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Eines dazu gleich vorweg: Ja, es gibt den Frenchman mit Allradantrieb. Und, ja, er meistert auch leichtes Gelände. Aber dafür ist er nicht gedacht. Schließlich haben ihn seine Väter in einen Ausgehanzug gesteckt und entsprechend schick kommt dieses Modell denn auch daher, gerade richtig für den Einsatz auf den Boulevards der Städte.
Und weil er so gut eingekleidet wurde, erkennt man gar nicht, dass drunter eigentlich ein Mitsubishi ASX steckt. Ein Modell also, das Citroen (und auch Peugeot!) nutzt, um die eigene Lücke im Programm zu schließen. Doch es gibt noch ein paar andere Unterschiede. Den Preis beispielsweise.
Hier langt Citroen doch ziemlich zu, denn der (zugegeben gut ausgestattete) Aircross steht nur dann in der heimischen Garage, wenn man bereit ist, 23690 Euro zu investieren. Zum Vergleich: 18990 kostet das Spender- Fahrzeug, der Mitsubishi ASX, und das ist doch ein schönes Häppchen weniger.
In der erwähnten Basisversion nippt der Aircross aus einem Benzintank. Mit anderen Worten: Er ist mit einem Ottomotor bestückt. Der leistet 86 kW (117 PS), schwingt sich bis Tempo 182 auf und will nach Norm mit 5,9 l Super je 100 km gefüttert werden. Allrad sucht man hier vergebens, dieses Modell ist frontgetrieben.
Alle Viere kann man bei den Dieselmodellen einsetzen – sowohl bei dem kleineren mit 114 PS als auch beim größeren mit 150 PS. Aber: Beide gibt’s auf Wunsch auch als reine Fronttriebler. Beim Verbrauch macht das durchaus einen kleinen Unterschied aus, beim Preis sowieso: für 2000 Euro extra greift die zweite Achse mit an.
Etwas verwirrend: den kleinen, frontgetriebenen Diesel liefert Citroen in Attraction-Austattung, den allradgetriebenen Diesel aber erst ab Stufe Tendance. Wer also die Allrad-Diesel-Kombination haben möchte, ist mit mindestens 29790 Euro dabei. Sollen es gar 150- Allrad-Diesel-PS sein, werden minimal 31790 Euro gefordert.
Der C4 Aircross misst kompakte 4,34 m Länge, da der Radstand aber ordentliche Weite besitzt (2,67 m) finden auch Fondmitfahrer einigermaßen gut Platz. Der (variable) Kofferraum bleibt mit 442 l jedoch nur guter Durchschnitt.
Das Interieur ist gemäß dem Anspruch der französischen Designer-Marke gut gestaltet, wirkt durchaus gediegen und kann mit diversen Extras (z. B. Leder) noch aufgewertet werden. Bleibt abzuwarten, wie gut der Aircross beim deutschen Publikum ankommt – und ob dieser Konter gegen die Konkurrenz auch zum Erfolg führt.
