlreiche Möglichkeiten, ein paar Tage mit Musik, Zeltplatz-Romantik und Dosenbier zu verbringen. Einige Dinge sollten dabei aber nicht fehlen. Das gehört unbedingt auf die Packliste:

Basics

Am wichtigsten ist das, was man auch sonst fast immer braucht: Bargeld, EC-Karte, Ausweis. Und natürlich das Festival-Ticket. Es soll ja schon Leute gegeben haben, die ohne Karte auf dem Gelände aufgekreuzt sind...

Falls Sonne oder Schlafmangel den Kreislauf schwächeln lassen oder man beim Zeltaufbau mit dem Hammer Daumen statt Hering erwischt, macht auch die Krankenversicherungskarte Sinn. Und ansonsten natürlich: jede Menge Verpflegung. Seit 2017 gibt es zum Beispiel bei Rock im Park zwar einen Festival-Lidl sowie kostenlose Wasserstellen auf dem Gelände - aber für sein Lieblingsessen oder die präferierte Biermarke sorgt man dann doch besser vorher.

Camping

Zum Übernachten braucht es, klar, vor allem Zelt, Schlafsack, Luftmatratze oder Isomatte. Ein Pavillon spendet außerdem Schatten und bietet Schutz vor Regen. Ganz wichtig: Ein Hammer, um die Heringe einzuschlagen. Kann man sich notfalls aber auch von den Zeltnachbarn leihen. Wenn man nicht nur auf dem Boden herumlungern will, dürfen  Campingstuhl und Tisch nicht fehlen. 

Fast wie im Eigenheim: Mit Pavillon und Sofas kann man es sich auch auf einem Streifen Schotter richtig bequem machen. © Miriam Schieck


Ein absolutes Muss ist die Allzweck-Waffe aller Festivalgänger: ein robustes Tape. Falls Stuhl oder Zelt die Strapazen des Wochenendes nicht aushalten, kann man hiermit vieles reparieren. Und auch Umhängeschlingen für Tetrapacks zum Mitnehmen auf das Bühnengelände kann man daraus wunderbar basteln. Bei Rock im Park sind zwar dieses Jahr nur leere, faltbare Plastikflaschen erlaubt - aber es gibt ja auch andere Festivals.


+++ Alle Tipps und Infos zur Anreise findet ihr hier +++


Kissen und Decken gestalten außerdem die Nachtruhe etwas angenehmer - und können nach den anstrengenden Tagen auch bei der Heimfahrt für ein kleines Schläfchen verwendet werden. Taschenlampe und Camping-Laternen helfen, damit man beim nächtlichen Klogang nicht jedes Mal über die verdammten Zeltschnüre stolpert.

Auch wichtig: Klopapier. Geht auf den Dixis und Toiletten schnell aus und hilft auch, die eine oder andere Sauerei auf dem Zeltplatz zu beseitigen. Und weil es dieses Jahr zum Beispiel bei Rock im Park keinen Müllpfand gibt, sollte man am besten auch Müllsäcke selbst mitbringen. 

Verpflegung für Rock im Park und Co.

Damit man nicht verhungert, braucht man neben Gaskocher und Geschirr (Töpfe, Teller, Schüsseln, Becher, Besteck) ein möglichst vielseitiges Taschenmesser (am besten mit Dosenöffner) und ein Feuerzeug oder Streichhölzer. Wer ein bisschen Abwechslung auf dem Speiseplan will, kann auch Kohle und Grill einpacken - Grillanzünder nicht vergessen.

Ein paar Würste auf dem Grill bringen Abwechslung in die Fertigessen-Tristesse. © colourbox.de


Und dann natürlich: jede Menge Essen und Trinken. Kaffee, Wasser, Saft und Alkoholika je nach Geschmack, aber bitte in Plastikflaschen oder im Tetrapack - Glasflaschen sind verboten. Wer ein bisschen Luxus will und warmes Bier verbscheut, ist mit einer Kühltasche mit Kühlakkus gut bedient.

Ist zwar unangenehm, früher aber später kommt man am Abwasch aber nicht vorbei. Also sollten auch Spülmittel und Lappen oder Schwamm und Geschirrtücher nicht fehlen.

Klamotten

Je nach Wetter sind neben obligatorischer Unterwäsche und Socken auch Gummistiefel und Flip Flops gute Begleiter. Eine Regenjacke ist ebenfalls von Vorteil. Alternativ können es auch Bikini oder Badehose sein. Wenn das Wetter es hergibt, kann man damit in der Sonne oder, falls vorhanden, im See oder Planschbecken baden - oder eben im Regen tanzen.

Sonst packt natürlich jeder ein, was er für angemessen hält: Hoodie, Jeans, Bandshirt oder Kostüme - und natürlich eine Sonnenbrille. Vielleicht nicht unbedingt die gute Ray Ban.

Bei der Kleiderwahl kann man ruhig kreativ sein - erlaubt ist alles, was Spaß macht. © Yvonne Neckermann


Hygieneartikel

Auch hier gibt es viele nützliche Dinge. Brille, Kontaktlinsen und Aufbewahrungsflüssigkeit für Menschen, die nicht so gut sehen, eine Notration Schmerztabletten und sonstige Medikamente, Sonnencreme, (Blasen-)pflaster und Kondome.


+++ Alle Infos rund ums Festival +++


Und sonst natürlich das Übliche: Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Duschgel und Shampoo, Handtücher und Kamm oder Bürste. Ganz hilfreich sind Waschlappen oder Feuchttücher, falls einem das Duschen mal zu beschwerlich ist. Insektenschutz und Zeckenzange sind was für ganz gut Vorbereitete. Ansonsten sollten Seife oder Desinfektionsmittel nicht fehlen.

Und, falls es doch zu laut wird (entweder weil die Nachbarn auch in der Nacht Krach machen oder die Bands die Lautsprecherboxen bis zum Anschlag austesten): Ohrstöpsel.  

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