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Fürth gewinnt Testspiel in Bamberg

Wechselgerüchte beim 5:1-Erfolg: Kommt Stürmer Mickael Poté zum Kleeblatt? - 10.07.2012 21:58 Uhr

Bamberg/Fürth  - Es dürfte ein Testspiel gewesen sein, dass den wenigsten Fürthern in Erinnerung bleiben wird. 5:1 gewann die Spielvereinigung beim FC Eintracht Bamberg. Interessanter scheinen da schon die Wechselgerüchte um Dresdens Angreifer Mickael Pote, der vielleicht bald im Ronhof spielen könnte.

Immer einen Schritt voraus: 5:1 gewann die Spielvereinigung Greuther Fürth das Testspiel beim FC Eintracht Bamberg.
Immer einen Schritt voraus: 5:1 gewann die Spielvereinigung Greuther Fürth das Testspiel beim FC Eintracht Bamberg.
Foto: Sportfoto Zink / WoZi
Immer einen Schritt voraus: 5:1 gewann die Spielvereinigung Greuther Fürth das Testspiel beim FC Eintracht Bamberg.
Immer einen Schritt voraus: 5:1 gewann die Spielvereinigung Greuther Fürth das Testspiel beim FC Eintracht Bamberg.
Foto: Sportfoto Zink / WoZi

Die Nachricht bekam gestern erst mit etwas Verzögerung einen regionalen Bezug. „Stürmer Mickael Poté sorgt beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden für Ärger“, meldete der Sport-Informationsdienst um 11.15 Uhr. Den Trainingsauftakt hatte der Nationalspieler des Benin am Montag unentschuldigt sausen lassen – um, wie Beobachter glauben, seinen zeitnahen Abschied aus Sachsen zu forcieren. Trotz eines noch bis 30. Juni 2014 gültigen Vertrages mit Dynamo.

Lukratives Angebot

Nach Informationen von Bild Dresden soll ihm ein vergleichsweise lukratives Angebot der Spielvereinigung Greuther Fürth vorliegen. Angeblich wäre der Bundesliga-Aufsteiger sogar bereit, eine Million Euro Ablöse hinzublättern für den kantigen Mittelstürmer, der auf Olivier Occean folgen könnte beim Kleeblatt.

Dresdens Trainer Ralf Loose ist jedenfalls erst mal richtig sauer auf seinen Arbeitsverweigerer. „Natürlich könnte das eine Strategie sein. Aber wenn Berater ihm vermitteln, mit solchen Maßnahmen den Verein unter Druck zu setzen, um zum Ziel zu kommen, dann wird er das bei uns nicht schaffen“, sagte Loose der Sächsischen Zeitung. Und: „Warum soll ich einen Spieler abgeben, der im Team funktioniert hat?“ In der vergangenen Saison erzielte Poté, der 2011 aus Nizza gekommen war, zwölf Tore.

Seine Spielweise ähnelt auffällig der seines möglichen Vorgängers. Poté ist wie Occean körperlich robust, aber trotzdem schnell und beweglich. Und kann den Ball behaupten. Somit entspräche Poté dem Anforderungsprofil ziemlich genau.

Tore als Bewerbungsschreiben

Gestern Abend in Bamberg empfahlen sich andere für die vakante Stelle im Angriff. Etwa der mit Unterbrechungen knapp 18 Monate dienstunfähige Kingsley Onuegbu, der zwei Mal traf beim 5:1 (3:1)-Erfolg gegen Regionalligist FC Eintracht. Die weiteren Treffer für müde Fürther erzielten vor 1700 Zuschauern Michael Hefele, Ilir Azemi und Gerald Asamoah; ob demnächst auch Mikael Poté mitspielen darf beim Kleeblatt, bleibt abzuwarten. Präsident Helmut Hack lächelte gestern in Bamberg nur vielsagend, als er auf Poté angesprochen wurde. „Ich kenne den Namen.“ 


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13