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Wandern: Dünen mitten in Franken

Vier Tipps für Entdeckungstouren am Wochenende - 17.10.2012 18:29 Uhr

Nürnberg  - Selbst Wandermuffel können nicht leugnen, dass ein ausgiebiger Streifzug durch die Natur zumindest eine willkommene Abwechslung zum tristen Büroalltag bietet. Richtig spannend kann es sogar werden, wenn man im beschaulichen Pillenreuth an den Ruinen des im Januar explodierten Gasthofs "Klösterle" vorbeimarschiert. Auch Dünen soll es in Franken geben.

 Wandern rund um den Weinort Castell


Ein Genuss für Wanderer und Weinliebhaber gleichmaßen ist eine Tour rund um Castell.
Ein Genuss für Wanderer und Weinliebhaber gleichmaßen ist eine Tour rund um Castell.
Foto: bhe
Ein Genuss für Wanderer und Weinliebhaber gleichmaßen ist eine Tour rund um Castell.
Ein Genuss für Wanderer und Weinliebhaber gleichmaßen ist eine Tour rund um Castell.
Foto: bhe

Hektik kommt auf den rund fünf Kilometern des Casteller Weinwanderweges nicht auf. Das ist auch gar nicht nötig bei der kurzen Strecke, denn so lassen sich die Eindrücke der schönen Landschaft wesentlich besser aufsaugen.

Dabei erfährt man nebenbei auch etwas von der Historie des Weinanbaus in diesem Gebiet. Mit Namen wie "Kugelspiel" oder "Casteller Bausch" besitzen die Weinberge meist eine ganz individuelle Geschichte.

Die Tour startet auf dem Wanderparkplatz in der Birklinger Straße im unterfränkischen Castell, direkt gegenüber dem Gasthaus "Zum Schwan".

Was es sonst auf dieser Wanderung sonst noch zu entdecken gibt, ist im Artikel "Unterwegs in gar fürstlichen Domänen" ausführlich beschrieben.

 

Münchsteinach und Umgebung erkunden


Das 1140 von dem Edlen Adalbero de Steinaha und seiner Schwester Adelheid gegründete Kloster wurde bis zum Bauernkrieg (1525) von Benediktinern betreut. Der letzte Abt starb 1529. 1530 wurde Münchsteinach evangelisch-lutherisch und erhielt mit Christoph Sax den ersten evangelischen Pfarrer. In der Folgezeit hatte der Ort mit dem Markgrafenkrieg (1553) und dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sehr viel auszustehen. Teile des Klosters wurden zerstört. Während der Renovierung von 1965 bis 1970 konnte die Anlage zum größten Teil wieder hergestellt werden.
Das 1140 von dem Edlen Adalbero de Steinaha und seiner Schwester Adelheid gegründete Kloster wurde bis zum Bauernkrieg (1525) von Benediktinern betreut. Der letzte Abt starb 1529. 1530 wurde Münchsteinach evangelisch-lutherisch und erhielt mit Christoph Sax den ersten evangelischen Pfarrer. In der Folgezeit hatte der Ort mit dem Markgrafenkrieg (1553) und dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sehr viel auszustehen. Teile des Klosters wurden zerstört. Während der Renovierung von 1965 bis 1970 konnte die Anlage zum größten Teil wieder hergestellt werden.
Foto: Sylvia Fehlinger
Das 1140 von dem Edlen Adalbero de Steinaha und seiner Schwester Adelheid gegründete Kloster wurde bis zum Bauernkrieg (1525) von Benediktinern betreut. Der letzte Abt starb 1529. 1530 wurde Münchsteinach evangelisch-lutherisch und erhielt mit Christoph Sax den ersten evangelischen Pfarrer. In der Folgezeit hatte der Ort mit dem Markgrafenkrieg (1553) und dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sehr viel auszustehen. Teile des Klosters wurden zerstört. Während der Renovierung von 1965 bis 1970 konnte die Anlage zum größten Teil wieder hergestellt werden.
Das 1140 von dem Edlen Adalbero de Steinaha und seiner Schwester Adelheid gegründete Kloster wurde bis zum Bauernkrieg (1525) von Benediktinern betreut. Der letzte Abt starb 1529. 1530 wurde Münchsteinach evangelisch-lutherisch und erhielt mit Christoph Sax den ersten evangelischen Pfarrer. In der Folgezeit hatte der Ort mit dem Markgrafenkrieg (1553) und dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sehr viel auszustehen. Teile des Klosters wurden zerstört. Während der Renovierung von 1965 bis 1970 konnte die Anlage zum größten Teil wieder hergestellt werden.
Foto: Sylvia Fehlinger

Vorgegebene Wanderwege wie den "Historienweg" oder den "Oasenweg der Sinne" gibt es im knapp 60 Kilometer von Nürnberg entfernten Münchsteinach zuhauf.

Doch auch zu Erkundungsausflügen auf eigene Faust lädt das Gebiet ein.

Bevor man sich jedoch überhaupt auf den Weg macht, ist das hiesige Münster aus dem Jahre 1140 unbedingt einen Besuch wert.  

Genauere Informationen zu Wandermöglichkeiten rund um das jüngst 1100 Jahre alt gewordene Münchsteinach und wie der Ort zu erreichen ist, können im Artikel "Zwischen Kirche und Karpfenweihern" nachgelesen werden. 

 
Den Fränkischen Dünenweg entlangwandern


In ehemaligen Sandabbaugebieten wie hier bei Leinburg holt sich die Natur langsam die Landschaft zurück. Die hohen Sanddünen bleiben aber auch hier deutlich erkennbar.
In ehemaligen Sandabbaugebieten wie hier bei Leinburg holt sich die Natur langsam die Landschaft zurück. Die hohen Sanddünen bleiben aber auch hier deutlich erkennbar.
Foto: Brock
In ehemaligen Sandabbaugebieten wie hier bei Leinburg holt sich die Natur langsam die Landschaft zurück. Die hohen Sanddünen bleiben aber auch hier deutlich erkennbar.
In ehemaligen Sandabbaugebieten wie hier bei Leinburg holt sich die Natur langsam die Landschaft zurück. Die hohen Sanddünen bleiben aber auch hier deutlich erkennbar.
Foto: Brock

Auf einen Schlag absolut unmöglich zu erkunden ist der "Fränkische Dünenweg" mit seinen insgesamt 80 Kilometern. Glücklicherweise wurde er in fünf verschiedene Etappen unterteilt. Ein mehrmaliger Besuch ist daher durchaus ratsam. Die erste Etappe startet in Altdorf und endet in Weißenbrunn. Über Röthenbach an der Pegnitz, Brunn und Feucht führt der Weg schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Nähere Informationen zum "Fränkischen Dünenweg" und seiner Entstehung gibt es im Artikel "Wandern zwischen Sandmassen: Der Fränkische Dünenweg lockt"

 
Kloster Pillenreuth


Das Kloster Pillenreuth prägte den nach ihm benannten Stadtteil und ist deshalb eine wichtige Station bei dem Rundgang durch das an Weihern reiche Gebiet.
Das Kloster Pillenreuth prägte den nach ihm benannten Stadtteil und ist deshalb eine wichtige Station bei dem Rundgang durch das an Weihern reiche Gebiet.
Foto: Hagen Gerullis
Das Kloster Pillenreuth prägte den nach ihm benannten Stadtteil und ist deshalb eine wichtige Station bei dem Rundgang durch das an Weihern reiche Gebiet.
Das Kloster Pillenreuth prägte den nach ihm benannten Stadtteil und ist deshalb eine wichtige Station bei dem Rundgang durch das an Weihern reiche Gebiet.
Foto: Hagen Gerullis

Wer nicht nur am Wandern, sondern auch an Geschichte interessiert ist, für den bietet sich ein Besuch des Klosters Pillenreuth an. Zwar steht davon seit einer Explosion im Januar dieses Jahres außer den zwei Toren, dem ehemaligen Herrenhaus und Teilen der alten Klostermauer nichts mehr. Über seine bewegte Geschichte lässt sich in Pillenreuth aber dennoch allerhand erfahren.

Eine mögliche Wanderroute inklusive eines Abstechers zum Kloster Pillenreuth und was es unterwegs sonst noch zu entdecken gibt, findet sich im Artikel "Rundgang durch Pillenreuth auf den Spuren von Klosterfrauen"

mw


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