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Als Parkplatz und Startpunkt eignet sich die Daimlerstraße am „Fuße“ des Schweinauer Bucks, einem beeindruckenden Hügel aus ehemaligem Bau-abraum. In Höhe der Hausnummer 71 durchqueren wir eine Unterführung und steuern auf das Vereinsgelände des TV 1860 zu.
Skater, die gerne mal den einen oder anderen Trick ausprobieren, sollten vorher nach links abbiegen, denn hier wartet eine gut ausgebaute Anlage mit diversen Rampen und Schanzen. Eine Gipfeltour zum Schweinauer Buck ist allerdings wegen der ordentlichen Steigung (und vor allem der anschließend drohenden Abfahrt) nur für Radler zu empfehlen.
Weitaus weniger knifflig, aber dennoch mit Vorsicht zu genießen ist die Kanalüberquerung auf einer Fußgänger-/Radfahrerbrücke, die aus mit einer Art „Dachpappe“ ummantelten Bohlen besteht.
Danach biegen wir links ab und fahren immer am Europakanal entlang in Richtung Schleuse. Dort geht es erst einmal rechts zur „Mississippi Queen“ und anschließend entlang der Donausstraße durch ein kleines Gewerbegebiet bis zur Feuerwache 4.
Schon diese Gegenden bekommt der Normalnürnberger nicht oft zu sehen, noch exotischer wird es allerdings, wenn wir die eigentliche Route in Höhe der Hafenstraße noch um einen Abstecher in die Rotterdamer Straße verlängern.
Hier wartet etwa die Hafenverwaltung mit einer metallenen Neptunskulptur und einem historischen Hand-Ladekran auf, und danach beginnt das Reich der Entsorgungs- und Recyclingsbetriebe. Berge von Altglas und Trafokästen türmen sich da etwa auf.
Wer lieber zügig am Wasser entlangskaten will, sollte ohnehin gleich auf der Hafenstraße wieder den Kanal queren und dann rechts in Richtung Schiffsanlegestelle fahren.
Hier begegnet uns die mittlerweile auch schon recht mondäne Welt der Fluss- und Kanalkreuzfahrer. Lastwagen mit Feinkost karren Speisen und Getränke heran, die zuweilen an Hotelburgen erinnernden Schiffe werden tüchtig gewienert, während die Passagiere offenbar gerade bei einer Nürnberg-Tour sind.
Ein bisschen Erfrischung wäre jetzt auch nicht schlecht, denken wir, während wir weiter in Richtung Süden fahren. Gottlob winkt da zur Rechten der lauschige Biergarten-Imbiss namens „Uschis Treff“, der außer bei schlechtem Wetter sonntags schon vormittags und ansonsten gegen 11.30 Uhr seine Pforten öffnet.
Nach einer Stärkung kann man noch bis zum Ende der Asphaltstrecke fahren und dann umkehren. Jetzt geht es immer rechts am Kanal entlang zurück zur Schleuse und schließlich zu unserem Ausgangspunkt am Schweinauer „Hausberg“. Sollte der Rückweg auch schweißtreibend und entsprechend durstfördernd gewesen sein, dann verspricht kurz vor dem Ziel die Gaststätte „Schweinauer Buck“ weitere Erfrischungen für Skater-Kehlen.
Fr. 23.11.12
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