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Freizeittipps: Durch Aischgrund und Weinberge

Mit dem VGN in den Steigerwald - 08.08.2012 13:48 Uhr

Tour 1: Über die Ruine Speckfeld nach Iphofen

Entfernung: ca. 17 km, 4,5 Std.
Linie: R1

Während der Wanderung  durchquert man immer wieder Weinberge,  wie hier in Richtung Markt Einersheim.

Während der Wanderung durchquert man immer wieder Weinberge, wie hier in Richtung Markt Einersheim. © VGN


Nach dem Ausstieg aus dem Regional-Express in Iphofen schwenken wir am Bahnhofsvorplatz nach rechts entlang der Parkplätze und fädeln geradeaus auf dem Museumsweg und dem Radweg nach Markt Einersheim in die durch die Bahnunterführung führende Straße ein. Danach leicht ansteigend durch eine S-Kurve und gleich in die Alte Reichstraße nach links abbiegen. Nur ein kurzes Stück bleiben wir auf dem Asphaltsträßchen und nutzen gleich den ersten Weg nach rechts auf einem geteerten Sträßchen, das uns nach ca. 400 m mit einem Rechtsbogen wieder verlässt.

Wir gehen geradeaus auf geschottertem Untergrund weiter an der folgenden Heckenreihe entlang. Der Weg wird grasiger und steigt bis zur Anhöhe an. Dort erwartet uns ein herrlicher Ausblick. Mit den bekannten Wegezeichen geht es zwischen den Weinlagen wieder abwärts in den Talgrund, dort linker Hand dann weiter, am Trafohäuschen vorbei bis zur Vogtsmühle. Hier gabeln sich die Wege: Auf dem linken, Richtung Markt Einersheim, setzen wir unsere Wanderung auf nun geschottertem Untergrund im Mühlengrund fort. Wir passieren die Steinmühle rechter Hand, überqueren nach rund 500 m einen Bachlauf, um gleich danach bei den Wandertafeln links abzubiegen. Hier treffen wir erstmals auf den Steigerwald-Panoramaweg.

Gerade bei gutem Wetter lässt es sich durch die Weinreben wunderbar wandern.

Gerade bei gutem Wetter lässt es sich durch die Weinreben wunderbar wandern. © VGN


Hinter dem Terrassenbad unterqueren wir die Bahntrasse und bleiben auf dem  Teersträßchen bis zu der links nach Markt Einersheim hineinführenden Straße. Dort nutzen wir den Fuß- und Radweg neben der Mönchsondheimer Straße in den Ort hinein. Bei der Straßengabelung einige Meter nach links in die Frankenbergstraße,  beim blauen Haus (Am See Nr. 4) durch das schmale Gässchen und über die Treppen dann hoch zur Kirchenburg. Durch den Schwibbogen des Rathauses, kommen wir zum Marktplatz.

Ein weiterer Blickfang ist das Schloss rund 200 m links vor uns. Am Marktbrunnen vorbei, passieren wir das orange-weiße Nürnberger Tor. Achtung, gleich danach heißt es nach ca. 30 m links in den schmalen Durchlass abbiegen – das Wegezeichen des Steigerwald-Panoramaweges als Bestätigung. Zwischen den Zäunen nähert sich der Pfad der B 8, die wir vorsichtig überqueren.

An der Fassade des Rathauses in Markt Einersheim hat sich im 16. Jahrhundert ein Künstler verewigt.

An der Fassade des Rathauses in Markt Einersheim hat sich im 16. Jahrhundert ein Künstler verewigt. © VGN


Gleich danach links und unterhalb der markanten Anhöhe mit dem „Wengertshäusla“  nach ca. 100 m rechts in den Schotterweg nach oben auf die Weinhänge zu – die örtliche gelbe Markierung E3 kurzfristig als Begleiter. Nach einem Rechtsbogen  gemächlich zwischen Weinreben und Obstbäumen aufwärts, eröffnet sich bald der Blick Richtung Weinparadies, aber auch bereits zur Fassade des Turms der vor uns im Hang liegenden Ruine Speckfeld.

Beim nächsten Querweg folgen wir den gelben Wegezeichen nach links und halten
uns nach den Weinlagen rechts, nun wieder auf dem neuen Steigerwald-Panoramaweg. Schöne Ausblicke beiderseits des Schotterwegs lassen keine Langeweile aufkommen. Wieder kreuzt ein Querweg. Hier wandern wir unmarkiert auf dem Grasweg geradeaus weiter an einem Jägerstand rechter Hand bei einer  Baumreihe vorbei und auf einen gut 300 m entfernten Baum zu. Danach verlassen wir den Wiesenweg. Geradeaus geht es nun auf dem von rechts kommenden Sträßchen mit den Markierungen E1 / E2 bis zur nächsten Gabelung.

Die Wandergruppe blickt bereits auf die Ruine Speckfeld knapp unter dem Gipfel.

Die Wandergruppe blickt bereits auf die Ruine Speckfeld knapp unter dem Gipfel. © VGN


Hier verlassen uns die Wanderzeichen nach links. Gleich der erste Weg nach rechts, unterhalb entlang des Weinberges, bringt uns zu dem Weiler Neubauhof. Dort queren wir ein Fahrsträßchen geradeaus. Die Markierung E1 rechts neben einem alten Baum, führt uns in einen Schotterweg an einem alten Jagdhaus vorbei und auf ein Trafohäuschen zu. Zwischen den Feldern nun weiter bis zum Waldeck. Dort zweigt der ab sofort neu gekennzeichnete Weg – Iphofen: 5,9 km mit der Kennzeichnung i5 – nach links  Richtung Schlossberg in den Wald ab . Lang gezogen steigen wir im dichten Baumbestand an einer frei stehenden Villa vorbei nach oben, bis wir hinter einem Rechtsbogen vor den Überresten der Ruine Speckberg stehen.

Eine kleine Wanderpause schadet nicht, der Baumstamm eignet sich ideal für die kurze Rast.

Eine kleine Wanderpause schadet nicht, der Baumstamm eignet sich ideal für die kurze Rast. © VGN



Wesentlich beeindruckender als die Überreste der alten Anlage ist der Ausblick rund 50 m weiter, vom Rand einer Waldwiese hinüber zum Bullenheimer Berg bis hinein in die Windsheimer Bucht! Ein anfangs grasiger Pfad taucht in den Wald ein (hier E1/E2) und führt relativ steil in zwei Bögen abwärts zu einer Wandertafel. Nach Iphofen 5,3 km: Mit i5 ausgeschildert, dies war und bleibt unser Wegezeichen, dem wir uns halbrechts anvertrauen. Der Weg windet sich durch den Laubwald, der sich bei einer Wiese noch mal linker Hand öffnet, aber gleich wieder in den Speckfelder Wald eintaucht. Bei der anschließenden, schönen Passage auf dem Grasweg am Waldrand entlang, genießen wir Schritt für Schritt die anmutige Landschaft.

Den Hinweis „Markt Einersheim: 2,5 km“ ignorieren wir und wandern entgegen dieser Richtungsangabe ab sofort wieder auf dem Steigerwald-Panoramaweg, ergänzt durch das Iphöfer Wegezeichen i5, nach rechts wieder in den Wald hinein. Beide Wegezeichen begleiten uns bis Iphofen. Nach einem kurzen Anstieg schlängelt sich der Weg durch den Buchenwald bis zu einer größeren Gabelung (Iphofen: 3,5 km, nach links). Nach wie vor bleibt der mittlerweile zweispurige Schotterweg im Wald, führt an der markanten Beckahanseiche vorbei und zweigt ca. 50 m danachunvermittelt vom Hauptweg rechts ab.

Der Pfad steigt minimal an, neigt sichaber bald wieder auf eine große Kreuzung im Wald zu. Geradeaus – Iphofen: 3 km –, ist unsere Route, die nach etlichen Links und Rechtsbögen, stets auf dem breiten  Forstweg bleibend, den Wald nach einer hochgezogenen rot-weißen Schranke endlich wieder verlässt. Iphofen und die dortigen Weinberge liegen vor uns.  Geradeaus weiter durch die Weinberge laufen wir ohne abzuzweigen abwärtsauf die unten vorbeiführende Straße zu, den dominanten Schwanberg vor Augen.

Unterwegs begegnet den Wanderern ab und zu ein kleines Juwel wie diese Weinpresse.

Unterwegs begegnet den Wanderern ab und zu ein kleines Juwel wie diese Weinpresse. © VGN


Gute 100 m davor, gleich nach dem Queren des Wehrbaches, dann links ab undgut markiert an Bach und Heckenreihe entlang, letztlich über eine kleine Holzbrückebis zum Ortsrand von Iphofen. Geradeaus über die Birkinger Straße, zwischen Minigolf-Platz und Stadtsee nun bis vor das Sportgelände, dort links ab.

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.


Gleich danach wieder nach rechts, stoßen wir auf den Stadtgraben. Über die kleine steinerne Brücke nur wenige Meter nach links, dann sofort rechter Hand in den
Graben und durch den Durchlass hinein in das mittelalterliche Städtchen. Über
die Breite Gasse erreichen wir den Marktplatz und haben die Qual der Wahl: Ob kulinarisch, kulturell oder geschichtlich – Iphofen hat zum Abschluss der Wanderung für jedermann was zu bieten. Der Weg zum Bahnhof führt vorbei am neu gestalteten Knauf-Museum über die Maxstraße, den Julius-Echter-Platz, am Zehentkeller vorbei und aus der Altstadt hinaus in die Bahnhofstraße, dann geradeaus hoch zum Bahnhof Iphofen (R1).

Weinbau Hegwein: www.weinbau-hegwein.de
Weinbau & Hofbrennerei Falk: www.hofbrennerei-falk.de
Minigolf Anlage Seeblick: www.minigolf-iphofen.de
Weingut Gamm: www.weingut-gamm.de

Die Route entlang des Aischgründer-Bier-Expresses lädt in Uehlfeld zu einem Halt bei der Brauerei Prechtel ein.

Die Route entlang des Aischgründer-Bier-Expresses lädt in Uehlfeld zu einem Halt bei der Brauerei Prechtel ein. © VGN


Tour 2: Wandertipps zum Aischgründer-Bier-Express

Linien: 127, 203, 205, R1, R2, S1

Fränkische Brautradition und Gastfreundschaft erleben, sich „ans odder zwaa Seidla“ einschenken lassen, oder einfach sich mit Freunden und Bekannten ein paar erlebnisreichen Stunden rund ums Bier genießen und ungezwungen ausspannen. Dann sind Sie bei den ausgearbeiteten, zwischen 3 und 12 km langen Touren entlang der Route des Aischgründer-Bier-Expresses 127, genau richtig.

Fünf Brauereien im Aischgrund, aber auch jede Menge uriger Gaststätten, lassen vor allem auch zur Karpfenzeit zwischen Neustadt an der Aisch, Diespeck, Gutenstetten, Dachsbach, Uehlfeld, Lonnerstadt und Höchstadt an der Aisch keine „Langweile“ aufkommen. Radler nutzen am besten den Aischtalradweg.

Gemeinnützige Stiftung Schloss Weissenstein: www.schloss-weissenstein.de

Tour 3: Der Bocksbeutel- und Steigerwald-Express

Linien: 109, 990

Der Bocksbeutel-Express (Linie 109) verbindet die Orte im Weinparadies Franken und im "Oberen Ehegrund".

Der Bocksbeutel-Express (Linie 109) verbindet die Orte im Weinparadies Franken und im "Oberen Ehegrund". © VGN


Eine Buslinie durch Weinorte ist im VGN natürlich einzigartig und von daher schon ein Erfolgsrezept. Der Bocksbeutel-Express 109 verbindet die Orte im Weinparadies Franken und im „Oberen Ehegrund“. Nicht nur für Radfahrer interessant ist der Steigerwald-Express 990 (mit Fahrradanhänger). Zwei Linien führen ab Bamberg bzw. Hirschaid ins grüne Herz Frankens bis Ebrach und Schlüsselfeld. Beide Freizeitlinien verkehren vom 1.5. bis 1.11. an Sonn- und Feiertagen, der Bocksbeutel-Express ab 1.8. auch samstags.

Mit dem TagesTicket Plus in den Steigerwald
VGN-Freizeitprospekte erhalten Sie kostenlos in den großen VGN-Verkaufsstellen, beim VGN oder im Internet zum Downloaden und Bestellen unter www.vgn.de/freizeit.

Weingut Meier: www.weingutmeier.de
Landschlösschen Wildberghof: www.wildberghof.de
Weinparadies Franken: www.weinparadies-franken.de
Minigolf Anlage Seeblick: www.minigolf-iphofen.de

 

Tipps entlang der Routen:

Weingut Meier: www.weingutmeier.de
Landschlösschen Wildberghof: www.wildberghof.de
Weinparadies Franken: www.weinparadies-franken.de
Weinbau Hegwein: www.weinbau-hegwein.de
Weinbau & Hofbrennerei Falk: www.hofbrennerei-falk.de
Minigolf Anlage Seeblick: www.minigolf-iphofen.de
Weingut Gamm: www.weingut-gamm.de
Brauerei Gasthof Kundmüller KG: www.brauerei-kundmueller.de
Gemeinnützige Stiftung Schloss Weissenstein: www.schloss-weissenstein.de

 

 

Den Freizeittipp als pdf (2 MB) können Sie hier herunterladen.

 

  

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