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Freizeittipps im Fränkischen Seenland

Mit dem VGN unterwegs rund um Igelsbachsee, Rothsee und Co. - 12.06.2012 14:24 Uhr

Mit der MS Brombachsee lassen sich gemütliche Ausflugsfahrten über den an den Igelsbachsee angrenzenden Großen Brombachsee unternehmen.

Mit der MS Brombachsee lassen sich gemütliche Ausflugsfahrten über den an den Igelsbachsee angrenzenden Großen Brombachsee unternehmen. © VGN


Tour 1: Über das Spalter Hügelland zum Igelsbachsee

Idylle pur - Blick auf den Igelsbachsee

Idylle pur - Blick auf den Igelsbachsee © VGN


Für Genießer
Entfernung: ca 18 km, 4,5 Std.
Linien: R6 , 605 , 623 , R62

Von der Bushaltestelle Spalt, Altes Rathaus geht es nur ein kurzes Stück zurück bis auf die Höhe der Pfarrkirche St. Emmeram. Dort wechseln wir die Straßenseite und biegen in die Straße „Am Oberen Tor“ ein. Durch dieses Tor und gleich an der Stadtbrauerei Spalt vorbei, treffen wir an der Abzweigung zum Museums Hopfengarten auf unser erstes Wegezeichen, den blauen Querstrich auf weißem Grund. Ihm folgen wir über die Hans-Gruber-Straße rechts hoch zum Hans Gruber Keller, den wir auf einem vom Sträßchen – links abzweigend – ansteigenden Pfad erreichen.
Weiter ansteigend halten wir uns in dem mit Burgsandsteinen gesäumten Hohlweg an den blauen Querstrich auf weißem Grund, der uns zusammen mit der Markierung des Main-Donau-Weges (ein blaues M auf weißem Grund, welches über einem weißen D auf blauem Grund steht) auf die Hochfläche des Galgenberges und bis zum Schnittlinger Loch begleitet.

Tafeln des Naturkundlichen Lehrpfades der Stadt Spalt informieren zusätzlich über Flora und Fauna an diesem Streckenabschnitt. Linker Hand des Weges – erst Teer-, dann Schotterweg – der Hatzelbachgrund. Weitere „Bergdörfer“ wie Hagsbronn oben vor, bzw. Großweingarten hinter uns. Rechts auf der Anhöhe grüßt Schnittling. Der  Weg windet sich an den Kirschgärten entlang und führt dann in einem weiten  Linksbogen in den Talgrund. Auf dem dortigen Querweg heißt es rechts abbiegen. Anschließend dann an zwei Weihern entlang, stoßen wir dem Bächlein folgend nach zwei Holzbrücken (nach der ersten ein Rastplatz) auf das Schnittlinger Loch.

"Durch diese hohle Gasse muss er kommen, es führt kein anderer Weg zum Igelsbachsee" - Abwandlung eines Schillerzitats.

"Durch diese hohle Gasse muss er kommen, es führt kein anderer Weg zum Igelsbachsee" - Abwandlung eines Schillerzitats. © VGN


Nach einem weiteren Brücklein quer vor der Schlucht steigen wir die Stufen hoch und halten uns oben angekommen auf den Pfad rechts. Oberhalb der Burgsandsteinschlucht bleiben wir weiter quer zum Hang auf dem schmalen Pfad  und biegen erst nach einer Betonrinne links auf den Naturtreppen nach oben ab. Der blaue Querstrich auf weißem Grund bleibt das Wegzeichen, wird aber ab sofort durch das gelbe Hinweisschild Fünfbronner Quellenweg ergänzt.

Bei der Gabelung am Waldeck vor dem Spielplatz halten wir uns links. Am Waldrand bleibend eröffnet sich ein erneuter Weitblick über den Spalter Ortsteil Fünfbronn hinaus. Der Brombachsee-Weg Nr. 17 gesellt sich zu uns und taucht zusammen mit dem Weg Nr. 19 bald in den Wald ein. Alle drei uns  bekannten Wegweiser deuten bei der anschließenden Gabelung nach links. Nach  200 m treffen wir auf einen Querweg, dahinter eine Föhrenschonung. Bis vor Kalbensteinberg wandern wir ausschließlich auf dem Fünfbronner Quellenweg weiter und schwenken jetzt auf den geschotterten Weg nach links ein. Am Ende des folgenden Rechtsbogens heißt es vor einem Jägerstand scharf rechts abbiegen (5,5 km).

Beim Wandern geht jeder sein eigenes Tempo - Wandergruppe unterwegs zum Igelsbachsee.

Beim Wandern geht jeder sein eigenes Tempo - Wandergruppe unterwegs zum Igelsbachsee. © VGN


Nach 200 m geht es an der unteren Seite an der vorher erwähnter Schonung entlang. Auf der linken Seite ein Hinweisschild „Quellenbereich Aschengraben“ als Orientierungshilfe. Bei den nun zwei aufeinanderfolgenden Gabelungen wählen wir mit unserer Markierung stets den linken Zweig des Wurzelweges. Nach weiteren rund 300 m nach der letzten Gabelung erreichen wir auf der linken Seite das „Zigeunerloch“. Oberhalb eines entwurzelten, quer liegenden Baumes treffen wir auf einen breiten Waldweg, den wir parallel zur Schlucht weiterfolgen. Nach einigen Treppen geht es durch das dichte Unterholz wieder abwärts, bis wir auf einen breiten Schotterweg treffen. Hier jetzt links abbiegen, der Fünfbronner Quellenweg bleibt das einzige Wegezeichen!

Es geht über die auslaufende Schlucht auf geschottertem Untergrund aufwärts bis zu einem Wendekreis – der Weg scheint hier zu Ende…

Rechter Hand erkennen wir aber bald das uns vertraute gelbe Schild des Fünfbronner Quellenwegs auf einem Holzpfosten. Ein Pfad windet sich aufwärts neben einer weiteren Sandsteinschlucht durch das Dickicht und endet vor einem alten Holzschuppen (Zum Hang 1). 100 m nach links kann man einen Abstecher zum Quellbereich der Siewiesen, einem ehemaligen Bierkeller unternehmen (7,5 km).

Wir halten uns weiter an das gelbe Wegezeichen, das uns nach einer „kleinen
Allee“ im Linksbogen nach einer eingezäunten Schonung am Waldrand entlang wieder auf freies Feld führt. Der Fünfbronner Quellenweg bleibt auch beim folgenden Querweg unser Wegezeichen nach links. Nach einer Obstbaumplantage rechts halten und am Ende eines Hopfenfeldes wieder rechts abwärts. Am Waldrand weist uns das Hinweisschild nach links am Waldrand entlang. Wir steuern auf grasigem Untergrund auf mehrere Obstbaumreihen zu und treffen in einem Bogen auf ein asphaltiertes Sträßchen, dem wir hier ohne Markierung geradeaus folgen.

Mit dem VGN gelangen Sie zu zahlreichen schönen Ausflugszielen.

Mit dem VGN gelangen Sie zu zahlreichen schönen Ausflugszielen. © VGN


Auch über das nächste Sträßchen geht es unmarkiert geradeaus und unterhalb der Hauptstraße weiter. Im großen Rechtsbogen hat man eine herrliche Aussicht auf das 487 über NN hoch gelegene Kalbensteinberg mit seiner 1464 erbauten Rieterkirche und die umliegenden Hügelketten. Ein kurzes Stück müssen wir auf der Straße bleiben, bevor wir nach dem Obst- und Gartenbauverein den Gehsteig nutzen können, der uns vor zum Gasthof „Zur Post“ führt (10 km). Der Jakobsweg (gelb-blaue Markierung vor dem Gasthof an einem Straßenpfosten) übernimmt die Führung aus dem Ort hinaus und dahinter linker Hand bis nach Igelsbach. Auch wenn unser (Jakobs-)Weg hier 2 km auf einem asphaltierten Sträßchen verläuft, wird es beileibe nicht langweilig. Dafür sorgen alleine die weitreichenden Ausblicke auf diesem Hochplateau. Abwärts bleiben wir im Ort auf der Hauptstraße bis zum Feuerwehr-Gerätehaus, hier dann links abbiegen. Der Jakobsweg verläuft geradeaus weiter (12 km).


Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.


An der folgenden Kreuzung orientieren wir uns an dem „Spalter-Wegweiser 3“ und dem gelben Straßenschild „Fünfbronn 2 km“. Nach kurzer Zeit zweigt unser Weg beim Trafohäuschen rechts ab – die neue Markierung „Brombachsee 37“  (Rundwanderung Igelsbach) dient nur noch zur Sicherheit. Schnurgerade ohne Abzweigungen verläuft der Weg durch kurze Waldpassagen und über freies Feld, bis vor uns die Ausläufer des Igelsbachsees auftauchen. Je nach Witterung kann man über die restlichen 3 km der Tour selbst entscheiden. Die (linke) Nordseite führt überwiegend durch schattenspendenden Wald, die (rechte) Südseite mehr durch offenes Gelände und später über den Brombachseedamm nach Enderndorf, dem vorläufigen Endpunkt der Wanderung (18 km).

Je nach Zeit- und Fahrplanlage bieten sich für die Rückfahrt die Buslinie 605 – Haltestelle direkt am Parkplatz hinter dem Kiosk – oder nach einer Fahrt mit der MS Brombachsee bis Ramsberg und einem Fußweg über den Bergrücken die Regionalbahn R62 an.

Klein aber fein - der Hahnenkammsee

Klein aber fein - der Hahnenkammsee © VGN



Tour 2: Werktagstour zum Hahnenkammsee

Für Aktive
Entfernung: ca 15 km, 4 Std.
Linien: R62 , 649

Bei diesem Wanderausflug in den südlichsten Bereich des Fränkischen Seenlandes ist es bereits bei der Planung vorab wichtig, sich genau über die Fahrzeiten der Busse zu informieren. Nur Montag bis Freitag besteht die Fahrmöglichkeit ab Gunzenhausen ins Hahnenkammgebiet und wieder zurück!
Bei einer der weiteren drei Touren steht ihnen jeden 4. Dienstag des Monats auf Anfrage auch ein örtlicher Wanderführer der Ferienregion Hahnenkamm zur Verfügung.


Mehr zur Tour unter:
http://vgn.de/wandern/hahnenkammsee

Beliebtes Auslfugsziel in der Nähe des Hahnenkammsees: Das Münster der Marktgemeinde Heidenheim.

Beliebtes Auslfugsziel in der Nähe des Hahnenkammsees: Das Münster der Marktgemeinde Heidenheim. © VGN



Tour 3: Mit dem VGN rund um den Rothsee

Für Familien
Linien: R9 , 608, 633

In nur 15 Minuten bringen Sie die Regionalzüge der R9 vom Nürnberger Hbf nahe an die Freizeitregion Rothsee zum Bahnhof Allersberg (Rothsee) heran. Von dort aus ist das Ostufer des Sees auf den Fuß-/ und Radweg nach ca. 2 km bequem zu erreichen. Die beiden Buslinien 608 und 633 erschließen vom  Regionalbahnhof aus zahlreiche Haltestellen rund um den Kleinen und Großen Rothsee, wo zahlreiche Gaststätten und Strandhäuser auf Sie warten. Das Ausflugsgebiet kann man auch auf einen Netz von Wander- und Radwegen erkunden.

Kleiner Segelboothafen am Rothsee.

Kleiner Segelboothafen am Rothsee. © VGN


VGN-Freizeitprospekte erhalten Sie kostenlos in den großen VGN-Verkaufsstellen, beim VGN oder im Internet zum Downloaden und bestellen unter www.vgn.de/freizeit

Unsere besonderen Tipps für Ihrer Wanderroute:

Tourismusverband Fränkisches Seenland

Egal ob Kurzurlaub für Naherholer oder mehrwöchige Sommerfrische: Das Fränkische Seenland ist das perfekte Ziel für Aktive, Genießer, Familien, Wassersportler...kurz: für jede Urlaubswelt. Übrigens: Der neue Wanderweg „Der Seenländer“ schafft eine herrliche Verbindung zwischen Altmühl-, Brombach- und Rothsee. Auf dem etwa 148 Kilometer langen Rundwanderweg ist man entspannt unterwegs: im Spalter Hügelland und im Mönchswald, in historischen Städten und an den glitzernden Seen. Station macht man bei den wanderfreundlichen Gastgebern im Fränkischen Seenland.

Tourismusverband Fränkisches Seenland: Postfach 1365, 91703 Gunzenhausen, Telefon 09831/5001-20, E-Mail: info@fraenkisches-seenland.de, Homepage: www.fraenkisches-seenland.de

Saunadorf im Freizeitbad Juramare in Gunzenhausen

Auf einer Fläche von etwa 2.200 m² fi nden Sie eine Oase der Vielfalt. Das Saunadorf lässt mit Kelo-Erdsauna, Biosauna, Heusauna und klassischer Finnischer Sauna sowie großzügigem Saunagarten, Dampfbad, Ruhehütte, Außenbecken mit Sprudelliegen und großzügigen Ruhezonen keine Wünsche offen. Um den Aufenthalt abzurunden, steht allen Gästen das Bistro im angeschlossenen Freizeitbad Juramare offen.

Saunadorf im Freizeitbad Juramare: Tel.: 0 98 31 / 80 04-147, Bandansage: 0 98 31 / 80 04-150, Homepage: www.freizeitbaeder-gunzenhausen.de

Parkhotel Altmühltal

Fränkische Gastlichkeit mit modernstem Komfort! Ihr 4-Sterne Wohlfühl-Hotel
im Fränkischen Seenland! Arrangements ab 59, – E UR p. P. Fordern Sie unsere ausführlichen Informationen mit Erlebnisprogramm an! Wir freuen uns auf Sie!

Parkotel Altmühltal: Zum Schießwasen 15, 91710 Gunzenhausen, Telefon 09831 504-0, E-Mail: info@aktiv-parkhotel.de, Homepage: www.aktiv-parkhotel.de

Gasthaus - Metzgerei Kleemann

Fränkische Spezialitäten aus eigener Metzgerei. Catering- u. Partyservice, Online-Wurstshop. Montag Ruhetag.

Familie KleemannTel. 0 98 34/2 39, Fax 10 51, Ringstraße 19, 91738 Pfofeld, Hoempage: www.Gasthof-Kleemann.de

Absberg am Brombachsee im Fränkischen Seenland
Herrliche Aussicht auf die Seen. Freizeitanlagen Badehalbinsel und Seespitze mit
Spielplätzen, Sandstränden, Minigolf, Trampolin, San-Shine-Camp, Fahrradverleihe
und vieles mehr. Sehr gut ausgebaute Rad- und Wanderwege. Der „Absberger Mühlenweg“ rund um Absberg (ca. 5 km Länge) erinnert an die versunkenen Mühlen im Brombachtal.

Tourist-Info Absberg, Hauptstr. 31, 91720 Absberg, Tel. 09175/1710, E-Mail: info@absberg.de, Homepage: www.absberg.de

Den Freizeittipp als pdf (1,5 MB) können Sie hier herunterladen. 

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