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Freizeittipps in der Fränkischen Schweiz

Durchs Leinleiter-, Wern- und Leidingshofertal - 08.05.2012 14:10 Uhr

Ins Tal hinunter, vorbei an mächtigen Felsen.

Ins Tal hinunter, vorbei an mächtigen Felsen. © VGN


Tour 1: Durchs Leinleiter-, Wern- und Leidingshofertal

Entfernung: ca. 17 km, 5 Std. Linie(n): 221, R22

Von der Haltestelle Raiffeisenstr. in Fahrrichtung weiter beginnt die Wanderung am Marktplatz in Heiligenstadt bei der Hinweistafel auf den FRANKENWEG. Vor dem Gasthof Drei Kronen gehen wir nach rechts in den Schätzwaldweg über die Leinleiterbrücke, der gelbe Strich auf weißem Grund  ist unser aktuelles Wegezeichen: 3 km nach Veilbronn. Gleich nach der Brücke heißt es links in einen schmalen Weg am Bach entlang abbiegen, der uns zurück zur Straße bringt. Linker Hand weiter auf einem Fuß- und Radweg an der Leinleiter entlang verlassen wir das Waldstück. Nach einer Bank, noch rechts im Wald und vor der Holzbrücke, schwenken wir nach rechts in einen Wiesenpfad auf der rechten Bachseite in den Talgrund ein. Auf dem ebenen Pfad wandern wir bis kurz vor Traindorf, wo uns ein asphaltiertes Sträßchen aufnimmt und geradewegs ansteigend durch den Ort führt. Am Ortsende dann links halten und dem Hinweisschild Veilbronn folgen. Oberhalb des Tales laufen wir eine ganze Weile weiter und orientieren uns dann an eine unterhalb liegende Brücke, davor ein altes Pumpenhaus aus dem Jahre 1895 mit einem Rastplatz, das wir links hinunter durch die Wiesen erreichen.


Das Leinleitertal ist sowohl naturkundlich (als Karsttal) als auch kulturgeschichtlich äußerst interessant.

Das Leinleitertal ist sowohl naturkundlich (als Karsttal) als auch kulturgeschichtlich äußerst interessant. © VGN


Erneut nach links und über die Brücke, dann hoch zur Straße. Davor rechts bleiben und auf dem Talweg der alten Bahntrasse bis Veilbronn. Der gelbe Strich auf weißem Grund  verlässt uns später nach links zur Straße hoch, bevor wir zwischen zwei Brücken die Talstraße unterqueren und nach einer dritten Leinleiterbrücke des Radweges zum Ortseingang von Veilbronn kommen. Nach links in den Ort hinein bei der Telefonzelle links bis vor zum Gästehaus Sponsel-Regus.

Mit der Markierung  FRANKENWEG rechter Hand hoch und nun ohne Abzweigung oberhalb des Marthelbaches  geradewegs aus dem Ort hinaus ins Leidingshofer Tal. Wir verlassen die Asphaltstraße nach rechts und gehen durch drei frei stehende Pfosten auf die vor uns liegenden Felsformationen zu. Der Weg durch das liebliche, von Felsen flankierte Tal ist mit den Symbolen des FRANKENWEG  bestens gekennzeichnet. Nach einer Schutzhütte wird das Tal nach einer Wiese zum Trockental. Der Pfad steigt an, führt neben einem schräg, frei liegenden Felsbrocken hinaus auf freies Feld.

Idylle pur - das Leinleitertal.

Idylle pur - das Leinleitertal. © VGN


Oben verlassen wir den FRANKENWEG  führt im spitzen Winkel nach rechts. Wir halten uns ab sofort an das nach links zeigende gelbe Dreieck auf weißem Grund, das uns nur kurz nach links, dann rechts durch zwei Koppeln hindurch auf das gegenüberliegende Waldstück hinführt. Dort links und am Waldrand vor zur Straße, auch hier links und dann weiter bis nach Störnhof. Dass auch Abschnitte auf kleinen, asphaltierten Nebenstraßen ihre Reize haben, bestätigt die abwechslungsreiche Strecke bis hin nach Störnhof. Geradewegs wandern wir vorbei an zwei frei stehenden Gehöften in den Ort hinein.

An der Bushaltestelle nun nach rechts,  geht es nach wenigen Metern linker Hand wieder auf freies Feld hinaus. Im Rechtsbogen hoch folgt der nächste Hinweis an einem Telefonmast: „Streitberg über Streitburg nach 25 m rechts“. Daran halten wir uns bei der anschließenden Gabelung und biegen rechts ab. Der Schotterweg führt abwärts und weiter unten zeigen verblasste Holzwegweiser vor der Straße bei einer Heckenreihe nach links. Der Wiesenweg führt an einer Baumreihe entlang auf den Wald zu, kurz durch das Waldstück und dann neben einem Feld abwärts auf einen Querweg. Oberfellendorf links – nicht unser Hinweis.

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.


Unser nach links zeigende gelbe Dreieck auf weißem Grund weist rechts an einem Baumstamm nach unten, dann gleich wieder links auf grasigem Untergrund zwischen die Felder. Hinter einer Holzbank auf der rechten Seite führt ein kleiner, ansteigender Hohlweg in den Wald hinein. Auf dem mit Steinen aufgeschütteten Weg bleiben wir ohne Richtungswechsel und entscheiden uns bei der folgenden Wegegabelung für den rechten, unteren Weg. Die verblasste Markierung an einem Baum ist nur schwer erkennbar. Der mit Laub überzogene Pfad bleibt im Linksbogen an der Hangkante und verläuft weiter bergab, die Wegezeichen des nach links zeigende gelbe Dreieck auf weißem Grund tauchen wieder auf.

Beim ersten Grundstück in Steinberg verlassen wir den Wald, laufen an einer Steinmauer weiter abwärts und stehen kurz vor dem Eingang zur Burgruine Streitberg. Die Hinweisschilder rechts vor uns zeigen uns den Weg. Nach dem Innenhof eröffnen sich herrliche Panoramablicke von fast allen Aussichtspunkten. Der Blick reicht linker Hand über die gegenüberliegende Burgruine Neideck weit ins Wiesenttal hinein, rechts ist bei guter Sicht hinter Ebermannstadt u. a. das „Walberla“ zu sehen.

Auf gleichem Weg zurück halten wir uns wieder an die Markierung des FRANKENWEGs in Richtung Binghöhle. Abwärts und bei der nächsten Querstraße rechts hoch um das Haus herum (Schauertal 25), eine kleine Straße zweigt hinter dem Parkplatz nach links ansteigend ab – Hinweistafel am rechten Wegesrand. Ausgewiesene 6 Minuten sind es auf dem gut gesicherten Querweg bis zum Eingang der Binghöhle, wobei wir zuerst am Ausgang von einer der größten Schauhöhlen der Fränkischen Schweiz vorbeikommen. Bei einem imposanten, frei stehenden Felskegel (Kletterturm) bietet sich der Rückblick hinüber auf die Ruine Streitburg, dahinter spitzt die „Neideck“ hervor. Am Höhleneingang ist je nach Zeitlage eine Besichtigung mit Führung (ca. 30–40 Min.) möglich.

Nach einem kurzen Stück abwärts treffen wir auf eine Abzweigung, bei der wir uns weiter für den FRANKENWEG auf einem Pfad hoch Richtung Pavillon entscheiden. Der senkrechts rote Strich auf weißem Grund und der grüne Kreis auf weißem Grund führen hier bereits ins Tal nach Streitberg, Anschluss zur Buslinie 389 hinab.

Nach zwei Felsdurchgängen folgen zunächst zwei kurze, dann eine längere Kehre, bevor an der Hangkante der weiße Prinz-Rupprecht-Pavillon, auftaucht – wunderschöne Ausblicke inklusive. Wir verlassen diesen herrlichen Platz weiter auf dem hier leicht ansteigenden FRANKENWEG. Es folgt eine größere Wegekreuzung mit zahlreichen Wegezeichen – Hummerstein und Heinrich-Uhl-Weg sind unsere Richtung! Ein breiter Forstweg führt an einem Rastplatz vorbei und mündet nach geraumer Zeit in einem Querweg, bei dem wir uns links halten (Hummerstein). Es folgt rechter Hand ein Abzweig – der FRANKENWEG und der direkte Weg ins Tal nach Gasseldorf verlaufen hier geradeaus bergab.

Was für ein Ausblick. Kurze Rast auf mächtigem Felsen.

Was für ein Ausblick. Kurze Rast auf mächtigem Felsen. © VGN


Zum Abschluss unserer Wanderung lassen wir uns aber das grandiose Aussichtsplateau auf dem 472 m hohen Hummerstein nicht entgehen und zweigen rechts ab (Schlaufe durch einen geschützten Landschaftsbestandteil). Schnurgerade wandern wir auf einem Schotterweg durch die abwechslungsreiche Flora und kommen zu einem weiteren Querweg. Hier gehen wir nach links wieder auf den FRANKENWEG (jetzt allerdings in der Gegenrichtung), der uns nach dem folgenden Waldeck erneut links leicht ansteigend, dann auf einem Pfad zum markanten Aussichtspunkt des Hummersteins bringt.

Zum Abschluss unseres Ausflugs in der Fränkischen Schweiz werden wir durch einen von den verschiedenen Stellen an der Felskante möglichen, eindrucksvollen Panoramablick belohnt. Auf der Freifläche hinter der Hangkante zeigt uns ein letztes Mal der FRANKENWEG – hier nach Muggendorf – die Richtung nach unten an. Vorbei an den Spuren alter keltischer Befestigungsanlagen bleiben wir auf einem Pfad, der zunächst an einer Wiese entlangführt und anschließend nach einigen Bögen in den dunklen Fichtenwald eintaucht. Auf der folgenden Forststraße jetzt rechts talwärts (der FRANKENWEG führt links bergauf) erreichen wir nach einem Wochenendhaus links unterhalb des Weges ein asphaltiertes Sträßchen. Ohne Markierung nun lang gezogen bis hinunter nach Gasseldorf. Im Ort weiter geradeaus über die ersten Straßen bis hinunter zur Haltestelle Abzweigung Sonnenstraße 389 in der Gasseldorfer Straße.

Tour 2: Zeugen der Vergangenheit

Entfernung: ca. 21 km, 5,5 Std. Linie(n): R3, 343, R21

Die markante Burgruine Stierberg, die man auf der Wanderung von Neuhaus a.d. Pegnitz nach Hiltpoltstein sieht, thront majestätisch auf einem schroffen Felsen.

Die markante Burgruine Stierberg, die man auf der Wanderung von Neuhaus a.d. Pegnitz nach Hiltpoltstein sieht, thront majestätisch auf einem schroffen Felsen. © VGN


Schon die Busfahrt vom Bahnhof Neuhaus a. d. Pegnitz R3 durch den Veldensteiner Forst mit dem Bier-, Brotzeit und BurgenExpress 343 (Samstag, Sonn- und Feiertag vom 1.5 bis 1.11.) nach Betzenstein gewährt Einblicke in diese herrliche Landschaft, die vor allem zur Zeit der Laubfärbung ihre ganz besonderen Reize bietet. Die anschließende Tagestour steht dem in nichts nach und bietet des Öfteren ein herrliches, wechselndes Panorama, weit reichende Ausblicke, gemütliche Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten. Durch den Stierberger und Wildenfelser Wald geht es über die beiden historischen, mittelalterlichen Burg-
ruinen dann weiter nach Hiltpoltstein. Nach einem Teilstück des Jakobsweges bildet Gräfenberg mit seinen zwei Privatbrauereien und zahlreichen
Gaststätten genau den richtigen Abschluss.

Tour 3: Über den Wolken

Entfernung: ca. 16 km, 4 Std. Linie(n):

Unterwegs zur Burg Feuerstein.

Unterwegs zur Burg Feuerstein. © VGN


Eine abwechslungsreiche Tour, mit einem Anstieg hoch zum ehemaligen Burgstall Ebermannstadt, der es allerdings in sich hat. Von diesem zur Blütezeit mit Blumen übersäten Plateau kann man dann den herrlichen Ausblick genießen.

Interessant: die Burg Feuerstein und der gleichnamige Flugplatz, wo sich die Möglichkeit für kurze Rundflüge über die Fränkische bietet. Eine Einkehr lohnend ist auf jeden Fall der Reifenberger Keller, zuvor mit einem Abstecher zur Vexierkapelle mit Blick aufs Walberla.

VGN-Freizeitprospekte erhalten Sie kostenlos in den großen VGN-Verkaufsstellen, beim VGN oder im Internet zum Downloaden und bestellen unter www.vgn.de/freizeit

Unsere besonderen Tipps für Ihrer Wanderroute:

Landgasthof Fischer
Lecker essen - Gut schlafen - Feste feiern
Stierberg 25, 91282 Betzenstein
Tel. 09244/384, Fax 09244/920090
info@gasthof-pension-fischer.de
www.gasthof-pension-fischer.de


Freizeit- und Erlebnisbad "Juramar"
Salz - "Urkraft des Meerees!"
Die Wasseraufbereitung für Ihre Gesundheit
(Salzhaltiges Wasser im Schwimm- und Kinderbecken)
Am Kurzentrum 4, 91278 Pottenstein
www.juramar.info

Rodelmekka Pottenstein
Frankenbob und Frankenrodel
Top-Rodelspaß und Action auf zwei Bahnen
"Gutschein: 8x Fahren und nur 6x Zahlen, Pot 68"
Fon 09243 / 92200
www.sommerrodelbahnen-pottenstein.de

Felsenbad Pottenstein
Entspannen - Schwimmen - Erholen
Pegnitzer Str. 35, 91278 Pottenstein
Tel. 09243 / 700592, Fax 09243 / 70009811
Email: info@felsenbad.eu
Internet: www.felsenbad.eu

Kletterwald Pottenstein
Schwing dem Alltag einfach davon!
Tel.: 0174/2434167
www.kletterwald-pottenstein.de

Fränkische Fliegerschule Feuerstein
Erleben Sie die Fränkische Schweiz aus der Luft!
Schon ab 39€ einfach mal mitfliegen, mit Fluglehrer einen
Schnupperflug machen und selber steuern oder gleich einen
ganzen Kurs buchen.
Täglich von März bis Oktober. Wir beraten Sie gerne.
Flugplatz Burg Feuerstein, 91320 Ebermannstadt
Tel. 09194/797575
Weitere Infos: www.FFFeuerstein.de

Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld
"Albert Lamm - Landschaft und Mensch"
bis 3. Juni
Kinder bis 16 Jahre kostenfrei.
Di-So: 10 - 17 Uhr
Am Museum 5, 91278 Pottenstein
09242/1640, info@fsmt.de, www.fsmt.de
www.museen-fraenkische-schweiz.de
www.facebook.com/#!/fsmt.de
http://twitter.com/#!/fsmt

Gasthof-Café Herbst
Wir bieten fränkische Schmankerln und leckere Brotzeiten.
Wanderer- und Reisegruppen sind stets willkommen.
Ideal auch für Betriebsausflüge und Feiern aller Art!
Bayreuther Straße 4, 91282 Betzenstein
Tel.: 09244/224, Fax:09244/1497
info@gasthof-herbst.de
www.gasthof-herbst.de

Nikl-Bräu - seit 2008
Pretzfelder Brauerei & Gaststätte
"Gastronomiepreis Franken 2011
1. Platz - Brauereigaststätten"
Öffnungszeiten:
Mo. ab 17 Uhr, Di./Mi. Ruhetag
Do. ab 17 Uhr, Fr., Sa. u. So. ab 9.30 Uhr
Egloffsteiner Straße 19,
91362 Pretzfeld
Tel.09194/725025, Fax 09194/725026
info@brauerei-nikl.de, www.brauerei-nikl.de

Brauerei und Gasthof Meister
Mit Biergarten direkt an der Trubach.
Fränkische Küche - auch mittags - Dienstag Ruhetag.
Fränkische Privatbrauerei seit 1865.
Eigene Schnapsbrennerei.
Unser Vollbier gibts im Kasten und im Fass ab 10 Litern.
Tel. 09194/9126, Fax 09194/796850
Unterzaunsbach 8, 91362 Pretzfeld
www.meisterbräu.de

Burg Pottenstein mit Sammlungen des Burgmuseums
Älteste Burg in der Fränkischen Schweiz.
1000-jährige bewohnte Burganlage.
Mai-Oktober,
Di.-So. 10 - (16.30) 17.00 Uhr
Tel. 09243/7221
Mit gültigem VGN-Ticket ermäßigt.
www.BurgPottenstein.de

E-Park Pottenstein
Die neueste Attraktion an der Pottensteiner Erlebnismeile!
Mehr Elektro - weniger Lärm! Weniger Lärm - mehr Spaß!
- Freizeit Outdoor E-Kartbahn
- Gelände Kinder E-Quadbahn
- Übungsparcours für Segways
- Organisierte Rad- & Segwaytouren
- Verleih Hüpfburg & Rodeo
- E-Ladestationen für E-Bikes
- Fränkischer Biergarten
Tel: 09243/9990025
Handy: 0179/9148221
www.E-Park-Pottenstein.de

Hetzelsdorfer Bier - seit 1620
Braueri Penning
Aus Tradition privat.
Gebraut nach dem Reinheitsgebot.
91362 Hetzelsdorf
Telefon 09194/252
Mehr Informationen gibt es hier.

Den Freizeittipp als pdf (9 MB) können Sie hier herunterladen. 

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