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Die Jungen sind mittlerweile groß genug, um nicht mehr von ihren Eltern gefressen zu werden. Deshalb konnten sie nach vorübergehender Evakuierung wieder mit den Elterntieren zusammengebracht werden.
Im Herbst 2011 wurden die Tiere durch einen Trick in Balzstimmung versetzt: Die Tierpfleger senkten die Wassertemperatur im Aquarium durch einen stärkeren Zufluss von kaltem Leitungswasser auf 16 bis 18 Grad Celsius. Nach einigen Wochen stoppten sie den starken Kaltwasserzufluss wieder. Daraufhin erwärmte sich das Aquarium wieder auf die normale Raumtemperatur von 22 bis 24 Grad Celsius. Kurz darauf kamen die Molche in Balzstimmung.
Da die Weibchen die Eier in Felspalten an Steine kleben, konnte die Eiablage nicht beobachtet werden. Doch tatsächlich wurden im Februar und März 2012 kleine Molchlarven entdeckt, die entnommen und zur weiteren Aufzucht in ein eigenes Becken hinter den Kulissen des Tiergartens gebracht wurden. So konnten sie auch vor ihren Eltern – potenzielle Fressfeinde der Jungtiere – geschützt und gezielt gefüttert werden. Jetzt sind die Jungtiere gut herangewachsen, haben teils ihre Kiemen zurückgebildet und damit begonnen, die Färbung der Alttiere anzunehmen.

