12°C
Donnerstag, 23.05. - 19:01 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

So fliegt man am gemütlichsten

Wer sich im Flugzeug auskennt und frühzeitig reserviert, reist komfortabel - 01.02.2013 20:00 Uhr

Nürnberg  - Klar, so gemütlich wie ein Fernsehsessel wird ein Ferienflug wohl nie werden. Doch wer sich auskennt, kann selbst im vollen Flugzeug bequem die Beine ausstrecken. Klar, am komfortabelsten fliegt man in der ersten Reihe gleich hinter dem Cockpit: Nach vorne bleibt Platz und es gibt keinen Vordermann.

Dicht an dicht im Flieger: Wer’s bequem will, sucht frühzeitig nach guten Plätzen.
Dicht an dicht im Flieger: Wer’s bequem will, sucht frühzeitig nach guten Plätzen.
Foto: Heiko Stolzke/dpa
Dicht an dicht im Flieger: Wer’s bequem will, sucht frühzeitig nach guten Plätzen.
Dicht an dicht im Flieger: Wer’s bequem will, sucht frühzeitig nach guten Plätzen.
Foto: Heiko Stolzke/dpa

Vom Bordkino sieht man dort allerdings nichts. Und oft sind diese Plätze Fluggästen mit Kleinkindern vorbehalten. Dann gibt es die Plätze gleich hinter dem Notausgang. Der Nachteil: Aus Sicherheitsgründen darf dort kein Handgepäck im Fußraum stehen. Außerdem kann es dort auch ziehen. Und manche Fluggesellschaften verlangen dafür sogar Extra-Geld. Die Reihen vor Türen und Notausgängen sowie die hinterste Reihe sollte man besser meiden, denn dort lassen sich die Lehnen nicht zurückklappen.

Die meisten Airlines veröffentlichen die Bestuhlungsübersicht im Internet oder man schaut auf Webseiten wie www.seatexpert.com und www.seatguru.com nach. Da lässt sich auch gut erkennen, wo sich die Anzahl der Sitzplätze pro Reihe ändert. Diese „Sprungstellen“ bieten einige Luxussitze, vor denen keine Sitzreihe mehr liegt und wo man seine Beine gut ausstrecken kann. Bei den „normalen“ Plätzen greifen Kenner gezielt zu den Reihen mit nur zwei Sitzen nebeneinander. Mittelplätze sind in jedem Fall die Nieten im Sitzplatzlotto, da man dort eingezwängt hockt.

Wie kommt man an die besten Plätze?


Kinder bis zum Alter von zwei Jahren können bei allen deutschen Ferienfluggesellschaften ohne Aufpreis den Sitzplatz bereits im Reisebüro buchen und dürfen als Erste einsteigen.
Die Vorabreservierungen gleich bei der Buchung ist ohnehin die beste Wahl. Auf Linienflügen ist die Reservierung gratis, bei Billigfliegern kostet sie meist extra: im Schnitt zehn Euro pro Person und Strecke.

Gute Chancen auf den Wunschplatz hat auch noch, wer bereits am Abend vor der Abreise eincheckt. Dies ist bei Air Berlin und Tuifly für fünf Euro extra möglich. Wer fit im Internet ist, ergattert seinen Wunschsitzplatz per Web-Check-in. Das klappt meist ab 24 bis 30 Stunden vor Abflug. Allen anderen bleibt nur die Möglichkeit, rechtzeitig am Flughafen zu sein. Auch hier kann man durchaus noch vernünftige Plätze ergattern — man muss nur danach fragen. Viele Gäste sagen nämlich nichts — und landen prompt auf den schlechtesten Sitzen. 

Hans-Werner Rodrian


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.