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Kombi-Konkurrenz aus Korea

Den Chevrolet Cruze Station Wagon gibt es ab 15990 Euro - 09.07.2012 10:41 Uhr

Attraktives Angebot: Chevrolet hat ein gutes Motoren- und Ausstattungspaket für den neuen Cruze Kombi geschnürt.

Attraktives Angebot: Chevrolet hat ein gutes Motoren- und Ausstattungspaket für den neuen Cruze Kombi geschnürt. © Hersteller


Allerdings: Zu diesem Knüllerpreis rollt nur die doch etwas einfacher gehaltene 1.6-LS-Version an. Immerhin findet sich unter der Haube aber ein mit 124 PS ausreichend starker Benziner. Und die Ausstattung bringt zumindest sechs Airbags, CD-Radio, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch einstellbare Außenspiegel und höhenverstellbare Lenksäule mit.

Kompakt, aber nicht klein: 4,68 m Länge misst der neue Cruze Kombi, der Laderaum fasst 500 bis 1478 Liter.

Kompakt, aber nicht klein: 4,68 m Länge misst der neue Cruze Kombi, der Laderaum fasst 500 bis 1478 Liter. © Hersteller


Am besten ist man mit dem 1,4-l-Turbo bedient

Zwar hat Chevrolet noch weitere Maschinen (1,8- l-Benziner, 1,7-l-Turbodiesel, 2,0-l-Diesel) im Programm, das beste Angebot freilich scheint der brandneue 1,4-l-Turbobenziner zu sein. Er leistet 140 PS, tritt kraftvoll an, verfügt auch über gutes Drehmoment und benimmt sich kultiviert, pflegt (außer bei sehr hoher Drehzahl) die leiseren Töne.

Gekoppelt mit einem Sechsganggetriebe und Start- Stopp-System kommt er mit nur 5,6 l Super je 100 km aus. Tempomäßig eilt die Tachonadel bis 200 km/ h hoch und beim Sprint von 0-100 km/h bleibt die Stoppuhr nach 9,3 Sekunden stehen. Zusammen mit der LT+-Ausstattung (u. a. Klimaautomatik, Navi) kommt der Neuling auf 21945 Euro. Unterm Strich ein höchst attraktives Paket, das hier geschnürt worden ist.

Der Cruze ist ein enger Verwandter des Opel Astra

Dass der Cruze (den es auch in zwei Limousinenausführungen gibt) etwas mit dem aktuellen Opel Astra zu tun haben muss, merkt man schon beim Einsteigen: Die Mittelkonsole, die Bedienungseinrichtungen und das Navi erinnern stark an Opel. Und so ist es denn auch: Der Cruze wird zwar in Korea gebaut und trägt das Chevrolet-Label, aber er ist technisch eng mit dem Astra verwandt.

Ähnlichkeit mit dem Astra: Das Cockpit des Cruze verrät die Verwandtschaft mit dem Rüsselsheimer Kompaktmodell.

Ähnlichkeit mit dem Astra: Das Cockpit des Cruze verrät die Verwandtschaft mit dem Rüsselsheimer Kompaktmodell. © Hersteller


Und so gut wie dieser fährt er sich auch: Lenkung, Bremsen, Fahrwerksabstimmung – das alles macht einen mehr als ordentlichen Eindruck. Beim Platzangebot punktet der ”Chevy“ sogar: Vorne rückt einem die A-Säulenicht ganz so nahe wie beim Astra. Allerdings fällt der Laderaum mit maximal 1478 Litern ein wenig kleiner aus als beim Opel-Pendant, wobei der Cruze mit 4,68 m auch ein um einen Tick kürzeres Längenmaß aufweist.

Unterm Strich kommt man nicht umhin, den Cruze Station Wagon als harten Konkurrenten für die – eingangs teils schon genannten – Mitbewerber einzustufen und Kaufinteressenten eines Kompakt- Kombis zu raten, auch mal einen Blick auf dieses Modell zu werfen. 

Gerhard Windpassinger

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